Erscheinungsjahr
2006
Label
Rykodisc
Besetzung
Vocals & Guitars: Wednesday 13
Bass: Jamie Hoover
Drums: Ghastly
Tracklist
1. Morgue Than Words
2. American Werewolves In London
3. My Home Sweet Homicide
4. Faith In The Devil
5. Happily Ever Cadaver
6. Curse Of Me
7. Haddonfield
8. Too Much Blood
9. Till Death Do Us Party
10. Buried With Children
11. Kill You Before Kill Me
12. Die Sci Fi
13. R.A.M.O.N.E.S. Bonus Track
Datum: 17.11.2006 - Autor Vince
Bereits vor einem Jahr beehrte uns Ex “Murderdolls / Frankenstein Draq Queens” Sänger “Wednesday 13” mit einem feinen Ass Kickin’ Album der ersten Güte doch „Fang Bang“ setzt die Messlange noch ein Stück höher. In bekannter „Muderdolls“ Manier fliegen einem auf „Fang Bang“ kurze und schnelle Sleaze n’ Roll Nummern um die Ohren, wie sie Catchier nicht sein könnten. Mit „Morgue Than Words“ wird die Scheibe würdig eröffnet, der Titel trifft mächtig in den Arsch und „American Werewolves in London“ entpuppt sich sogar als waschechter Ohrwurm, was man allerdings auch für das güldene „My Home Sweet Homicide“. Wie man bei den Namen der Songs schon merkt, handeln die Tracks wieder von Horror, Splatter und kitschigen Blut Orgien, will man was anderes? „Transylvania 90210“ hat mir schon sehr gut gefallen, aber auf „Fang Bang“ geht die Post doch noch ein wenig mehr ab und die Chöre sind allesamt echte Knüller. Obwohl die Mucke feinster Sleaze n’ Roll ist, zieht „Wednesday 13“ mit seinem Dark Styling natürlich auch genügend jüngeres Publikum ab, was bei anderen Sleaze Band eher nicht der Fall ist. Hauptsache der Mann macht weiter geile Alben und „Fang Bang“ ist ein echtes Juwel. Ihr wollt noch mehr Jubel Trubel? Klar, hört euch „Faith in the Devil“ an oder die Punk Röhre „Hannily Ever Cadaver“ welche keine Wünsche offen lässt. Die Scheibe ist der echte Wahnsinn für einen „Frankenstein Draq Queen from Planet 13“ Fan, natürlich auch für „Muderdolls“ Fans, aber Fans wissen ja, das einige Songs vom „Dollz“ Debut nur abgeänderte „Frankenstein“ Tracks waren. Leider spielt der alte „Wednesday 13“ nie in der Schweiz, was ich ziemlich beschissen finde, den Live geht die Post ab und ich bin mir sicher das dies auch bei der neuen Formation der Fall sein wird, auch wenn sie nur zu dritt sind. Als Bonus Tracks gibt es mit „R.A.M.O.N.E.S.“ noch ein fettes „Motörhead“ Cover, welches zwar kurz aber äusserst fein klingt. „Fang Band“ ist das perfekte Sleaze n’ Roll Album das abgeht wie sau und ich nur allen wärmstes empfählen kann. Ich habe im CD Shop keine Sekunde gezögert als ich dieses Werk erblickt habe und schlussendlich hat es mich umgehauen.