Erscheinungsjahr
2006
Label
EMI Music
Besetzung
Vocals & Guitar: Keith Murray
Bass & Background Vocals: Chris Cain
Drums & Background Vocals: Michael Tapper
Tracklist
1. Nobody Move, Nobody Get Hurt
2. This Scene Is Dead
3. Inaction
4. Can't Lose
5. Callbacks
6. Cash Cow
7. It's A Hit
8. The Great Escape
9. Textbook
10. Lousy Reputation
11. Worth The Wait
12. What's The Word
Datum: 02.04.2006 - Autor Tallulah
Hmm… Eine Band die mit Katzen auf dem Cover und im ganzen Booklet posiert? Als ich die CD einlegte, merkte ich aber schnell, dass die Amis nix mit Katzengejaule zu tun haben, sondern einen Sound machen, der zur Zeit auf der Insel mehr als nur hip ist. Auch auf dem alten Kontinent könnte diese Truppe für Aufregung sorgen, denn die Songs kommen sehr frisch und jung daher. Mit der lockeren Art, wie sie ihre Musik präsentieren, dürfte demnächst mehr von den Durchstartern zu hören sein. Obwohl die Machart sehr and die der Arctic Monkeys erinnert, ist die Stimme von Sänger Keith Murray nicht ganz so penetrant und lässt sich wahrscheinlich genau deshalb auch problemlos mehrere Male anhören. Auf „With love and squalor“ findet man kaum ein balladenähnliches Stück, dafür dominieren flüssige Indierocksongs mit eindringlichen Refrains und Gitarrenriffs, zu denen man auf jeder Party gerne mithüpfen würde. Auf jeden Fall macht diese Scheibe gute Laune pur, wobei der einzige Kritikpunkt sich dadurch darstellt, dass gerade diese immerzu euphorische und lockere Mucke bald in den Hintergrund treten könnte, denn die Übergänge sind zum Teil nicht wirklich ersichtlich und man könnte fast das Gefühl bekommen, die Platte sei ein einziges Lied. „Nobody Move, Nobody Get Hurt“ ist aber ein echter Partyknaller, was dieser Scheibe gleich noch weitere Pluspunkte verschafft.
Alles in allem sind „We are scientists“ eine äusserst spannende Band mit genauso spannenden Songs, aber nur unter der Bedingung, dass sie nicht als Hintergrundmusik dienen, sondern volle Pulle aufgedreht wird um jede Menge Spass zu haben.