Queen Adreena - Live in Geneva

7.0 von 10 Punken


Datum
06.02.2007

Konzertort
Genf, Usine

Datum: 11.02.2007 - Autor Rene
Queen Adreena - Genf, Usine, 06.02.2007



Montagmittag: Ich nehme gemütlich einen Kaffee und lese die Regionalzeitung. Bei den Konzerthinweisen werde ich stutzig: Ein Foto mit einer halbnakten Dame, mit einem See-Through BH, und die soll doch tatsächlich am Abend in der Usine ein Konzert geben. Sie sei die eigentliche Verkörperung von Sex. Wenn da ein Mann nicht schwach wird, ist ihm auch nicht mehr zu helfen. Die Band heiße "Queen Adreena", hab ich noch nie gehört, und habe es mit dem Kugelschreiber auf die Hand notiert, um nachher noch mehr Bilder von der Sängerin im Internet anzustarren, und mehr über diese Band zu erfahren. Macht anscheinend Indie-Rock so im Stile von Nirvana bis Pink Floyd und die Frontfrau sei irgendwie auf einem anderen Planeten zuhause heißt es im Artikel.



Nun frohen Mutes bin ich dann um 15 nach Zehn in der "Usine" angekommen und die Lady war bereits am sich auf dem Monitorbox räkeln. Die geilsten waren natürlich weit vorne um die aufreizend bekleidete Dame von nächster Nähe zu betrachten. Und wahrlich diese Frau hat ein Sex-Appeal wie keine andere. Bekleidet war sie mit einem Fetzen hauchdünnem Stoff, die Nippels waren deutlich zu sehen, und sie hauchte oder schrie je nach Song ins Mikrophon und räkelte sich auf einem Stuhl als habe sie gerade ihren zehnten Orgasmus hintereinander bekommen. Zuerst machte ich dann schon mal ein paar Fotos, bis ein Typ kam der mir das Blitzlicht untersagte. Die Musik war irgendwie komisch, es tönt nach Punk-Grunge-Indie Rock mit Schneewittchen on Acid am Gesang. Einige Song sind trotzdem recht eingängig und es macht einfach nur Spaß der leicht betuchten Frau zuzuschauen. Aber auch die Bassistin war ein herziges Mädchen, die zwar völlig unbeachtet im Hintergrund die vier dicken Stahlseiten zupft. Ein kleines Filmchen hab ich auch noch gemacht, wer es anschauen will (Achtung: Soundqualität lässt zu wünschen übrig), soll sich an diesem Link erfreuen: http://www.youtube.com/watch?v=k4RHbHsz3-k - aber es gibt bestimmt noch bessere Live-Mitschnitte zu finden.



Insgesamt hat mir das Konzert recht gut gefallen, obwohl mir der Musikstil nicht vollkommen zusagt, aber Sound war gut abgemischt und die Band war gut eingespielt. Die Sängerin, die übrigens "Katie Jane Garside" heißt und aus London kommt, ist eine verrückte Henne die auf der Bühne besoffen oder bekifft wirkt, und tatsächlich, eine Weissweinflasche wurde geleert.



Abzug gab es bei der Konzertlänge : nur gerade etwas länger als eine Stunde wurde gezockt, als Die-Hard Fan hätte ich mich da ziemlich aufgeregt, aber für mich persönlich war es recht dass da nicht zu lange gespielt wurde, lieber kurz und intensiv als lang und langweilig.



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