Festival - Bang your Head 2008
8.0 von 10 Punken
Bang your Head Festival
Balingen/Germany
27. & 28. June 2008
Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja nicht nach Balingen fahren, Private Gründe haben mich nicht wahnsinnig motiviert, am Programm lag es also nicht. Nun, relativ spontan habe ich mich dann doch entschlossen mit „Rene“ nach Deutschland zu fahren, wir konnten von Glück sagen dass wir uns noch ein Hotel Zimmer sichern konnten. Ich kann von mir nicht behaupten alle Bands gesehen zu haben, teilweise waren wir einwenig spät dran und manchmal war das Billing auch nicht immer animierend, wie im Falle von „Tankard“ die sich für meinen Geschmack auch um 10 Uhr Morgens hätten spielen können, der Sound war übrigens absolut gruselig. Die erste Band die ich unbedingt sehen wollte war „White Lion“ und „Mike Tramp“ zeigte sich Show Technisch von seiner besten Seite. Der Däne war wirklich gut in Form und lieferte eine rockige Performance die Bock auf mehr machte. Es gab kein „When the Children Cry“ dafür den Abrocker „All the Fallen Men“ das obligate „Broken Heart“, „Wait“ und „Little Fighter“. Auch von „The Return of the Pride“ gab es das eint oder andere Lied, die Fans machten gute Stimmung und „Mike“ dankte es mit einer lässigen Show. Es scheint so als hätte er von „Henning“ etwas Deutsch gelernt denn „Tramp“ versuchte sich das ganze Konzert hindurch in Deutsch und meisterte dies meisterlich. Well, in Deutschland ist es natürlich immer weise vor dem EM Final einwenig die Stimmung mit Fussball anzuheizen und dies machte „Mike“ sicherlich auf guten Rat des Keyboarders. Der Sound war übrigens ziemlich gut und so kann man von einem wahrlich gelungenen Auftritt von „White Lion“ sprechen. Direkt nach den Löwen stieg eine weitere 80er Legende auf die Bühne und zwar „Jack Russell“ mit „Great White“. Ich muss zugeben ich habe „GW“ vorher noch nie Live gesehen aber was die Jungs boten war erste Sahne. Mit Hits wie „Can’t Shake it“, „Face the Day“, „Rock me“ oder “Call it Rock n’ Roll” bringen sie natürlich einen Club zum kochen, glücklicherweise gelang ihnen dies auch an einem Festival und das ist für die Fans grossartig und mit Freuden konnte man sehen dass die Band sehr gut beim Publikum angekommen ist. Sound Technisch fand ich „Great White“ noch ein Stück besser als „White Lion“ und „Jack Russell“ glänzte als Entertainer und machte einen absolut sympathischen Eindruck.
Setliste:
- Call it Rock n' Roll
- Face the Day
- Back to the Rhythm
- On your Knees
- Save your Love
- Desert Moon
- Rollin' Stoned
- Rock me
- Can't shake it
- Once bitten twice shy
Die nächste Band die ich mir angesehen habe waren „Iced Earth“ schon witzig das „Tim Owens“ an einem Festival spielt wo gleich zwei seiner Ex Bands zu Gange sind, nämlich „Priest“ und die vorher genannten „Iced Earth“. Die Rückkehr von „Barlow“ wurde gefeiert wie die Auferstehung des Messias, dementsprechend waren die Fans natürlich in Massen am Start. Als „Ripper“ Fans muss ich zugeben dass „Barlow“ wirklich gut gesungen hat, seine Entertaining Künste waren ja nie besonders speziell und ohne Matte wirkt der Gute etwas verloren aber dennoch eine amtliche Leistung. Ich persönlich fand den Sound etwas zu Bass Lastig aber dem Publikum hat es gefallen und mit „Something Wicked“ Songs kann man nicht viel falsch machen, wobei wir natürlich gerne auch den eint oder anderen Klassiker gehört hätten aber bei einer Stunde Spielzeit blieb nicht viel Zeit. „Queensryche“ mit einer drei Stunden Show? Nun, das war selbst dem grössten Fan etwas zu viel des guten, aber die Jungs aus Seattle haben sich hier für eine spezielle Show ausgedacht und zusammen mit dem fabelhaften Stage Design war dies eine Augenweide. „Queensryche“ spielten das gesamte „Operation Mindcrime“ Album und danach noch die komplette Fortsetzung. Dass dies nicht in Langeweile ausartete wurde die Geschichte der beiden Scheiben in ein Theatralisches Wand gesteckt in dem sich „Geoff Tate“ als Bühnendarsteller präsentieren konnte. Dies gelang ihm sehr gut auch wenn natürlich die Mimik und Gestik enorm übertrieben war. Der Sound war wie immer bei „QR“ sensationell und musikalisch ein wahrer Hörschmaus. Als Zugabe spielten die Jungs noch „Empire“, „Jet City Woman“ und „Silent Lucidity“. Ich habe mir leider nicht die ganze Show angeschaut, irgendwann wurde es mir dann zu viel…..zwei Tage danach wünschte ich mir ich hätte mir den ganzen Gig rein gezogen.
