Seventh Key - Live in Atlanta

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Frontiers

Besetzung
Gesang/Bass: Billy Greer
Gitarre: Terry Brock
Gitarre: Mike Slamer
Schlagzeug: Pat McDonald
Keyboard: David Manion


Tracklist
01. The Sun Will Rise
02. An Ocean Away
03. It Should have been you
04. Sin City
05. Always From The Heart
06. Forsaken
07. Your Cross The Line
08. The Kid Could Play
09. Only The Brave
10. When Love Is Dying
11. Winds Of War
12. Cold Hearted Woman
Bonus Videos
Love Train
An Ocean Away
Always From The Heart
Extras:
Interviews
Making Of Video: An Ocean Away
Behind The Scenes
Photo Gallery (Slide-Show)

Datum: 03.02.2006 - Autor Odette
Gerade erst auf dem United Forces Of Rock in Ludwigsburg gesehen und ein Review darüber geschrieben, flattert mir jetzt die Seventh Key DVD Live In Altanta ins Haus. Leider hatte ich überhaupt keine Informationen darüber, also hieß es nur, sich das Teil mal anzusehen. Die DVD ist sozusagen in 3 Abschnitte eingeteilt. Der erste Teil umfasst das Konzert in Atlanta. Der Gig war so eine Art Generalprobe und war nur von Familie und Freunde versammelt, wie auch Billy nach dem Song „It Should Have Been You“ erläuterte. Hätte mich auch gewundert, wenn so eine gute Band vor so einer kleinen Menge abrocken müsste. Hier zeigen Billy Greer (Kansas), Mike Slamer (Steelhouse Lane), Terry Brock (Strangsways) was sie so live draufhaben und ihre Instrumente sehr gut verstehen. Mit von der Partie sind ebenfalls Schlagzeuger Pat McDonald und Keyboarder David Manion, die auch absolute Fachleute an ihren Musikgeräten sind. Was mir ziemlich auffällt auf der DVD ist der Sound der Aufnahmen. Er wird hier wirklich überaus hervorragend dargestellt, was bei mir den leisen Verdacht weckt, dass hier einiges nachbearbeitet worden ist. Aber nichtsdestotrotz ist es eine tolle Scheibe und rockt vollkommen. Was mir etwas auf der DVD fehlt, ist die Action und das Auge. Leider ist man hier mehr auf den typisch langweiligen Look verfallen, hier fallen die Frauen bestimmt nicht um. Auf Showeinlagen wurde meistens verzichtet, was die DVD etwas schlecht ausfallen lässt bei mir und mit der Zeit langweilig auf mich wirkt. Die Mannschaft spielt stattdessen ambitioniert, gefühlsmässig und technisch brillant. Man findet sogar eine akustische Interpretation des Liedes „Forsaken“, bei dem Billy Greer, sein Bruder Johnny Greer und Terry Brock jeweils mit der Gitarre und Stimme ein geniales Musikstück vom Stamm nahmen. Der Überraschungseffekt gelang Ihnen, als plötzlich auch Robby Steinhardt von Kansas mit seiner Geige auf die Bühne kam. Wie ich ja schon erwähnte, war man hier unter Freunden und der Familie. Als zweiten Teil hatte man als Zugabe ein Gedenk an Marty Conn mit dem Song „Cold Hearted Woman“ gegeben, einem Freund/Weggefährten von Billy Greer, der leider verstarb. Hier kann man dann auch zum Menüpunkt Videos übergehen. Es werden die Videoclips zu „Love Train“, „An Ocean Away“ und „Always From The Heart“ gezeigt und alle unter der Regie von Nicole Slamer, der Tochter von Mike Slamer. Schön anzusehen, hinkt hie und da, aber etwas würde ich sagen. Hier hätte man schon einfallsreicher sein können. Im dritten Aspekt der DVD sind dann die Extras. Hier bekommt man informative Interviews mit Einblicken von Billy Greer, Mike Slamer und Terry Brock. Ein recht lustiges „Making Of“ des Videos „An Ocean Away“ und Behind The Scenes zur Show in Atlanta, wobei ich mir hier mehr erhofft habe. Es fehlen einfach evtl. Patzer, Witze oder lustige Szenen. Schade! Mit einer Slide-Show (Fotogalerie) kann man die DVD dann abschließen. Auf der Seventh Key „Live In Atlanta“ werden zwei Stunden lang, melodisch gute Musik dargeboten, nur wird es wohl keinen Dauerbrenner in meinen DVD-Playern bekommen. Liebhaber guter Melodikrockmusik können sich das ohne Gewähr holen, wer mehr auf Action steht, Hände weg!









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