U.D.O. - Man and Machine

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2002

Label
Breaker Records

Besetzung
Gesang: Udo Dirkschneider
Gitarre:Stefan Kaufmann
Gitarre: Igor Gianola
Bass: Fitty Wienhold
Schlagzeug: Lorenzo Milani

Tracklist
1.Man and Machine
2.Private Eye
3.The dawn of the Gods
4.Silent City
5.Like a Lion
6.Black Heart
7.Network Nightmare
8.Animal Instinct
9.Dancing with the Angels
10.Hard to be the honest
11.Unkwon Traveler

Datum: 20.04.2005 - Autor Jörg
Schaut man sich das Cover dieses Albums an, dann kommen plötzlich Erinnerungen an den alten Accept-Klassiker „Metal Heart“, wegen Mensch und Maschine. Doch auch UDO hatte auf seinen Solo-Platten schon mal ein ähnliches Thema, auf „Mean Machine“ sah er ja auch „metallisch“ aus und der Titel ähnelt. Was bringt uns dieses UDO-Album? Die gewohnte Kost für die Udo Dirkschneider geliebt und oder gehasst wird. „Man and Machine“ wird von einem stampfenden, mit großem Refrain getragenen Song eröffnet und die Marschroute wird klar erklärt. Das Herr Dirkschneider von seinem Weg abgleitet, erwartet man auch nicht wirklich oder? Das er mal an seine Klassiker anknüpft, das wünscht sich der Fan, aber das wird wohl nicht wirklich mehr klappen. Aber schlecht sind die UDO-Scheiben deswegen auch nicht. Ich tippe mal, es liegt irgendwie daran das es nicht unbedingt jedes Jahr eine neue UDO-CD geben muss, aber das entscheidet der Künstler und nicht der Kritiker. „Like a Lion“ ist so richtig nach meinem Geschmack und lässt es fett krachen.

Es wechseln sich die typischen Speed-Kracher (Privat Eye, Network Nightmare) mit amtlichen Stampfern ab (Black Heart) und zwischendurch wird noch mal eine nette Ballade eingestreut. Diese wurde dieses Mal mit der unzerstörbaren Doro Pesch im Duett eingesungen, „Dancing with the Angels“ ist eine tolle Zusammenarbeit der beiden deutschen Metal- Institutionen.

Auch auf die legendären Chöre, welche Accept so außergewöhnlich und weltbekannt machten, verzichtet man auf „Man and Machine“ nicht, höre hierzu mal das gute „Dawn of the Gods“. Recht melodisch geht man bei „Silent City“ zur Sache und deswegen sticht das Lied doch auffallend heraus.

Das Album ist kein Überflieger, und kratzt schon mal gar nicht an dem Status eines der großen Klassiker, aber Udo bleibt sich und seiner Linie treu und das ist auch richtig so. Leute welche alle paar Jahre ihre Fans vor den Kopf stoßen, gibt es wahrlich schon zur Genüge.











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