Am Samstag hätte ich mir auf Tipp von „Jörg“ die Band „Breaker“ anschauen sollen aber wir waren leider etwas zu spät auf dem Gelände, die Jungs waren schon am Morgen aktiv. „Onslaught“ waren die ersten die meine Blicke auf sich zogen, eine Portion guter Old School Thrash Metal schadet wahrlich nie. Nun, der Sound knallte wirklich gut rein und die Riffs schossen uns nur so um die Ohren. So muss das klingen und dafür bekamen sie ordentlichen Applaus vom friedlichen „BYH“ Publikum. Dann kam es zur DER Überraschung des ganzen Festivals: „Lizzy fucking Borden“!! Wenige Tage zuvor hat der Schock Rocker schon verkündet es werde Blut fliessen und jawohl wir haben Blut gesehen und wir haben eine Band gesehen die tierisch in den Arsch getreten hat. Die Musiker hatten sehr spezielle Kostüme an, böse Zungen bezeichneten diese als Kitsch, für wahr sahen diese Astronauten ähnlich aber scheiss drauf, etwas glamour schadet auch nie. Der Meister selber kam zu Beginn mit einem schwarzen Sensemann Umhang auf die Bühne bis er dann die erste seiner Masken präsentierte. Ich hatte „Lizzy“ etwas anders in Erinnerung, sein Outfit entsprach einer Mischung aus „Gene Simmons“, „Dani Filth“ und „Alice Cooper“. Anhand der Fotos bekommt ihr natürlich einen besseren Eindruck. Spielerisch feuerte die Band ein absolut Feuerwerk ab, Gitarrist „Ira Black“ ist ein Meister seines Fachs genau so wie Basser „Marten Andersson“. Drummer „Joey Scott“ kam mit seinem Irokesen Haarschnitt auch sehr gut an bei den Fans, musikalisch lieferte der Wirbelwind auch eine klasse Show in der die Sticks durch die Luft flogen. Neben neuen Songs wie „Live Forever“ besann sich „Lizzy“ auf Klassiker in Form von „Notorious“, Me Against the World“ und „We got the Power“. Die Fans waren ausser Rand und Band und dies am früher Nachmittag. „Borden“ wechselte seine Masken sehr fleissig, Skull, Teufel….und natürlich gab es auch die berühmte Axt in der er eine Tänzerin niederstreckte und endlich….Blut floss!! Auch die Fans durften etwas Blut abbekommen und so stieg „Lizzy“ runter und auch meiner Einer war nachher ziemlich blutig. Ja Ja Ja das nenne ich mal einen tollen Auftritt, um ehrlich zu sein war dies in meinen Augen das Highlite des Festivals….There will be Blood Tonight“!!
