House of Lords - w/ Ferryman& Midnite Sun
7.5 von 10 Punken
Bochum, Matrix
House of Lords gehören mit ihrem bombastischen Hardrock seit Jahren zu einer Band welche ich mir schon ewig mal auf der Bühne anschauen wollte. Die Chance lies ich mir am Karnevals-Samstag dann nicht entgehen. Zumal House of Lords mit ihrem aktuellen Album „World Upside down“ gezeigt haben, das sie noch ein Wörtchen mitzureden haben.
Die Matrix ist bekanntlich nicht mein Favorit was Clubs im Ruhrpott angeht. Habe ich noch eine gute Woche vorher bei Europe gar nicht von der Band und Show gesehen, was immer so ist wenn die Bude rammelvoll ist. Diese Gefahr war bei House of Lords von vornherein nicht. Zudem noch Karneval war und so mancher lieber mit Pappnase, besoffen um die Häuser zieht. Bei einem Preis von 17 Euro (Vorverkauf) war das Konzert relativ günstig. Neidisch blickte ich auf die anderen Dates, wo man mit Hartmann noch einen hochkarätigen Support dabei hatte. Leider gab es in Bochum Ferryman und Midnite Sun (aus Italien) als Opener.
Nachdem sich noch 2 Bekannte und Kollege Gordon eingefunden hatten, warteten wir auf den Beginn von Ferryman. So insgesamt haben sich 100-130 Leute an dem Abend in der Matrix versammelt. Ferrymann aus Dortmund (Hello Bochum were from Dortmund, AUA) haben uns schnell wieder in den Vorraum getrieben. Ein sehr unspektakulärer Hardrock halt.
Midnite Sun machten dann ihre Sache, was Stageacting anging besser. Viel Bewegung und Spielfreude, so zogen die 5 Italos schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Leider war ihr Songmaterial nicht mehr als biederer stampfender Hardrock. War Anfangs noch nett anzusehen, wurde aber mit zunehmender Zeit immer eintöniger und langweilig. Wie ein Bekannter von mir meinte, das ist so ´ne Ebay-Scheibe für 4,99. Klingt blöd aber trifft es dann auch irgendwie. Zum Ende hin übernahmen sich Midnite Sun noch einmal gewaltig und coverten „Long live Rock´n Roll“ von Rainbow, der Song ist für den Sänger ungefähr 4 Schuhnummern zu groß. Beinahe streckte der Basser noch seinen Sänger im Eifer des Gefechtes mit seinem Instrument nieder. Das wäre eine Gaudi gewesen. Scherz beiseite. Midnite Sun ging irgendwie okay, aber kaufen werde ich von denen nix.
Kurze Umbaupause und dann kamen endlich House of Lords.
Beachtliches Intro, das dann nahtlos in „Sharra“ überging. Moment Mal, da stehen nur 4 auf der Bühne? Kein Keyboarder? Das kam vom Band, so wie einige Backgroundchöre auch. Vermute ich mal, so fett singen drei Leute nicht allein. War im Anfang ein wenig irritierend, da die Mucke von House of Lords ja sehr vom Keyboard dominiert wird. Aber passt schon, der fehlende Keyboarder guckte sich weg haha.
Der Sound war mächtig laut, so dass ich schnell auf Gehörschutz zurückgriff um mich dann weiterhin auf James Christian und seine Leute zu konzentrieren. Der 2te Song war dann der einzige „Demons Down“-Track „Talk about love“. Wie schon auf der Live-CD kommt auch heute „Love don´t Lie“ an dritter Stelle. Geil, James Christian hat sich nun warm gesungen und klingt fantastisch. Der neue, junge Bassist bringt gut Bewegung auf die Bühne. Klampfer Jimi Bell und Drummer B.J. Zampa kommen Top rüber und machen das Keyboard aus der Konserve schnell vergessen. Die Songs von „World upside down“ stehen natürlich im Fokus des Gigs und so kamen viele Stücke der genialen neuen House of Lords-CD zum Zuge. Unter anderen bekamen wir „Your Eyes“, „SOS in America“ und auch der Ohrwurm „These are the time“ zu hören. Vom 2ten Album kamen die HOLs mit „Can´t find my way home“ und „Chains of Love“ davon. Die meisten Songs spielte man natürlich vom grandiosen Debüt. Es fehlten nicht mehr viele Stücke und House of Lords hätten fast das komplette Debüt gespielt. Ich kann mich über die Songauswahl nicht beschweren. Sänger James Christian nahm sich ein paar Gläschen Wein zur Brust und bedankte sich immer wieder beim Publikum. Kurze Drum-, und Bass-Solos sorgten für Kurzweil. Wobei das Gitarren-Solo von Jimi Bell gegen Ende des Sets ein wenig zäh war. Die Songs wurde von einer kleinen und feinen Lightshow toll untermalt, besonders „Pleasure Palace“ wurde so zum echten Highlight an dem Abend.
Das Konzert ging mir fast schon zu schnell vorbei und ehe man es sich versah gingen die Lichter an.
Ein kurzes Wort noch zum Merchandise, T-Shirt-Preise waren bei 20 Euro. Wobei ich beim Package CD und Shirt für 30 Tacken zuschlug. Ein weiteres Package von 2 CDs und Shirt gab es für 40 Euro, was ich recht okay finde.
