Erscheinungsjahr
1988
Label
Polygram Records
Besetzung
Gesang: Joey Lynn Turner
Alle Gitarren & Bass: Yngwie J. Malmsteem
Keyboards: Jens Johansson
Schalgzeug: Anders Johansson
Tracklist
1. Rising Force
2. Hold On
3. Heaven tonight
4. Dreaming (tell me)
5. Bite the Bullet
6. Riot in the Dungeons
7. Déjà vu
8. Crystal ball
9. Now it´s the time
10. Faster than the spedd of light
11. Krakatau
12. Memories
Datum: 28.05.2004 - Autor Jörg
Ha, das mir das Album von Yngwie überhaupt zusagt ist quasi meine jetzige Frau mit Schuld. Ich war Anfangs überhaupt nicht von der Scheibe begeistert, was auch teilweise auf das Konto von Sänger Joey Lynn Turner geht, der hier singt. Weil denn mag ich in den seltensten Fällen so richtig. Aber zur Zeit als ich meine Frau kennerlernte war "Odyssey (die vierte Malmsteen-Veröffentlichung übrigens)eine ihre Lieblingsscheiben und das Ding lief recht häufig und so kam ich nach und nach auf den Geschmack. Was soll ich sagen für mich ist die Scheibe mittlerweile das 2 Beste Album des Saitenhexers. Angefangen mit dem harten „Rising Force“ macht Yngwie hier keine Kompromisse. Er zieht seinen Stil ohne Gnade durch. Auch Sänger Joey macht hier eine annehmbare Figur. Es wurden schon mal Böse Stimmen vernommen, die meinten das er alles Kaputt singe, aber hier sorgt er sogar dafür das gerade melodischere Songs wie „Heaven tonight“, „Deja Vu“ oder „Crstall Ball“ zu einem Erlebnis werden. Wie es bei einer Malmsteen-Platte so üblich ist gibt es auch mehrere Instrumental-Stücke die sich hier aber auf 2 kurze Stücke und den Abschluss-Song „Krakatau“ beschränken. Hier steht doch eher der Song im Vordergrund und die sind alle Volltreffer, ob nun rasend schnelle, mit irrwitzigen Gitarren/Keyboard-Duellen gespickte Lieder vom Schlag „Faster than the Speed of Light“ oder das zum sterben schöne „Dreaming (Tell Me)“ hier macht der Fan von guter Gitarrenmusik (der Kreis der Malmsteen-Anhänger sowieso nichts) rein gar nichts falsch. Und auch Sänger Joey Lynn Turner konnte mich hier voll überzeugen. Schlagzeug und Keyboard-Arbeit teilen sich hier noch die Johanseen-Brüder, von denen Jens noch Jahre später mit STRATOVARIUS einiges an Aufsehen erregen wird.