Pretty Boy Floyd - with Britny Fox & Gulpdown

10.0 von 10 Punken


Datum
07.10.2008

Datum: 08.10.2008 - Autor Vince
Glam & Sleaze Festival Part One

Uster/Rock City / Switzerland

7th of October 08





Pretty Boy Floyd

Britny Fox

Bullet Boys

Gulpdown





Bei so einem Programm lässt man sich natürlich nicht zweimal bitten. Die Organisatoren des Rock City speziell „Hägar“ hat wieder einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt um ein Mordsprogramm auf die Beine zu stellen. Wann sieht man schon die legendären „Pretty Boy Floyd“ zusammen mit „Britny fucking Fox“?

Zu Beginn gab es schon mal eine nette Überraschung denn die jungen wilden von „Gulpdown“ entpuppten sich als wirklich coolen Sleaze Acts. Ich habe vorher noch kein einziges Lied gehört und ich muss schon sagen, aus den Jungs kann wahrlich etwas werden. Nebst einem feinen Sound konnten auch die Songs bis auf weite Strecken mehr als nur überzeugen. Mit witzigen Titel ala „Bitches of Rock n’ Roll“ oder dem fetten „Action City“ schafften es die Schweizer innert kürzester Zeit den Fans in Uster so richtig einzuheizen. Somit haben „Gulpdown“ bewiesen dass sie nicht nur die geilsten Frisuren aller Bands am Start hatten (Kev Diet) sondern auch spielerisch einiges zu bieten haben. Zum Abschluss gaben die Jungs mit „In the Raw“ noch ein amtliches „Crash Diet“ Cover zum Besten und auch hier war ich mehr als nur positiv überrascht. Merkt euch den Namen Leute, die Rede ist von „Gulp fucking Down“!



Wie wir mitbekommen haben, hatten die anderen Bands ziemliche Probleme an der Schweizer Grenze und sie kamen mit grosser Verspätung im RockCity an. Etwas verwunderlich dann dass nicht die „Bullet Boys“ als zweite Band spielten sondern ie Jungs aus Philadelphia „Britny Fox“. Wie ich feststellen musste haben viele gar nicht gemerkt welche Band das gerade spielt, vom optischen Aspekt her, hätte ich ehrlich gesagt die „Fox“ auch nicht erkannt. Nicht etwas „Tommy Paris“ stand am Mikro sondern „Jamie Fletcher“ welcher übrigens über eine ähnliche Reissbein Stimme verfügt wie der geniale „Dizzy Dean Davidson“ (1st Record & Boys in Heat).

Hatte man im Jahr 2007 noch von einer Reunion reden können stand am gestrigen Abend gerade Mal ein Original Member im Line Up und zwar Basser „Billy Childs“ der sichtlich in die Jahre gekommen ist. Der Glitter fehlte sichtlich aber was nicht fehlte war der Dirty Sleazy Rock n’ Roll denn die Amis spielten einfach unglaublich geil und Gitarrist „Greg Polcari“ zauberte regelrecht auf seinen Seiten. Mit Songs wie „Louder“, „Long Way to Love“, „Hair of the Dog“, “Dream on” oder “Lonely too Long” hatten “Bitny Fox” natürlich keine Mühe für ordentliche Stimmung zu sorgen. Ich hätte mir zwar noch den eint oder anderen Song von „Boys in Heat“ gewünscht „Stading in the Shadows“ oder „In Motion“ aber man konnte sich schlussendlich mit der Setliste zufrieden zeigen. Natürlich würde die Show durch ihren Hit „Girlsschool“ von der ersten Scheibe beendet und hier bei wurde ordentlich mit gegrölt!



Nein, auch als nächstes standen nicht die „Bullet Boys“ auf dem Plan sondern der Headliner „Pretty Boy Floys“. Warum kann ich euch nicht sagen aber „Steve Sex Summers“ und seine Freunde legten einen absoluten Hammer Gig ab und die Band in dieser Besetzung noch einmal zu sehen ist natürlich für langjährige Fans der absolute Höhepunkt. Was wäre denn ein besserer Opener als „Leather Boyz with Electric Toyz“? Das Rock City bebte und wir alle befanden uns wie im siebtem Himmel als die Amis Songs wie „Saturday Night“, „Your Mama won’t dance“, 48 Houres“, „Set the Night on Fire“ „Rock n’ Roll Outlaw“ auf uns abfeuerten. Selbst das „Crüe“ Cover „Toast of the Town“ wurde gespielt, die Ballade „I Want to be with you“ und “Wild Angelz”. Nun ja, ich muss schon sagen das war eine echte Sleaze Metal Show mit einer Band in höchst Form. Auch wenn „Pretty Boy Floyd“ bis auf Frontman „Steve Summers“ nicht mehr so sleazig aussehen, die Jungs verkörpern Hair Metal und auf so eine Show haben meine Freude und ich seit Anfang der 90er gewartet!

Am Schluss spielten dann die „Bullet Boys“ aber ich habe mir die Band nur am Rand angeschaut denn ihr Sound hat mir irgendwie nie zugesagt obwohl ich zugeben muss das sich das einzig gute Album nicht in meinem Besitz befindet!

Danke ans RockCity und danke an all die coolen Leute die ich wieder einmal getroffen habe, that’s Sleaze n’ Roll“!!



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