Festival - Elements of Rock

8.0 von 10 Punken


Datum
22.04.2006

Konzertort
Uster/Switzerland

Datum: 23.04.2006 - Autor Vince
21.-23. April, Stadthofsaal/Uster/Switzerland





White Metal Night in Uster und Sleaze-Metal.com war natürlich dabei wenn „Mad Max“ und Co. die Bühne rockten. Eigentlich haben wir mit christlichem Rock soviel zu tun wie „Georg Bush“ mit intelligenter Politik, dass will heissen der Glaube spielt bei Sleaze-Metal.com keine Rolle, wichtig ist die Musik. Das „Elements of Rock“ Festival dauerte eigentlich zwei Tage, am Freitag spielte unter anderem „Rob Rock“, wir haben uns aber Tag 2, also den Samstag vorgenommen. Mit uns dabei war übrigens auch ein Black Metal Fan der sich mit seiner Schminke zu beginn etwas seltsam vorgekommen ist, er konnte sich auf Teufel komm raus (welch ein passendes Wortspiel) nicht vorstellen, dass hier hauptsächlich Christen Fans und Bands vertreten waren. Nun, die Verkaufsstände waren schon einwenig komisch, man konnte sich „Enemy of Satan“, „Jesus liebt dich“ und solche Sachen kaufen, aber damit muss man leben, schliesslich handelt es sich ja nicht umsonst um ein White Metal Festival. Nun aber zu den Bands….



Saphena



„Saphena“ aus Deutschland hatten die Ehre den zweiten Tag zu eröffnen. Eine Ehre die mir und meinen Mitstreitern mehr oder weniger missfiel. Mit ihrem Metalcore Stil machten sie sich bei uns keine Freunde, aber das Publikum fand es anscheinend gut, die Stimmung war gar nicht schlecht. Mehr kann und will ich zu dieser Band nicht sagen, man möge mir verzeihen.



Immortal Souls



Aus Finnland angereist, legten die Jungs von „Immortal Souls“ ein volles Brett Melodic Death Metal aufs Parket, nur leider war der Sound nicht gut abgemischt und so kam nur selten Stimmung auf. Musikalisch war ansonsten alles ok aber ich fand die Show der Finnen sehr emotionslos und lasch. Unser Luzifer hat inzwischen die Halle auf Grund Nahrungssuche verlassen, die sich dann später als Erfolglos herausstellte. Wenigstens konnte er sich im Gefährt eine Priese Black Metal ziehen, was ihm dann wieder Kraft verleiht hat, für einen späteren Auftritt.



Mad Max



Nun war die Zeit reif für die alten Herren von „Mad Max“ die heute mit „Tramps White Lion“, „Jaded Heart“ Keyboarder „Henning Wanner“ auf der Bühne standen. Sänger „Michael Voss“ und Co. die erst auf dem letzten Album zum White Rock gefunden haben, lieferten eine nette und unterhaltsame Show ab. Die Jungs boten uns ein paar Songs von der neuen Scheibe „Night of the White Rock“ wie „Raise your Voice“, „To Hell and Back Again“, „Hope to see you“ und auch ein paar Klassiker aus dem Album “Night of Passion”. Nebst einer Heavy Show, legten „Mad Max“ auch noch einen Akustik Set hin, der für verliebte wohl ziemlich romantisch war. Der einzig negative Punkt am Gig war die Länge, ich würde mal auf knapp 40 Minuten tippen mit dem Abschluss Track „Fox on the Run“ und „Hearts on Fire“.



Once Dead



Ich gebe zu, ich habe vorher noch nie etwas von der Ami Thrash Metal Band „Once Dead“ gehört, aber verflucht noch eins, hier ging die Post ab. Geile Riffs, coole Show und eine feine Stage Performance, ja genau so sollte eine Thrash Metal Show sein. Wieso die Band gleich drei Gitarristen im Petto haben, verstehe ich zwar nicht aber hier war echt die Hölle los, oder der Himmel am kochen, wie soll ich es nennen? Erfreut hat mich die Tatsache das zwei Musiker von „Hirax“ mit dabei waren, die Jungs habe ich vor Jahren schon mal am BYH gesehen und auch da war alles im grünen Bereich. Die Stimmung war übrigens phantastisch und für „Once Dead“ Show war perfekt abgemischt.



Narnia



Mit der Melodic Band aus Schweden konnte ich noch nie viel anfangen, ich dachte dass sie mich vielleicht auf der Bühne begeistern könnten aber dies war nicht der Fall. Musikalisch war zwar alles in Ordnung, aber ich kann mit ihrem Stil überhaupt nichts anfangen. „Narnia“ erinnern mich an „Masterplan“ auch so eine Band die von vielen geliebt wird und die mich nach 20 Minuten einfach nur noch nerven. Klar, ein paar Songs waren klasse, vor allem „Long Live the King“ wo „Rob Rock“ noch einen Gast Auftritt hatte, aber ansonsten bin ich fast eingeschlafen. Das ist meine Meinung, bei den Fans sind „Narnia“ nämlich super angekommen und die Stimmung war fast schon euphorisch. (fast zu sehr, da mir zwei Mädels noch mein volles Bier über den Arm gegossen haben, bei Konzert beginn grrrrr). Die christlichen Phrasen waren mir dann aber einwenig zu viel, nun gut die Zuschauer wollten das hören, aber an einem normalem Gig hätte mich das genervt, wenn ich ehrlich bin. Für „Narnia“ Anhänger war die Show aber ein perfekter Abschluss eines tollen White Metal Festivals. Also eigentlich machte die Death Metal Band "Inevitable End" das Finish, die haben wir uns aber nicht mehr angesehen.





Ein dickes Lob an die Organisation, die Getränke, Essens Preise waren überaus christlich und der Programm Ablauf klappte perfekt. Respekt gebührt dem der ein Festival auf die Beine stellt, das Null Profit und enorme Arbeit auf sich zieht, so verneige man sich und freue sich aufs nächste Jahr.



Freitag, 21.4.06

Türöffnung: 18:00Uhr

Konzerte: 19:00Uhr - ca. 01:00Uhr

Bands:

- Brutal Martyrium

- Dividing Line

- Holy Blood

- Rob Rock

- Frosthardr



Samstag, 22.4.06

Türöffnung: 16:30Uhr

Konzerte: 17:00Uhr - ca. 01:30Uhr

Bands:

- Saphena

- Immortal Souls

- Mad Max

- Once Dead

- Narnia

- Inevitable End



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