Wizard - Battle of Metal

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1997

Label
BOW/Eigenproduktion

Besetzung
Gesang: Sven D´Anna
Bass: Volker Leson
Gitarre: Michael Maaß
Schlagzeug: Snoppi

Tracklist
01. Thunderwarriors
02. Named by the devil
03. Lost souls
04. Pain
05. The liberation
06. You prayed to god for mercy
07. Thoughts
08. Heavy metal will never die
09. Our hate will burn you
10. Dragon lords

Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Die 2te CD der Bocholter Manowar-Fans war ein Schritt nach vorne für die Band, den sie konnten mit „Battle of Metal“ ihren Bekanntheitskreis doch recht vergrößern. Auch ich war seinerzeit schwer begeistert, als ich das Album in einem Mailorder fand und habe auch gleich geordert. Da mir das Debüt „Son of Darkness“ mehr als gut gefallen hatte. Als die CD dann kam und aus dem Umschlag plumpste, blieb mir erst mal die Luft weg. Das Cover ist zwar in auffälligen Farben gemalt worden, aber das Motiv?? Na Ja, es kommt auf die Musik an und die war wieder vom Feinsten. Gerade was Kompromisslosigkeit und Hingabe zum Heavy Metal anging eilte der Band ja schon ein ernstzunehmender Ruf voraus, doch hier wurde die Klischeeschraube noch mal erbarmungslos angezogen. Es fängt schon beim Titel an und zieht sich zum Albumkonzept wie ein roter Faden hindurch. Wizard sind und bleiben Heavy Metal pur. Schon allein zwischen jedem Lied ein kurzes, gesprochenes Intro mit Donner, Regen und Schlachtgeräuschen zu packen grenzt schon fast an Wahnsinn. OK, so schlimm war es nicht, die kleinen Parts sollten die Geschichte halt ein bisschen zusammenhalten und den Höherer auf den Song einstimmen. Was bei Liedern wie „Thunder Warriors“, „Our hate will burn you“ oder der Bandhymen „Heavy Metal will never die“ auch hervorragend passt. Nur leider wirkt die CD dadurch etwas anstrengend und leider hat man bei der Produktion doch nicht so ganz das Glückliche Händchen gehabt. Der Sound Scheppert teilweise schon arg vor sich hin und ist auch ziemlich Höhen-Lastig geraten. Aber so was kann bei einer Eigenproduktion schon mal passieren und daran sollte man sich auch nicht hochziehen. So im Nachhinein muss ich sagen das „Battle of Metal“ das Stimmungsabhängigste Album von Wizard geworden ist, da man hier zum Teil sehr lange und ruhige Stücke auf der CD hat. Songs wie „Pain“ oder „the Liberation“ lassen die 6 Minuten-Grenze schon gut hinter sich. Meist picke ich mir die geilen Hymnen (of Steel) heraus und gröle die Kracher in bester Bierlaune mit. Einen einsamen Spitzensong hat die Band hier abgelassen und ich kann bis heute das Genörgel von machen Leuten an „Dragon Lords“ nicht nachvoll ziehen. Das Stück ist sicher das eingängigste Lied, welche sich je auf einer Wizard-CD breit machte und ist ein Ohrwurm für die Götter. Diese CD brachte mich dazu Kontakt mit der Band aufzunehmen und für das Near Dark-Fanzine ein Interview zu führen (ich denke das in naher Zukunft das Interview noch hier auf der Page hochgeladen wird, da ich alle meine früheren Intis hier einstellen möchte- Jörg) und nach einiger Zeit entschloss ich mich sogar für ein paar Jahre den Wizard-Fan-Club zu leiten. In diesem Sinne: „See our Warriors, the Legion of Doom (so hieß der FC), they are coming to you soon. THUNDER WARRIORS…Ride, THUNDER WARRIOR.. Fight, THUNDER WARRIORS ..feel their Power”!

Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Soulfly


RANDOM REVIEWS