Mambo Kurt - Live in Geneva
8.0 von 10 Punken
Alhambar Genf, 11.02.2006
Ihr werdet euch sicher Fragen was ein in beige gekleideter Heimorgelspieler mit orangefarbiger Sonnenbrille mit Sleaze oder gar mit Metal zu tun hat. Nach diesem wirklich genialen Konzert kann ich versichern: Jede Menge. Erstens die Rock'n' Roll Attitüde. Nicht unbedingt wie ein typischer Metaller gekleidet, aber Mambo Kurt hackt auf seiner Heimorgel Baujahr 1979 herum als wäre es eine Mörderaxt. Außerdem sind Headbangen, und das Devil-Zeichen angesagt. Als Tüpfchen auf dem i Stagedived Mambo von seiner Orgel aus noch ins Publikum. Wenn das nicht Metal ist, was dann??? Zweitens : Die Songs. Wer hätte gedacht dass Songs von Van Halen, Slayer, Rammstein, Guns'n Roses, AC/DC oder Iron Maiden auch auf einer antiken Heimorgel geil klingen... Natürlich nur wenn sie ein "Virtuose" wie Mambo Kurt zum Besten gibt.
Nach dem ersten Song "Jump" stellt Mambo sein Instrument vor. Es hat eingebaute Rhythmen die "Marsch" oder "Bossa Nova" heißen, verschiedene Laute, Bässe die man mit den Füssen spielt und allerlei Technische Features die in dieser Zeit weltbewegend war. Er hat darauf hingewiesen dass man heute eine alte Heimorgel für 100 Franken auf E-bay ersteigern kann und er würde es begrüßen wenn viele andere Jungen wieder anfangen Orgel zu spielen. Wahrscheinlich ein frommer Wunsch, denn dieses Instrument ist etwa so angesagt wie der Trabbi. Und weil Mambo Kurt heutzutage wohl noch der Einzige ist, der auf diesem Instrument Konzerte gibt, und dazu noch singt, ist er ein Kultstar.
Außerdem sieht er optisch so aus wie mein Vater vor 30 Jahren. Ja, Daddy Joe hatte auch solche tollen Anzüge, und eine übergroße Brille. Auch er hat damals Heimorgel gespielt, aber wohl nicht ganz dasselbe Repertoire. Songs von Slayer oder Iron Maiden waren ihm zu schwierig.
Als ich 7 bis 12 Jahre alt war, hab ich auch in die zweimauligen Tasten dieses Instrumentes gegriffen, aber statt "Reign in Blood" gab es damals "Amazing Grace" oder der "Schneewalzer" zum Üben. Ein Virtuose wäre ich bestimmt nicht geworden, denn die Passion, die Mambo Kurt an den Tag legt, wenn er vor Publikum auftritt, fehlte mir ganz. Zum Leid meines Vaters habe ich dann dieses Instrument aufgegeben. Aber meine Erinnerungen wurde an jenem Abend, wo Kurt im der Alhambar in Genf auftrat, wieder hellwach geworden. Dafür hat der Held extra 1100 Kilometer hinter sich gebracht. Da Mambo aber der französischen Sprache nicht mächtig war, hat er sich mit dem Publikum in einem gepflegten Teutonen-englisch verständigt.
Das Highlight des Abends war bestimmt die Tango Version von "Enter Sandman" oder der Anfang von Slayer's "Reign in Blood". Oder sein Rap wo er sich mit einer Piratenflagge bekleidete. Das Publikum war sehr gemischt, ein paar Metal Fans waren anwesend, aber der Grossteil waren Stammkunden der Bar, aber irgendwie hatte ich das Gefühl dass dieser Mambo Kurt mit seinen Orgel-Metal Songs die meisten begeistern konnte. Mich hat er jedenfalls voll überzeugt, und wenn der Orgel-Barde mit seien Top-Entertainer Qualitäten in eurer Nähe auftritt, gehet hin, eine gute Zeit werdet ihr bestimmt haben.
Setliste Mambo Kurt :
1. Jump
2. The Final Countdown
3. Anarchy in the Uk
4. Polka ??
5. I just Can't Get Enough
6. Schneewalzer
7. Enter Sandman
8. Rap ?
9. The Number of the Beast
10. Reign' in Blood
11. Engel
12. ?
13. Thunderstruck
14. German Song ?
15. Paradise City
16. I was Made for Loving You
17. I just Called To Say
18. ?
19. ?
