Blaze Bayley - Alive in Poland

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Metal Mind Productions

Besetzung
Gesang: Blaze Bayley
Gitarre: Rich Newport
Gitarre: Nick Bermudez
Bass: David Bermudez
Schlagzeug: Rico Banderra

Tracklist
1. Intro
2. Speed of Light
3. The Brave
4. Futureal
5. Alive
6. Tough as Steel
7. Man on the Edge
8. Virus
9. Ten Seconds
10. Two worlds collide
11. Look for the truth
12. Kill and Destroy
13. Sillicon Messiah
14. Tenth Dimension
15. Sign of the Cross
16. Born as a Stranger
Videoclip: Hollow Head

Datum: 07.08.2007 - Autor Jörg
Eine DVD von Blaze Bayley?? Lange nichts mehr gehört von dem Mann. Interessant das er irgendwie auch von Niemanden wirklich vermisst wurde. Muss man die DVD denn haben? Wenn ihr Fans des ehemaligen Sängers von Iron Maiden und Wolfsbane seit sicher. Aber alle anderen werden wohl nur mit den Schultern zucken. Bei Iron Maiden war der Sänger fehl am Platze, doch seine Solo-CDs –zumindest „Silicon Messiah“ war gut.

Beim 21sten Metal-Mania-Festival in Katowice in Polen wurde das Konzert für diese DVD mitgefilmt und bietet 15 X (plus ein Intro) typischen, kernig bis leicht modernen Heavy Metal der Blaze Bayley-Band.

Technisch gesehen ist „Alive in Poland“ echt Top. Toller Sound in Stereo und 5:1-Formanten, ein gestochene scharfes Bild und flotte Schnitte an den richtigen Stellen. Bei diesem Festival wurden ja schon andere DVDs mitgefilmt (ua. MSG) und so kommt einem das Venue bekannt vor. Die Fans sind gut drauf und geben Gas, ebenso wie die Band.

Kommen wir aber mal zum Kritikpunkt. Singen kann Blaze Bayley ja und er greift natürlich auch auf Lieder aus seiner Zeit bei Iron Maiden zurück, was sein gutes Recht ist. Mit „Alive“ findet sich sogar noch ein Song aus seligen Wolfsbane-Zeiten im Set. Doch leider sind viele seiner Songs zwar gut, aber nicht wirklich rausragend. Es bleibt die ganze Zeit auf einem guten Level ohne das wirklich was raus sticht oder etwas arg negativ auf fällt.

Das Stageacting von Blaze und seine Ansagen (hier wäre weniger echt mehr gewesen) sind allerdings ein Grenzfall. Auch wenn er hier mehr Energie und Bewegung an den Tag legt wie zu seinen Maiden-Tagen, wirkt der Mann immer noch sehr statisch und hüftsteif. Kann zu seinem Image gehören, wie eben seine Fratzen und seine „irre“ Mimik. Kennt man sich nicht aus, würde man meine der gute Blaze hätte einen an der Pfanne. Das ist aber Geschmackssache und liegt im Auge des Betrachters. Mit andauernder Spielzeit des Konzertes merkt aber schon das Bayley ein wenig das gewisse Etwas fehlt und ihm doch ein wenig mehr Charisma gut täte. Wer Blaze mag hat an der DVD seine Freude und sollte zugreifen.

Als Bonus gibt es noch den gut gemachten Videoclip zum Song „Hollow Head“, Interviews mit Blaze und Bandmitgliedern und den üblichen Bildergalleriy und Diskographie-Krams.

Insgesamt bringt es „Alive in Poland“ auf amtliche 145 Minuten Spielzeit und bietet einiges für das Geld.



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Vanden Plas


RANDOM REVIEWS