Whitesnake - Good to be Bad
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
SPV
Besetzung
Gesang: David Coverdale
Gitarre:Doug Aldrich
Gitarre: Reb Beach
Bass: Uriah Duffy
Keyboard: Timothy Drury
Schlagzeug: Chris Frazier
Gitarre:Doug Aldrich
Gitarre: Reb Beach
Bass: Uriah Duffy
Keyboard: Timothy Drury
Schlagzeug: Chris Frazier
Tracklist
1. Best Years
2. Can you hear the wind blow
3. Call on me
4. All i want, All i need
5. Good to be bad
6. All for Love
7. Summer Rain
8. Lay down your Love
9. A fool in Love
10. Go what you need
11. ‘Till the end of Time
2. Can you hear the wind blow
3. Call on me
4. All i want, All i need
5. Good to be bad
6. All for Love
7. Summer Rain
8. Lay down your Love
9. A fool in Love
10. Go what you need
11. ‘Till the end of Time
Datum: 15.04.2008 - Autor Jörg
Was erwartet man vom neuen Whitesnake-Album? Ich muss zugeben, ich habe da keine Ahnung, ein jeder sicher etwas anderes. Da ich es mir zur Angewohnheit gemacht habe, mir keine zu großen Erwartungshaltungen aufzubauen in dem ich jeden Vorbericht lese und diverse Snippets im Internet anhöre. Nimmt man bei Whitesnake die vier neuen Studiotracks vom Live-Album „In the shadow of the blues“ zum Maß, so würde ich sagen es geht nicht mehr viel, weil diese Stücke gingen mir komplett am Arsch vorbei.
So Recht weiß ich immer noch nicht was ich mit „Good to be Bad“ machen soll, auch nach dem 6ten Durchlauf finde ich die Scheibe okay! Und nicht mehr. Die ersten beiden Titel sind für mich wie die bereits erwähnten Songs vom Live-Album. Ich habe kein Cheesy-Metal im Stile von „1987“ und „Slip of the Tongue“ erwartet, doch mittlerweile wünsche ich mir es wäre so. Die Fans welche den Whitesnake-Sound mit diesen beiden Alben gleichsetzen, werden mit „Good to be bad“ so ihre liebe Not haben. Auch wenn einige Zitate aus dieser Zeit vorhanden sind, wie bei „Call on me“ oder bei „All for Love“.
Von den 11 Songs sind 3 Stück Balladen und da gefallen mir zwei von auf Anhieb. David Coverdale und sein neuer bester Kumpel Doug Aldrich haben diese Scheibe zusammen komponiert. Gut, ist Doug Aldrich auf jeden Fall, er hat ja mit Lion und Bad Moon Rising einige tolle Hardrock-Platten gemacht. Dennoch ist ein Adrian Vandenberg oder John Sykes ein ganz anderes Kaliber.
Stilistisch würde ich „Good to be bad“ irgendwo zwischen „Come an get it“ und „Slide it in“ mit leichten Anflügen aus der „87“-Ära ansiedeln. Denn auch der heavy Bluesrock kommt hier zum tragen, sicher nicht so extrem wie beim vieldiskutierten Solo-Album von Coverdale, aber diese Roots haben Whitesnake ja eh.
Irgendwie ist dieses Review bisher das am schwersten zu verfassende in diesem Jahr für mich. Ich hadere teilweise echt mit der neuen Whitesnake. Möchte sie ja irgendwie richtig geil finden, aber so ganz kommt es nicht zum überspringen des berühmten Funkens. In meinen Augen haben sich Whitesnake mit dem extrem kitschigen und schwackeligen „Summer Rain“ einen Totalausfall geleistet. Den Song kann ich mir nicht geben, so was von käsig. Beim hören des Refrains gruselt es mich. Die Texte sind bei Whitesnake eh immer dasselbe und echt nicht wert drüber nachzudenken. Alter Mann trifft junges Ding, pimpert sie, er/sie verlässt sie/ihn, Herzschmerz und peng.., na ja Whitesnake halt.
Immer wieder findet man Zitate von bekannten Songs, oder besser bekannt klingende Parts und Melodien. Was mich Anfangs irgendwie nervte, mir mittlerweile aber was vertrautes schafft. Man kann es zitieren der eigenen Werke nennen, oder sich selbst kopieren, das will ich jetzt nicht weiter ausführen.
„Good to be bad“ ist ein gutes, aber doch auf Nummer sicher ausgelegtes Album geworden. Ich würde jetzt abschließend meinen David Coverdale gibt seinen Fans noch mal genau das was sie möchten. Wer keine Überraschungen mag, ist hier genau richtig.
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