20. You're My Heart, you're My Soul
Ihr werdet euch sicher Fragen was ein in beige gekleideter Heimorgelspieler mit orangefarbiger Sonnenbrille mit Sleaze oder gar mit Metal zu tun hat. Nach diesem wirklich genialen Konzert kann ich versichern: Jede Menge. Erstens die Rock'n' Roll Attitüde. Nicht unbedingt wie ein typischer Metaller gekleidet, aber Mambo Kurt hackt auf seiner Heimorgel Baujahr 1979 herum als wäre es eine Mörderaxt. Außerdem sind Headbangen, und das Devil-Zeichen angesagt. Als Tüpfchen auf dem i Stagedived Mambo von seiner Orgel aus noch ins Publikum. Wenn das nicht Metal ist, was dann??? Zweitens : Die Songs. Wer hätte gedacht dass Songs von Van Halen, Slayer, Rammstein, Guns'n Roses, AC/DC oder Iron Maiden auch auf einer antiken Heimorgel geil klingen... Natürlich nur wenn sie ein "Virtuose" wie Mambo Kurt zum Besten gibt.
Nach dem ersten Song "Jump" stellt Mambo sein Instrument vor. Es hat eingebaute Rhythmen die "Marsch" oder "Bossa Nova" heißen, verschiedene Laute, Bässe die man mit den Füssen spielt und allerlei Technische Features die in dieser Zeit weltbewegend war. Er hat darauf hingewiesen dass man heute eine alte Heimorgel für 100 Franken auf E-bay ersteigern kann und er würde es begrüßen wenn viele andere Jungen wieder anfangen Orgel zu spielen. Wahrscheinlich ein frommer Wunsch, denn dieses Instrument ist etwa so angesagt wie der Trabbi. Und weil Mambo Kurt heutzutage wohl noch der Einzige ist, der auf diesem Instrument Konzerte gibt, und dazu noch singt, ist er ein Kultstar.
Außerdem sieht er optisch so aus wie mein Vater vor 30 Jahren. Ja, Daddy Joe hatte auch solche tollen Anzüge, und eine übergroße Brille. Auch er hat damals Heimorgel gespielt, aber wohl nicht ganz dasselbe Repertoire. Songs von Slayer oder Iron Maiden waren ihm zu schwierig.
Als ich 7 bis 12 Jahre alt war, hab ich auch in die zweimauligen Tasten dieses Instrumentes gegriffen, aber statt "Reign in Blood" gab es damals "Amazing Grace" oder der "Schneewalzer" zum Üben. Ein Virtuose wäre ich bestimmt nicht geworden, denn die Passion, die Mambo Kurt an den Tag legt, wenn er vor Publikum auftritt, fehlte mir ganz. Zum Leid meines Vaters habe ich dann dieses Instrument aufgegeben. Aber meine Erinnerungen wurde an jenem Abend, wo Kurt im der Alhambar in Genf auftrat, wieder hellwach geworden. Dafür hat der Held extra 1100 Kilometer hinter sich gebracht. Da Mambo aber der französischen Sprache nicht mächtig war, hat er sich mit dem Publikum in einem gepflegten Teutonen-englisch verständigt.
Das Highlight des Abends war bestimmt die Tango Version von "Enter Sandman" oder der Anfang von Slayer's "Reign in Blood". Oder sein Rap wo er sich mit einer Piratenflagge bekleidete. Das Publikum war sehr gemischt, ein paar Metal Fans waren anwesend, aber der Grossteil waren Stammkunden der Bar, aber irgendwie hatte ich das Gefühl dass dieser Mambo Kurt mit seinen Orgel-Metal Songs die meisten begeistern konnte. Mich hat er jedenfalls voll überzeugt, und wenn der Orgel-Barde mit seien Top-Entertainer Qualitäten in eurer Nähe auftritt, gehet hin, eine gute Zeit werdet ihr bestimmt haben.
Setliste Mambo Kurt :
1. Jump
2. The Final Countdown
3. Anarchy in the Uk
4. Polka ??
5. I just Can't Get Enough
6. Schneewalzer
7. Enter Sandman
8. Rap ?
9. The Number of the Beast
10. Reign' in Blood
11. Engel
12. ?
13. Thunderstruck
14. German Song ?
15. Paradise City
16. I was Made for Loving You
17. I just Called To Say
18. ?
19. ?
20. You're My Heart, you're My Soul
Gallery (3 Bilder)
![]() | ![]() | ![]() |









