V8Wankers - Hell On Wheels

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Rude Records

Besetzung
Gesang: Lutz Vegas
Gitarre: Vulcanus
Gitarre: Schmuddel
Bass: Rico Dandruff
Schlagzeug: Dirty Dick

Tracklist
1.Hell On Wheels
2.Lights Out
3.What Me Worry?
4.Speed Kills
5.Son Of A Gun (Sworn To Fun, Second To None)
6.Hollow Legs
7.Patience My Ass
8.Trouble (Rides A Fast Horse)
9.Booldy Knuckles
10.We Control Rock´N´Roll
11.The Devil Made Me Do It Again
12.The Gypsy
13.Bring Back The Rock

Datum: 11.11.2007 - Autor Claudio
Bisher waren mir die V8 Wankers als unlustige Rockband bekannt, die auf vielen Skate oder Tattooevents auftreten und ansonsten eher in die Schien: Langweilig fallen. Aber da ich ja nen netter Mensch bin, bekommen die meisten Bands bei mir auch mehr als eine Chance und so habe ich mir das neue Werk der Wankers angehört. Tja, da hab ich wohl ein wenig zu früh mein Urteil gefällt, denn das neue Album „Hell On Wheels“ ist wirklich ein nettes, ausgewogenes und auch raues und rotziges Hardrockalbum geworden. Man muss von vornherein sagen, dass die Jungs die Musik nicht neu erfinden können, sondern sich aus der Schnittmenge von AC/DC, Rose Tattoo, Motörhead, Two Bit Thief und einigen Metalanleihen ihr eigenes Süppchen heraus ziehen. Glücklicherweise verzichten sie auf alles schmalzige Getue und setzen auf Highspeed und feiste Machoattitüde. Songs wie „Bloody Knuckles“, „Patience My Ass“ (auch ein geiles Lebensmotto) oder „The Devil made me Do It Again“ machen einfach Spaß und vertreiben die schlechte Laune im Handumdrehen. Nur sollte man diese Songs nicht nach einem bescheidenen Arbeitstag während der Autofahrt nach hause hören, denn ansonsten hat man schneller eine Diskussionen mit grünen Männchen und Weibchen und erklären kann man sich da auch immer so schlecht. Wie bei den meisten, Rockscheiben, die komplett auf der alten Linie schippern, stellt sich nach einer gewissen Zeit ein gewisser Verschleiß ein, was man vielleicht mit der Eindimensionalität der Musik, da wirklich ein Stil durchgezogen wird. Zwar perfekt und auch wirklich gut, aber man kann „Hell On Wheels“ zwar absolut gut durchhören, aber danach legt man die CD erstmal weg und widmet sich anderen Dingen.

Ich glaube aber, dass ich mit dieser Meinung wahrscheinlich allein dastehen werde. Denn alle Fans australischer Rocker, schwedischen Rotzen oder amerikanischen Sleazebands, sollten sich „Hell On Wheels“ unbedingt anhören und ihren eigenen Schluss ziehen. Für mich ist es bisher das beste Album der hessischen Rocker und ich freue mich darauf weitere akustische Attacken von ihnen vor den Latz geknallt zu bekommen. Wahrscheinlich werden sich einige von euch auch selbst ein Bild von den Rabauken machen können, denn sie haben das Glück mit WASP die Bühne teilen zu dürfen und werden Herrn Lawless das Leben bestimmt ziemlich schwer machen, denn die bekloppteren Namen haben die Hessen jedenfalls schon mal.



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