Eigentlich hätten ja „Obituary“ nach „Hardcore Superstar“ spielen sollen aber das Programm wurde verschoben und so sollten die Schweden um 16:15 auf der Stage erscheinen. Leider leider kam dann die Nachricht dass „HCSS“ gar nicht kommen werden, da ihr Flug gecancelt wurde und sie keine Chance mehr hätten rechtzeitig ans Festival zu kommen. „Horst“ fragte dann kurzerhand „Lizzy Borden“ ob er noch eine zweite Show spielen wolle und so gab es nach der Death Metal Mucke von „Obituary“ einen weiteren Auftritt vom legendären Schock Meister der wie meiner Einer ein Haar Straigher in seinem Besitz weis. Auch die zweite Show war sehr gelungen, genug Songs hat der Gute ja zum Glück auf Lager, der Ohrwurm „Tomorrow Never Comes“ vom aktuellen Album „Appointment of Death“, Klassiker ala „American Metal“ und „Give em the Axe“ wurden gespielt sowie die Cover Version „Long Live Rock n’ Roll“ die absolut geil klingt. Ein weiteres Cover war übrigens „Born to be Wild“ von „Steppenwolf“ auch hier rockten die Jungs höllisch ab. Wer bei dem ersten Auftritt noch nicht auf dem Gelände war konnte sich die Blut Szene mit der Tänzerin noch mal ansehen, wäre „Lizzy“ auf einen längeren Auftritt eingestellt gewesen hätte es Show Technisch sicherlich noch etwas anderes gegeben. Beim zweiten Auftritt bekam „Borden“ wohl noch einen Anheiz Tipp denn er meinte plötzlich, er hätte gehört dass Germany im Finale wäre und so gab es „Finale“ Gesänge über den ganzen Platz. Nun, wie schon gesagt „Lizzy Borden“ – All Hail Ceaser“!!!!
„Grave Digger“ habe ich mir nur aus der Ferne angesehen denn der Sound war wie bei „Tankard“ sehr sehr gruselig. „Tunes of War“ oder „Knights of the Cross“ wurden natürlich trotzdem mitgegröhlt, ich persönlich fand die Show jetzt alles andere als berauschend und „Boltendahl“ ist etwas in die Jahre gekommen. „Who the Fuck is Yngwie“? „Yngwie Fucking Malmsteen“ That’s who!!! Ja Ja man durfte schon gespannt sein wie das Befinden des Maestros war, dünn?? Dick?? Fett?? Das eint oder andere Schnitzer wird sich „Malmsteen“ sicherlich gönnen denn schlank ist sicherlich kein Ausdruck der auf „Yngwie“ zutrifft. Nun, „Malmsteen“ gut genährt aber nicht fett, was interessierte uns noch? Ja genau, wie wird sich „Tim the Ripper Owens“ schlagen? Mit „Rising Force“ eröffnete die Band die Show und dieses Lied ist nicht gerade auf die Stimme vom „Owens“ zugeschnitten aber dieser Mann ist einfach ein genialer Sänger und setzte jeden „Malmsteen“ Track in ein strahlendes Licht. „Tim“ verleiht dem Sound eine ordentliche Portion Metal und wenn man sich die Show so ansah merkte man dass er sich anscheinend sehr gut mit dem Maestro versteht. Der Meister selber meckerte zwar zu Beginn über den Sound und ging x mal zurück zu seinen Marshall Verstärker zum irgendetwas zu verstellen dass eh niemand bemerkte. Das scheint zur „Malmsteen“ Show zu gehören, als ich ihn in Italien am „Gods of Metal“ Festival sah, war es genau dasselbe. Wie dem auch sei, „Yngwie“ poste, er lächelte sogar und er übertrieb es mit den Solos. Die Spielzeit verging wie im Flug da er fast 20 Minuten auf seiner Gitarre zupfte, dabei hätten wir doch viel lieber mehr vom „Ripper“ gehört. „You don’t Remember, I’ll never Forget“, und „I’ll See the Light Tonight“ waren zwei der wenigen Songs aber dennoch darf man sehr gespannt auf die neue Platte sein, “Owens” ist eine wahre Bereicherung und eine Persönlichkeit auf der Bühne. Zu den Fans meinte er sarkastisch, er werde bei „Priest“ im Publikum stehen und ein paar Biere saufen. Auch wenn zu viel Solo Gedudel geboten wurde, ein toller Auftritt von „Yngwie Malmsteen“ und „Tim Owens“ der Bock auf mehr macht…….nie war der Sound erfrischender als bei dieser Show!! „Saxon“ habe ich schon so oft gesehen dass ich und „Rene“ das Gelände verlassen haben und uns in einer Kneipe mal zur Abwechslung etwas gutes zu Essen leisteten.
