The Cult - New York City
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2007
Besetzung
Gesang – Ian Astbury
Gitarre – Billy Duffy
Schlagzeug – John Tempesta
Gitarre – Mike Dimkitch
Bass – Chris Wyse
Gitarre – Billy Duffy
Schlagzeug – John Tempesta
Gitarre – Mike Dimkitch
Bass – Chris Wyse
Tracklist
1. Lil´ Devil
2. Sweet Soul Sister
3. Electric Ocean
4. The Witch
5. Spirit Walker
6. The Revolution
7. Rain
8. The Phoenix
9. Edie
10. Fire Woman
11. Wonderland
12. Peace Dog
13. Rise
14. Wildflower
15. Love Removal Machine
16. Nirvana
17. She Sells Sanctuary
2. Sweet Soul Sister
3. Electric Ocean
4. The Witch
5. Spirit Walker
6. The Revolution
7. Rain
8. The Phoenix
9. Edie
10. Fire Woman
11. Wonderland
12. Peace Dog
13. Rise
14. Wildflower
15. Love Removal Machine
16. Nirvana
17. She Sells Sanctuary
Datum: 12.03.2008 - Autor Psychobimbo
Ob Ian bei seiner Zeit bei den The Doors auf irgendeiner Droge hängen geblieben ist weis ich nicht aber irgendwie wirkt er auf eine Jim Morrison Art komplett durch den Wind. Was seine Performance aber nicht beeinträchtigt. Der Dreh und Angelpunkt der Band ist neben Ian aber vor allem Gitarrist Billy Duffy, welcher zusammen mit der Begleitband (unter anderem Schlagzeugtier John Tempesta) einen fetten und dennoch differenzieren Klangteppich zaubert der einerseits sehr straight und andererseits auch locker aus der Hüfte wirkt. Da sind schon ziemliche Könner am werken und die verstehen ihr Handwerk auch und vor allem auf der Bühne.
Ob es an dem reduzierten Status der Band liegt das die gesamte Darbietung vor einem recht spartanischen Hintergrund zelebriert wird, oder ob man das als aktuelles Stilmittel werten soll…wer weiß das schon. In Verbindung mit der komplett reduzierten Aufmachung der DVD (also außer dem Gig kein Bonusmaterial und auch keine Infos auf der Hülle) soll das wohl eine Art Statement und künstlerischer Ausdruck sein. Ich find es eher schade, denn die kraftvollen Powersongs der „Electric“ und „Sonic Temple“ Phase müssen in dem entsprechenden Rahmen präsentiert werden. Noch dazu haben sich diverse Bildfehler eingeschlichen und das darf bei einer Kauf DVD einfach nicht sein. Dafür gibt es keine Ausrede und das versaut einem den Spaß an der Übernummer „Edie“, welche im Acoustic Gewand richtig lässig rüberkommen würde.
Wie schon oben erwähnt wirkt die Performance richtig fit und tight aber dennoch kommt die Band nicht mehr so lässig und speziell rüber wie in ihrer Hochzeit.
Soll man von einem Abgesang der Legende sprechen? Nein, denn dafür ist der Auftritt und der Mitschnitt doch noch zu stark.
Aber verdammt, von The Cult erwarte ich nicht weniger als Göttergaben und davon ist „Live At The Fillmore“ trotz seines Unterhaltungswerts dennoch meilenweit entfernt.
Bitte nur zugreifen wenn der Preis die 10 Euro Marke nicht überschreitet.





