W.A.S.P. - Best of the Best- 2 Disc Edition



Erscheinungsjahr
2007

Label
Snapper

Datum: 18.08.2007 - Autor Jörg
VÖ:24.09.07

Okay, wer sich jetzt denkt: Das Album gibt es doch schon und wieso stellen die es hier als neue Scheibe vor? – Liegt gar nicht mal so falsch. „Best of the Best“ von WASP gibt es schon, aber nur als Einzel-CD.

Im Spätsommer kommt „Best of the Best“ noch mal in die Läden und bietet mit 32 Songs einen echt gezielten Überblick über das Treiben von Blackie Lawless und seinem Rudel. Von den blutigen Anfängen in den 80gern, hin zu den beiden Götteralben „The Headless Children“ und „The Crimson Idol“ geht es dann noch zum dreckig rockenden „Back to the Roots“-Album „Helldorado“.

Die zwiespältige Phase mit den Scheiben „Still not black Enough“ oder das Experiment „Fill Fuck Die“ wurden außen vor gelassen. Ist zwar Ansichtssache was die beiden CDs angeht aber lassen wir es gut sein.

Bietet denn die CD irgendwas das der WASP-Fan noch nicht hat? Gute Frage. Seit dem bei den Re-Releasen der Studioalben vor einigen Jahren die ganzen Single-B-Seiten hinzugefügt wurden, gibt es nicht mehr viel Unveröffentlichtes von WASP. Für eine Fan der WASP erst in den letzten Jahren, oder mit dem diesjährigen Killer-Album „Dominator“ kennen gelernt hat, der kann sich hier einen lockeren Überblick über sämtliche Karriere-Highlights von Blackie Lawless machen.

Für die alten Fans springt beim Kauf von „Best of the Best“ eigentlich nur eine runde Complication für Partys oder das Auto heraus.

An den Songs gibt es nichts auszusetzen, die powern alle und sind jeder für sich Klassiker. Okay, diverse Coversongs wie Led Zeppelins „When the Leave breaks“oder Elton Johns „Saturday Night´s (alright for fighting)” sind eben die Bonüsse, die man hier bekommt.

Schön das die coole Adaption von Jethro Tulls “Locomotive Breath”, es auf diese Complication geschafft hat, das Teil fand ich schon geil als es im Zuge der „Headless Chrildren“-VÖ damals als Flipseite von „Mean Man“ begeisterte.

Es soll aber auch Leute geben die eben nur die Hits von WASP mögen, für die kommt “Best of the Best” natürlich gerade richtig.



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