Erscheinungsjahr
1994
Label
Polystar
Besetzung
Gesang: Davy Vain
Gitarre: Danny West
Gitarre: James Scott
Bass: Ashley Mitchell
Schlagzeug: Danny Fury
Tracklist
1. Breakdown
2. Whisper
3. Long time ago
4. Ivy´s Dream
5. Hit and Run
6. Family
7. Planet turning
8. Get Up
9. Crumpled Glory
10. Ressurrection
11. Ticket outta here
Datum: 29.05.2004 - Autor Jörg
Das 2te Album der so hoffnungsvoll gestarteten Glamrock Formation Vain, lies lange auf sich warten und erschien dann leider doch nicht. Nun raffte sich Davy Vain und Danny West 4 Jahre nach dem tollen Debüt „No Respect“ noch mal auf eine neue Platte zu machen. Die Fans haben die Band fast vergessen und auch ich habe Vain total aus den Augen verloren. Den ohne den Vince-Master wäre ich auch nicht in Genuss dieser CD gekommen. Um es vorweg zu nehmen an dem kongenialen „No Respect“ kann die Band nicht mehr anschließen, was ich auch ehrlich gesagt nicht mehr erwartet hätte. Aber man hatte sich zum Glück nicht auf moderne Spinnereien eingelassen und hatte so manchen Frühneunziger Drecks-Trend schön ignoriert. Man pickte das Beste der Neuren Zeit heraus, was sich vor allem am verbesserten Aufnahme-Verfahren und in Sachen Produzieren, niederschlägt und machte ein gutes Album. Kritikpunkt für mich ist, das sich „Move on it“ schwer erschließt. Nach dem ersten Durchgang, war erst Mal Ratlosigkeit angesagt und ich konnte mich an nichts mehr erinnern was ich da gerade gehört hatte. Also gleich die Nächsten Runde eingeläutet, ah. So hartnäckig wie sich der Gegner vorher gab ist er doch nicht. Nach dem erneuten Angriff meinerseits hatte Vain und „Move on it“ schon erste Schwächen in ihrer Verteidigung und man gab mit „Whisper“ den ersten Ohrwurm preis. Nun fühlte ich mich bestätigt, die alten Qualitäten von Vain waren also doch nicht verpufft.Die Band um Davy Vain habe ich auch schon zu den Akten gelegt und nach einer Zeit haben sie sich erst wieder in mein Gehör und dann auch wieder in mein Herz gespielt.Das Album wächst und wächst mit jedem Durchgang, kann es zwar nicht ganz den Klassiker "No Respect" erreichen oder übertreffen, doch ist man verdammt nah dran. Ich hoffe die Ausschweifungen bzw. Zweifelungen meinerseits haben nicht den Eindruck erweckt das "Move on it" ein schlechtes Album wäre.