Vai - Sex & Religion

9.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1993

Label
Relativity Records/Sony

Besetzung
Vocals: Devin Townsend
Guitars: Steve Vai
Bass: T.M.Stevens
Drums: Terry Bozzio

Tracklist
1. An Earth Dweller´s Return
2. Here and Now
3. In my Dreams with you
4. Still my bleeding Heart
5. Sex & Religion
6. Dirty Black Hole
7. Touching Tongues
8. State of Grace
9. Survive
10. Pig
11. The Road to Mt.Calvary
12. Down Deep Into the Pain
13. Rescue me or Bury me

Datum: 19.07.2005 - Autor Vince
Ich denke mal, das jeder der etwas von Gitarren Musik versteht, den Namen “Steve Vai” kennt….1993 veröffentlichte der Seitenzauberer eine Platte auf der es nicht nur ein Ego gedudel zu hören gab, sondern unglaublich feine Songs. Am Mic stand kein geringerer als „Devin Townsend“ dessen Name heutzutage vor allem Fans von härteren Klängen ein Begriff ist. Auch schon damals hatte „Devin“ übrigens eine sehr alternative Frisur die der heutigen schon fast nahe kommt, nur war der Gute damals eben noch ein Jüngling und sah um einiges besser aus. Wie auch immer, wir bewerten ja nicht das Aussehen der Musiker, das kann man den Hausfrauen überlassen, würde ich sagen. Nun, wie schon gesagt, auf „Sex & Religion“ hat „Steve Vai“ auf sein Ego verzichtet und präsentiert sich von seiner besten Seite, das Songwriting ist fast schon überirdisch. Auf diese Platte kam ich übrigens durch einen Videoclip der mir beim „Headbangers Ball“ unter die Augen trat. Es befinden sich einige Ohrwürmer und Hits auf dieser Scheibe, ich glaube das Video wurde zum rockigen Opener „Here & Now“ gedreht, noch besser gefällt mir allerdings „In my Dreams with you“ der Refrain ist wahnsinnig eingängig, ich habe mir das früher tausend mal angehört, genau wie das wunderbare „Still my bleeding Heart“. Am Ende des Songs, legt „Devin“ ein elektrisierendes Vocals Solo hin, ach du scheisse, das Teil versetzt mich erneut in Extasse: Hammer. „Townsend“ beweist auf dieser Scheibe, mit welch gigantischen Stimme er gesegnet wurde, Gänsehaut Pur. Ein weiterer Hammer Song ist der Titeltrack zu „Sex & Religion“, der sehr happy rüberkommt, nebst den bombastischen Hooklines, haut einem auch der Refrain völlig aus den Schuhen. Mit „Dirty Black Hole“ wird es dann ziemlich experimentell, die Gitarren von „Vai“ sind natürlich typisch, der Track ist aber auch sehr Bass lastig, gefällt mir eigentlich ganz gut, auch wenn ich nicht so der Groovemaster bin. Natürlich gibt es auch Instrumental Songs auf der Platte, das kann man sich ja denken…das gefühlsvolle Touching Tongues“ hört sich sehr schön an, tja „Mr.Vai“ hat´s natürlich drauf, ohne Frage. „Survive“ beginnt mit einem “Devin“ Schrei und einem netten Groove, das Songwriting ist wiederum phantastisch, also hier passt alles einfach perfekt zusammen. Ein weiterer Höhepunkt auf „Sex & Religion“ ist in meinen Augen das rockige „Down deep the Pain“, dieser Song bietet ein 8 Minütiges Innovatives Feuerwerk. Puh, diese Scheibe ist ein echter Killer, manche Songs mögen etwas abgespaced sein, aber hey hier wird Musik zelebriert und es kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf, für mich ein echtes Meisterwerk.





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