Wolfcry - Warfair

4.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Black Louts

Besetzung
Gesang: Costas Hatzigerorgiou
Gitarre: Simos Kaggelaris
Gitarre: John B.
Keyboard: Nick "Pepper" Zanninello
Bass: Spyros Triantafillou
Schlagzeug: Andreas "The Wizard"


Tracklist
1.Once again...
2...here we are
3.Hesitant Gathering
4.Honored Expedition
5.The Mirror Mask
6.Semper Casta
7.On the Edge
8.Fatal Conflict
9.The Pledge
10.6 Must Die
11.Bonustrack: Enola Gay

Datum: 04.12.2005 - Autor Jörg
Die Griechen-Burschen von Wolfcry wurden ja seinerzeit mit ihrem Album „Nightbreed“ von unserem Ex-US-Mitarbeiter schwer abgefeiert und maßlos überbewertet. Nun liegt mir die neue Wolfcry-Scheibe vor und ich denke mir das ich hier mal ein klein wenig kritischer an die Band herangehe. Wer mir fiese Gemeinheit vorwirft, ist auf dem Holzweg, ich habe mich mit dem Album auseinander gesetzt. "Warfair" ist die ditte CD von Wolfcry. Die Band spielt den typischen Euro-Metal mit viel Keyboard und versucht ähnlich wie Stratovarius oder Rhapsody Bombastisch zu klingen. Das gelingt den Jungs nicht so recht, auch am Gesang scheiden sich die Geister. Der Gesang von Costas Hatzegeorius klingt dünn und einfach nur langweilig. Die gesamte Musik von Wolfcry ist nach Schema F aufgebaut und bietet selten Spannungsmomente und dudelt vor sich hin. Die Band hat leider das Los gezogen, das sie sich einer Richtung verschrieben hat, in der Neuerungen und Innovationen schwer sind, doch mit einem kernigen Riff oder einer packenden Hookline kann man da schon einiges reißen. Sicher ich bin echt kein Freund von Kitsch-Musik dieser Art, doch Wolfcry treiben es hier echt zu bunt. Selbst nach 3 oder 4 Durchläufen findet man immer noch keinen wieder erkennungswert innerhalb der Songs. Das Keyboard geht einem stellenweise so penetrant auf den Zeiger (Hesitant Gahtering), das man die CD einfach nur noch aus dem Fenster feuern möchte.

Sicher sind die Hellenen fit an ihren Instrumenten, doch wie schon so mancher Gesichtsloser Italo-Dudler, werden Wolfcry verdientermaßen in der Masse der Veröffentlichungen untergehen. Alles-Hörer dieser Stilrichtung können ja mal ein Ohr riskieren und sich selber ein Urteil bilden. Alle anderen Leuten rate ich- Finger Weg!!







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