Ist es Arroganz oder sind die alten Männer müde? Dies habe ich mir gedacht als „Priest“ Backstage…!!!....mit Autos zur Bühne gebracht wurden. Vom Tourbus zur Bühne sind es vielleicht 20 Meter…..nun ja ähhhhm! Das habe ich bis jetzt noch an keinem BYH gesehen aber was soll’s, sollten sie doch auf der Bühne rocken. Die Wahl des Openers fiel auf „Dawn of Creation“ vom brand aktuellen „Nostradamus“ Album und das Publikum (mich eingeschlossen) wollte noch nicht so richtig mitgehen, was auch nicht verwunderlich ist bei diesem langweiligen Track. Weiter ging es mit „Metal Gods“, der Sound war sehr leise, etwas später wurde das Volume dann glücklicherweise etwas hoch gedreht. Nun ja, ich weis nicht ich weis nicht aber ich war eher enttäuscht vom „Priest“ Auftritt. „Rob Halford“ ist in meinen Augen in ganz schlechter Form und bringt die hohen Schreie überhaupt nicht mehr. Es gibt Ausnahmen wie „Sinner“ aber mehrheitlich hatte ich nur Kopfschütteln übrig. Warum nimmt man einen Song wie „The Green Manalishi“ in die Trackliste wenn „Rob“ die hohen Töne nicht mehr schafft? Wer den Song kennt der weis welche Stelle am Schluss ich damit meine, da schreite „Halford“ einen simplen 3 Sekunden Scream. Die Bühnenpresenz des Herrn war auch nicht wirklich berauschend, sicherlich kann man das verstehen aber auf der Comeback Tour lieferte er die um Längen bessere Show. Wäre es vielleicht auch weise „Painkiller“ aus dem Repertoire“ zu streichen? Ja ich weis, der Song ist kult und Metal Pur und wird von jedem gefordert nur wenn ich so ein Trauerspiel anhören muss wie am Samstag in Balingen dann sollte man vielleicht besser auf den Titel verzichten. Musikalisch alles erste Sahne aber mit „Rob Halford“ ich weis ja nicht ich weis ja nicht. Vielleicht hat sich der eint oder andere an diesem Samstag „Tim Owens“ an die Vocals zurück gewünscht der vorher ein Gegner war? Schnelle Songs gab es nicht viele, „Metal Meltdown“ und „Nightcrawler“ mussten Songs wie „Hell Patrol“ und „Between the Hamer and the Anvil“ weichen und anstatt dem schnellen „Rapid Fire“ gab es „Rock Hard Ride Free“. Optisch sah die Show recht viel versprechend aus, es gab einen Tron, eine schöne Stage bei dem „Rob“ mit einer Treppe nach oben kam aber leider nervten die verdammten Kameras. Die Shows wurden zwar auf Leinwände übertragen aber es suckte tierisch das ein Kamera Team auf der Linken Seite den Leuten die Sicht nahm. „Hell Bent for Leather“, „Electric Eye“und „Angel“ waren weitere Songs die in der Setliste standen. Kein „Living After Midnight“ zur grossen Überraschung dafür immerhin „Breaking the Law“. „Rene“ fand den Auftritt besser als ich, meiner Meinung nach war die „Priest“ Show alleine vielleicht 6 Punkte Wert und hätte die Band selber nicht so gut gespielt, gebe es sogar noch weniger. Den letzten Auftritt von „Priest“ beim „BYH“ war im Jahre 2001 und damals war mit „Owens“ die Hölle los auf der Stage und auch im Publikum!