House of Lords gehören mit ihrem bombastischen Hardrock seit Jahren zu einer Band welche ich mir schon ewig mal auf der Bühne anschauen wollte. Die Chance lies ich mir am Karnevals-Samstag dann nicht entgehen. Zumal House of Lords mit ihrem aktuellen Album „World Upside down“ gezeigt haben, das sie noch ein Wörtchen mitzureden haben.
Die Matrix ist bekanntlich nicht mein Favorit was Clubs im Ruhrpott angeht. Habe ich noch eine gute Woche vorher bei Europe gar nicht von der Band und Show gesehen, was immer so ist wenn die Bude rammelvoll ist. Diese Gefahr war bei House of Lords von vornherein nicht. Zudem noch Karneval war und so mancher lieber mit Pappnase, besoffen um die Häuser zieht. Bei einem Preis von 17 Euro (Vorverkauf) war das Konzert relativ günstig. Neidisch blickte ich auf die anderen Dates, wo man mit Hartmann noch einen hochkarätigen Support dabei hatte. Leider gab es in Bochum Ferryman und Midnite Sun (aus Italien) als Opener.
Nachdem sich noch 2 Bekannte und Kollege Gordon eingefunden hatten, warteten wir auf den Beginn von Ferryman. So insgesamt haben sich 100-130 Leute an dem Abend in der Matrix versammelt. Ferrymann aus Dortmund (Hello Bochum were from Dortmund, AUA) haben uns schnell wieder in den Vorraum getrieben. Ein sehr unspektakulärer Hardrock halt.
Midnite Sun machten dann ihre Sache, was Stageacting anging besser. Viel Bewegung und Spielfreude, so zogen die 5 Italos schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Leider war ihr Songmaterial nicht mehr als biederer stampfender Hardrock. War Anfangs noch nett anzusehen, wurde aber mit zunehmender Zeit immer eintöniger und langweilig. Wie ein Bekannter von mir meinte, das ist so ´ne Ebay-Scheibe für 4,99. Klingt blöd aber trifft es dann auch irgendwie. Zum Ende hin übernahmen sich Midnite Sun noch einmal gewaltig und coverten „Long live Rock´n Roll“ von Rainbow, der Song ist für den Sänger ungefähr 4 Schuhnummern zu groß. Beinahe streckte der Basser noch seinen Sänger im Eifer des Gefechtes mit seinem Instrument nieder. Das wäre eine Gaudi gewesen. Scherz beiseite. Midnite Sun ging irgendwie okay, aber kaufen werde ich von denen nix.
Kurze Umbaupause und dann kamen endlich House of Lords.
Beachtliches Intro, das dann nahtlos in „Sharra“ überging. Moment Mal, da stehen nur 4 auf der Bühne? Kein Keyboarder? Das kam vom Band, so wie einige Backgroundchöre auch. Vermute ich mal, so fett singen drei Leute nicht allein. War im Anfang ein wenig irritierend, da die Mucke von House of Lords ja sehr vom Keyboard dominiert wird. Aber passt schon, der fehlende Keyboarder guckte sich weg haha.
Der Sound war mächtig laut, so dass ich schnell auf Gehörschutz zurückgriff um mich dann weiterhin auf James Christian und seine Leute zu konzentrieren. Der 2te Song war dann der einzige „Demons Down“-Track „Talk about love“. Wie schon auf der Live-CD kommt auch heute „Love don´t Lie“ an dritter Stelle. Geil, James Christian hat sich nun warm gesungen und klingt fantastisch. Der neue, junge Bassist bringt gut Bewegung auf die Bühne. Klampfer Jimi Bell und Drummer B.J. Zampa kommen Top rüber und machen das Keyboard aus der Konserve schnell vergessen. Die Songs von „World upside down“ stehen natürlich im Fokus des Gigs und so kamen viele Stücke der genialen neuen House of Lords-CD zum Zuge. Unter anderen bekamen wir „Your Eyes“, „SOS in America“ und auch der Ohrwurm „These are the time“ zu hören. Vom 2ten Album kamen die HOLs mit „Can´t find my way home“ und „Chains of Love“ davon. Die meisten Songs spielte man natürlich vom grandiosen Debüt. Es fehlten nicht mehr viele Stücke und House of Lords hätten fast das komplette Debüt gespielt. Ich kann mich über die Songauswahl nicht beschweren. Sänger James Christian nahm sich ein paar Gläschen Wein zur Brust und bedankte sich immer wieder beim Publikum. Kurze Drum-, und Bass-Solos sorgten für Kurzweil. Wobei das Gitarren-Solo von Jimi Bell gegen Ende des Sets ein wenig zäh war. Die Songs wurde von einer kleinen und feinen Lightshow toll untermalt, besonders „Pleasure Palace“ wurde so zum echten Highlight an dem Abend.
Das Konzert ging mir fast schon zu schnell vorbei und ehe man es sich versah gingen die Lichter an.
Ein kurzes Wort noch zum Merchandise, T-Shirt-Preise waren bei 20 Euro. Wobei ich beim Package CD und Shirt für 30 Tacken zuschlug. Ein weiteres Package von 2 CDs und Shirt gab es für 40 Euro, was ich recht okay finde.
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