Mötley Crüe - Broadcasting Live
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
SPV
Besetzung
Gesang – Vince Neil
Bass – Nikki Sixx
Schlagzeug – Tommy Lee
Gitarre – Mick Mars
Bass – Nikki Sixx
Schlagzeug – Tommy Lee
Gitarre – Mick Mars
Tracklist
1. Take Me To The Top
2. Looks That Kill
3. Bastard
4. Shout At The Devil
5. Merry Go Round
6. Knock ´Em Dead
7. Piece Of Your Action
8. Live Wire
9. Helter Skelter
2. Looks That Kill
3. Bastard
4. Shout At The Devil
5. Merry Go Round
6. Knock ´Em Dead
7. Piece Of Your Action
8. Live Wire
9. Helter Skelter
Datum: 17.04.2008 - Autor Psychobimbo
Welcher Fan kennt ihn nicht, den berühmten einstündigen Auftritt von Mötley Crüe auf dem U.S Festival 1983 im Vorprogramm von Bands wie den Scorpions, Triumph, Van Halen, Ozzy, Priest....
Bisher hat sich das Phänomen noch auf den Sunset Strip und auf Los Angeles beschränkt, aber kurz vor Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Shout At The Devil“ bekamen die verrückten und blutjungen Wilden die Möglichkeit geboten ihre explosive Mad Max Show vor über 100000 Leuten zu präsentieren. Und sie haben diese Möglichkeit auch nach allen Regeln der Kunst genutzt.
Man darf den Heavy Metal Göttern danken das der Auftritt damals für das Fernsehen mitgeschnitten wurde und uns so bis heute erhalten blieb, zeigt sie doch die Crüe noch absolut unverblümt und quasi als geistesgestörte Clubband auf einer Megabühne.
Sehr geil ist es übrigens, das man am meisten wert darauf gelegt hat den blonden Sänger Vince Neil abzulichten, war er damals wirklich der perfekte Hingucker.
Die Bild und Tonqualität ist, entsprechend der Erwartung an einen Mitschnitt von 1983, natürlich nicht mehr auf dem heutigen Standard was aber einerseits das Retrofeeling verstärkt und andererseits den Spaß an dem Auftritt noch verstärkt weil er den Zeitreisefaktor miteinbezieht.
Das einzige was wirklich als extrem störend empfunden wird ist das man nicht Vollbild bekommt sondern die Aufzeichnung in einer Art Bilderrahmen bestaunen muss. Also da hätte man wirklich drei Euro fünfzig investieren können um das auf ein vernünftiges Maas zu ziehen.
Warum man nicht noch eine Diashow, ein paar Hintergrundinformationen oder sonst irgendwas als Bonus verbraten hat, erklärt sich sicherlich aus selbiger Billigprodukterklärung.
Aber letzten Endes zählt was unter dem Strich dabei raus kommt und das ist ein Leckerchen für Crüeheads, Oldschool Metalfans und Hardrocker die auch heute noch von den frühen 80ern Schwärmen.
Für einen vernünftigen Preis diesseits der 10 Euro Grenze sollte man sich das Spektakel auf jeden Fall in die Sammlung einverleiben. Und wenn es nur darum ist um zu vergleichen wie sich die Crüe 25 Jahre später darstellen. Lang lebe die Crüe und Shout Shout Shout....