Das „Bang your Head 2008“ war trotzdem cool und hier gibt es zum Finale ein paar Ups and Downs:
Ups:
- Lizzy Borden
- Great White
- Tim Owens
- Die neuen Video Leinwände
- Die tolle Atmosphäre
- Das Hotel in Rottweil
- Coole Leute: Rene, Marc, Yves & Wig Wam
- Das Wetter
Downs:
- Die grosse Video Kamera – Bullshit für alle Fans auf der linken Seite
- Rob Halford
- Kein öffentlicher Wasserhahn bei dieser Hitze
- Tankard
- Die Absage von Hardcore Superstar
Balingen/Germany
27. & 28. June 2008
Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja nicht nach Balingen fahren, Private Gründe haben mich nicht wahnsinnig motiviert, am Programm lag es also nicht. Nun, relativ spontan habe ich mich dann doch entschlossen mit „Rene“ nach Deutschland zu fahren, wir konnten von Glück sagen dass wir uns noch ein Hotel Zimmer sichern konnten. Ich kann von mir nicht behaupten alle Bands gesehen zu haben, teilweise waren wir einwenig spät dran und manchmal war das Billing auch nicht immer animierend, wie im Falle von „Tankard“ die sich für meinen Geschmack auch um 10 Uhr Morgens hätten spielen können, der Sound war übrigens absolut gruselig. Die erste Band die ich unbedingt sehen wollte war „White Lion“ und „Mike Tramp“ zeigte sich Show Technisch von seiner besten Seite. Der Däne war wirklich gut in Form und lieferte eine rockige Performance die Bock auf mehr machte. Es gab kein „When the Children Cry“ dafür den Abrocker „All the Fallen Men“ das obligate „Broken Heart“, „Wait“ und „Little Fighter“. Auch von „The Return of the Pride“ gab es das eint oder andere Lied, die Fans machten gute Stimmung und „Mike“ dankte es mit einer lässigen Show. Es scheint so als hätte er von „Henning“ etwas Deutsch gelernt denn „Tramp“ versuchte sich das ganze Konzert hindurch in Deutsch und meisterte dies meisterlich. Well, in Deutschland ist es natürlich immer weise vor dem EM Final einwenig die Stimmung mit Fussball anzuheizen und dies machte „Mike“ sicherlich auf guten Rat des Keyboarders. Der Sound war übrigens ziemlich gut und so kann man von einem wahrlich gelungenen Auftritt von „White Lion“ sprechen. Direkt nach den Löwen stieg eine weitere 80er Legende auf die Bühne und zwar „Jack Russell“ mit „Great White“. Ich muss zugeben ich habe „GW“ vorher noch nie Live gesehen aber was die Jungs boten war erste Sahne. Mit Hits wie „Can’t Shake it“, „Face the Day“, „Rock me“ oder “Call it Rock n’ Roll” bringen sie natürlich einen Club zum kochen, glücklicherweise gelang ihnen dies auch an einem Festival und das ist für die Fans grossartig und mit Freuden konnte man sehen dass die Band sehr gut beim Publikum angekommen ist. Sound Technisch fand ich „Great White“ noch ein Stück besser als „White Lion“ und „Jack Russell“ glänzte als Entertainer und machte einen absolut sympathischen Eindruck.
Setliste:
- Call it Rock n' Roll
- Face the Day
- Back to the Rhythm
- On your Knees
- Save your Love
- Desert Moon
- Rollin' Stoned
- Rock me
- Can't shake it
- Once bitten twice shy
Die nächste Band die ich mir angesehen habe waren „Iced Earth“ schon witzig das „Tim Owens“ an einem Festival spielt wo gleich zwei seiner Ex Bands zu Gange sind, nämlich „Priest“ und die vorher genannten „Iced Earth“. Die Rückkehr von „Barlow“ wurde gefeiert wie die Auferstehung des Messias, dementsprechend waren die Fans natürlich in Massen am Start. Als „Ripper“ Fans muss ich zugeben dass „Barlow“ wirklich gut gesungen hat, seine Entertaining Künste waren ja nie besonders speziell und ohne Matte wirkt der Gute etwas verloren aber dennoch eine amtliche Leistung. Ich persönlich fand den Sound etwas zu Bass Lastig aber dem Publikum hat es gefallen und mit „Something Wicked“ Songs kann man nicht viel falsch machen, wobei wir natürlich gerne auch den eint oder anderen Klassiker gehört hätten aber bei einer Stunde Spielzeit blieb nicht viel Zeit. „Queensryche“ mit einer drei Stunden Show? Nun, das war selbst dem grössten Fan etwas zu viel des guten, aber die Jungs aus Seattle haben sich hier für eine spezielle Show ausgedacht und zusammen mit dem fabelhaften Stage Design war dies eine Augenweide. „Queensryche“ spielten das gesamte „Operation Mindcrime“ Album und danach noch die komplette Fortsetzung. Dass dies nicht in Langeweile ausartete wurde die Geschichte der beiden Scheiben in ein Theatralisches Wand gesteckt in dem sich „Geoff Tate“ als Bühnendarsteller präsentieren konnte. Dies gelang ihm sehr gut auch wenn natürlich die Mimik und Gestik enorm übertrieben war. Der Sound war wie immer bei „QR“ sensationell und musikalisch ein wahrer Hörschmaus. Als Zugabe spielten die Jungs noch „Empire“, „Jet City Woman“ und „Silent Lucidity“. Ich habe mir leider nicht die ganze Show angeschaut, irgendwann wurde es mir dann zu viel…..zwei Tage danach wünschte ich mir ich hätte mir den ganzen Gig rein gezogen.
