Vicious Rumors - Warball

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Mascot Records

Besetzung
Vocals : James Rivera
Guitars : Geoff Thorpe
Drums : Larry Howe
Bass : Dave Starr

Guests :
Guitar : Thaen Rasmussen (on Tracks 2, 7 & 8)
Guitar : Brad Gillis (on Tracks 1, 2, 3, 4 & 9)

Tracklist
1. Sonic Rebellion
2. Mr. Miracle
3. Dying Every Day
4. Immortal
5. War Ball
6. Crossthreaded
7. Wheels Of Madness
8. Windows Of Memories
9. Ghost Within
10. Dreams Of Rage

Datum: 13.12.2006 - Autor Rene
Nach dem tragischen Unfalltod von Carl Albert ging es für die Band steil bergab. Bandboss Geoff Thorpe übernahm zunächst selbst das Mikro aber mit dem Songmaterial von "Something Burning" rannten die meisten Fans davon. Und auch die Musiker. Sogar Drum-Tier Larry Howe war zeitweise von der Bildfläche verschwunden. Auch das Nachfolge-Album "Cyberchrist" konnte nicht wirklich punkten, erst mit "Sadistic Symphony" vor sage und schreibe 5 Jahren hatte man wieder einen mehr oder weniger amtlichen Silberling im Gepäck. Die Live-Shows waren zwar wie immer voll der Hammer, aber wer sich mit Metal auskennt wird wissen dass das halt nur die halbe Miete ist. So sind vor kurzem Sänger Brian O'Connor (nicht zu verwechseln mit dem dusseligen Late-Night Moderator Conan O'Brian von NBC) und Gitarrist Ira Black glaubte man schon fast an das definitive Ende der Band. Doch weit gefehlt. Wundersänger James Riviera (ex-Helstar) wurde an Bord geholt und eine Hammer Scheibe eingespielt. So und nicht anders muss US Metal tönen, die Produktion ist 1A und James macht mit seiner kraftvollen Stimme klar dass er als einer der besten Metal Sänger des Universums ist. "Warball" macht dort weiter wo sie mit "Word of Mouth" aufgehört haben. Wäre das Album direkt danach erschienen, wäre ihnen den Status an vorderster Front der Szene erhalten geblieben, nun müssen sie halt wieder von vorne anfangen. Die Scheibe kommt ohne Ausfälle daher. Bereits der erste Titel "Sonic Rebellion" macht klar dass die Herren es nochmals wissen wollen. Welch scharfe Riffpower da man um die Ohren geflattert bekommt hätte ich in meinen feuchtesten Träumen nicht mehr erhofft. Solos bis zum Abwinken und sägende Gitarren erschallen aus den Boxen als gäbe es kein Morgen mehr. Geoff Thorpe hat fast alle Gitarren im Alleingang eingespielt, und hat als Gäste "Thaen Rasmussen" und Night Ranger Gitarro Brad Gillis eingeladen. Einziges B-Moll der Scheibe ist dass die Songs halt doch nicht ganz mit den Klassiker-Alben von "Digital Dictator" bis "Welcome to the Ball" mithalten können. Aber das wäre fast schon zu viel zu erwarten und so kann man immerhin noch auf eine Steigerung beim nächsten Mal hoffen.



Nachtrag: Im Booklet wird James Rivera auf fast allen Tracks als Songwriter aufgeführt, so auch auf "Immortal", ein Song der komischerweise live schon vor seinem Einstieg vorgestellt wurde. Die beiden Ex-Mitglieder Brian O'Connor, Ira Black und Cornbread haben keine Songwriter-Credits, werden jedoch als "Thanks for Inspiration on...) aufgeführt. Ob das wohl noch zu einem Rechtsstreit führen wird?





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