Am Samstag hätte ich mir auf Tipp von „Jörg“ die Band „Breaker“ anschauen sollen aber wir waren leider etwas zu spät auf dem Gelände, die Jungs waren schon am Morgen aktiv. „Onslaught“ waren die ersten die meine Blicke auf sich zogen, eine Portion guter Old School Thrash Metal schadet wahrlich nie. Nun, der Sound knallte wirklich gut rein und die Riffs schossen uns nur so um die Ohren. So muss das klingen und dafür bekamen sie ordentlichen Applaus vom friedlichen „BYH“ Publikum. Dann kam es zur DER Überraschung des ganzen Festivals: „Lizzy fucking Borden“!! Wenige Tage zuvor hat der Schock Rocker schon verkündet es werde Blut fliessen und jawohl wir haben Blut gesehen und wir haben eine Band gesehen die tierisch in den Arsch getreten hat. Die Musiker hatten sehr spezielle Kostüme an, böse Zungen bezeichneten diese als Kitsch, für wahr sahen diese Astronauten ähnlich aber scheiss drauf, etwas glamour schadet auch nie. Der Meister selber kam zu Beginn mit einem schwarzen Sensemann Umhang auf die Bühne bis er dann die erste seiner Masken präsentierte. Ich hatte „Lizzy“ etwas anders in Erinnerung, sein Outfit entsprach einer Mischung aus „Gene Simmons“, „Dani Filth“ und „Alice Cooper“. Anhand der Fotos bekommt ihr natürlich einen besseren Eindruck. Spielerisch feuerte die Band ein absolut Feuerwerk ab, Gitarrist „Ira Black“ ist ein Meister seines Fachs genau so wie Basser „Marten Andersson“. Drummer „Joey Scott“ kam mit seinem Irokesen Haarschnitt auch sehr gut an bei den Fans, musikalisch lieferte der Wirbelwind auch eine klasse Show in der die Sticks durch die Luft flogen. Neben neuen Songs wie „Live Forever“ besann sich „Lizzy“ auf Klassiker in Form von „Notorious“, Me Against the World“ und „We got the Power“. Die Fans waren ausser Rand und Band und dies am früher Nachmittag. „Borden“ wechselte seine Masken sehr fleissig, Skull, Teufel….und natürlich gab es auch die berühmte Axt in der er eine Tänzerin niederstreckte und endlich….Blut floss!! Auch die Fans durften etwas Blut abbekommen und so stieg „Lizzy“ runter und auch meiner Einer war nachher ziemlich blutig. Ja Ja Ja das nenne ich mal einen tollen Auftritt, um ehrlich zu sein war dies in meinen Augen das Highlite des Festivals….There will be Blood Tonight“!!
Eigentlich hätten ja „Obituary“ nach „Hardcore Superstar“ spielen sollen aber das Programm wurde verschoben und so sollten die Schweden um 16:15 auf der Stage erscheinen. Leider leider kam dann die Nachricht dass „HCSS“ gar nicht kommen werden, da ihr Flug gecancelt wurde und sie keine Chance mehr hätten rechtzeitig ans Festival zu kommen. „Horst“ fragte dann kurzerhand „Lizzy Borden“ ob er noch eine zweite Show spielen wolle und so gab es nach der Death Metal Mucke von „Obituary“ einen weiteren Auftritt vom legendären Schock Meister der wie meiner Einer ein Haar Straigher in seinem Besitz weis. Auch die zweite Show war sehr gelungen, genug Songs hat der Gute ja zum Glück auf Lager, der Ohrwurm „Tomorrow Never Comes“ vom aktuellen Album „Appointment of Death“, Klassiker ala „American Metal“ und „Give em the Axe“ wurden gespielt sowie die Cover Version „Long Live Rock n’ Roll“ die absolut geil klingt. Ein weiteres Cover war übrigens „Born to be Wild“ von „Steppenwolf“ auch hier rockten die Jungs höllisch ab. Wer bei dem ersten Auftritt noch nicht auf dem Gelände war konnte sich die Blut Szene mit der Tänzerin noch mal ansehen, wäre „Lizzy“ auf einen längeren Auftritt eingestellt gewesen hätte es Show Technisch sicherlich noch etwas anderes gegeben. Beim zweiten Auftritt bekam „Borden“ wohl noch einen Anheiz Tipp denn er meinte plötzlich, er hätte gehört dass Germany im Finale wäre und so gab es „Finale“ Gesänge über den ganzen Platz. Nun, wie schon gesagt „Lizzy Borden“ – All Hail Ceaser“!!!!
„Grave Digger“ habe ich mir nur aus der Ferne angesehen denn der Sound war wie bei „Tankard“ sehr sehr gruselig. „Tunes of War“ oder „Knights of the Cross“ wurden natürlich trotzdem mitgegröhlt, ich persönlich fand die Show jetzt alles andere als berauschend und „Boltendahl“ ist etwas in die Jahre gekommen. „Who the Fuck is Yngwie“? „Yngwie Fucking Malmsteen“ That’s who!!! Ja Ja man durfte schon gespannt sein wie das Befinden des Maestros war, dünn?? Dick?? Fett?? Das eint oder andere Schnitzer wird sich „Malmsteen“ sicherlich gönnen denn schlank ist sicherlich kein Ausdruck der auf „Yngwie“ zutrifft. Nun, „Malmsteen“ gut genährt aber nicht fett, was interessierte uns noch? Ja genau, wie wird sich „Tim the Ripper Owens“ schlagen? Mit „Rising Force“ eröffnete die Band die Show und dieses Lied ist nicht gerade auf die Stimme vom „Owens“ zugeschnitten aber dieser Mann ist einfach ein genialer Sänger und setzte jeden „Malmsteen“ Track in ein strahlendes Licht. „Tim“ verleiht dem Sound eine ordentliche Portion Metal und wenn man sich die Show so ansah merkte man dass er sich anscheinend sehr gut mit dem Maestro versteht. Der Meister selber meckerte zwar zu Beginn über den Sound und ging x mal zurück zu seinen Marshall Verstärker zum irgendetwas zu verstellen dass eh niemand bemerkte. Das scheint zur „Malmsteen“ Show zu gehören, als ich ihn in Italien am „Gods of Metal“ Festival sah, war es genau dasselbe. Wie dem auch sei, „Yngwie“ poste, er lächelte sogar und er übertrieb es mit den Solos. Die Spielzeit verging wie im Flug da er fast 20 Minuten auf seiner Gitarre zupfte, dabei hätten wir doch viel lieber mehr vom „Ripper“ gehört. „You don’t Remember, I’ll never Forget“, und „I’ll See the Light Tonight“ waren zwei der wenigen Songs aber dennoch darf man sehr gespannt auf die neue Platte sein, “Owens” ist eine wahre Bereicherung und eine Persönlichkeit auf der Bühne. Zu den Fans meinte er sarkastisch, er werde bei „Priest“ im Publikum stehen und ein paar Biere saufen. Auch wenn zu viel Solo Gedudel geboten wurde, ein toller Auftritt von „Yngwie Malmsteen“ und „Tim Owens“ der Bock auf mehr macht…….nie war der Sound erfrischender als bei dieser Show!! „Saxon“ habe ich schon so oft gesehen dass ich und „Rene“ das Gelände verlassen haben und uns in einer Kneipe mal zur Abwechslung etwas gutes zu Essen leisteten.
Ist es Arroganz oder sind die alten Männer müde? Dies habe ich mir gedacht als „Priest“ Backstage…!!!....mit Autos zur Bühne gebracht wurden. Vom Tourbus zur Bühne sind es vielleicht 20 Meter…..nun ja ähhhhm! Das habe ich bis jetzt noch an keinem BYH gesehen aber was soll’s, sollten sie doch auf der Bühne rocken. Die Wahl des Openers fiel auf „Dawn of Creation“ vom brand aktuellen „Nostradamus“ Album und das Publikum (mich eingeschlossen) wollte noch nicht so richtig mitgehen, was auch nicht verwunderlich ist bei diesem langweiligen Track. Weiter ging es mit „Metal Gods“, der Sound war sehr leise, etwas später wurde das Volume dann glücklicherweise etwas hoch gedreht. Nun ja, ich weis nicht ich weis nicht aber ich war eher enttäuscht vom „Priest“ Auftritt. „Rob Halford“ ist in meinen Augen in ganz schlechter Form und bringt die hohen Schreie überhaupt nicht mehr. Es gibt Ausnahmen wie „Sinner“ aber mehrheitlich hatte ich nur Kopfschütteln übrig. Warum nimmt man einen Song wie „The Green Manalishi“ in die Trackliste wenn „Rob“ die hohen Töne nicht mehr schafft? Wer den Song kennt der weis welche Stelle am Schluss ich damit meine, da schreite „Halford“ einen simplen 3 Sekunden Scream. Die Bühnenpresenz des Herrn war auch nicht wirklich berauschend, sicherlich kann man das verstehen aber auf der Comeback Tour lieferte er die um Längen bessere Show. Wäre es vielleicht auch weise „Painkiller“ aus dem Repertoire“ zu streichen? Ja ich weis, der Song ist kult und Metal Pur und wird von jedem gefordert nur wenn ich so ein Trauerspiel anhören muss wie am Samstag in Balingen dann sollte man vielleicht besser auf den Titel verzichten. Musikalisch alles erste Sahne aber mit „Rob Halford“ ich weis ja nicht ich weis ja nicht. Vielleicht hat sich der eint oder andere an diesem Samstag „Tim Owens“ an die Vocals zurück gewünscht der vorher ein Gegner war? Schnelle Songs gab es nicht viele, „Metal Meltdown“ und „Nightcrawler“ mussten Songs wie „Hell Patrol“ und „Between the Hamer and the Anvil“ weichen und anstatt dem schnellen „Rapid Fire“ gab es „Rock Hard Ride Free“. Optisch sah die Show recht viel versprechend aus, es gab einen Tron, eine schöne Stage bei dem „Rob“ mit einer Treppe nach oben kam aber leider nervten die verdammten Kameras. Die Shows wurden zwar auf Leinwände übertragen aber es suckte tierisch das ein Kamera Team auf der Linken Seite den Leuten die Sicht nahm. „Hell Bent for Leather“, „Electric Eye“und „Angel“ waren weitere Songs die in der Setliste standen. Kein „Living After Midnight“ zur grossen Überraschung dafür immerhin „Breaking the Law“. „Rene“ fand den Auftritt besser als ich, meiner Meinung nach war die „Priest“ Show alleine vielleicht 6 Punkte Wert und hätte die Band selber nicht so gut gespielt, gebe es sogar noch weniger. Den letzten Auftritt von „Priest“ beim „BYH“ war im Jahre 2001 und damals war mit „Owens“ die Hölle los auf der Stage und auch im Publikum!
Das „Bang your Head 2008“ war trotzdem cool und hier gibt es zum Finale ein paar Ups and Downs:
Ups:
- Lizzy Borden
- Great White
- Tim Owens
- Die neuen Video Leinwände
- Die tolle Atmosphäre
- Das Hotel in Rottweil
- Coole Leute: Rene, Marc, Yves & Wig Wam
- Das Wetter
Downs:
- Die grosse Video Kamera – Bullshit für alle Fans auf der linken Seite
- Rob Halford
- Kein öffentlicher Wasserhahn bei dieser Hitze
- Tankard
- Die Absage von Hardcore Superstar
Gallery (70 Bilder)
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() |











































































