Tyrant - Legions of the Dead

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1985

Label
Metal Blade

Besetzung
Gesang: Glen May
Gitarre: Rocky Rockwell
Bass: Greg May
Schlagzeug: Rob Roy

Tracklist
1. Warriors of Metal
2. Fall into the hands of Evil
3. The Battle of Armageddon
4. Legions of the Dead
5. Tyrant´s Revelation
6. Listen to the Preacher
7. Knight of Darkness
8. Thru the night
9. Sacrifice
10. Tim is runnig Low

Datum: 25.03.2005 - Autor Jörg
Ahh, bei Tyrant da kann ich mit einer Anekdote aus dem Wrestling-Bereich eröffnen. Es gibt da jemanden der sich unter dem Bandnamen im Ring rumtreibt, der ist mir damals durch seine schäbige Einzugsmusik aufgefallen. Da habe ich den Herren mal eine CD von Tyrant nahe gelegt, weil zum „Warrior of Steel“ gehört halt fetter Sound aus den 80ziger und nicht irgendein Schwurbelkram. Leider hatte der Gute keinen Plan vom geilen Metal und meinte das wäre nix. Hallo?? „Legions of the Dead“ ist eine tödliche Waffe, da öffne ich schon die Schatzkiste des frühen US-Metal und dann so was, echt das suckt. Allein der Blick auf das Cover reicht um zu sehen, hier geht es ab. Leder, Nieten, Spikes& Chains, alles da wo es hingehört. Man, da kann man doch nur mit gereckter Iron-Fist zu den stampfenden Hymen wie „Warriors of Metal“, dem Mörderiffs von „Fall into the hands of evil“ seinen Kopf gegen die Wand bangen. Tyrant sind Kult und das muss so klingen, hier ist kein Platz für süßliche Melodien und Geklimper und schon gar nicht für Pseudokram. Die Haare sind lang, die Gitarren kreischen und das Schlagzeug trifft dich dort wo es weh tut. Die Stimme von Glenn May schwingt sich in die höchsten Tonlagen auf, allerdings begnügt er sich mit hohen Schreien und singt die meiste Zeit in einer mittleren Tonlage. Es gibt zwar noch eine Band aus Deutschland welche sich jahrelang unter den Banner Tyrant herumtrieb, doch an die Genialität ihrer US-Namensvetter kamen sie nicht heran. Als Beweisstück sollte man den Laser mal zum dritten Song zum abtasten von „The Battle of Armageddon“ schicken, allein der Song reicht um alle Primal Fears weinend heim zur Mutti zu schicken. Es ist euch sicher schon aufgefallen, das mir hier ein wenig die Objektivität fehlt, aber so muss Heavy Metal klingen und nicht anders. Wenn man sich vor Augen führt das „Legions of the dead“ bereits 1985 das Licht der Welt erblickte, kann man sagen es killt noch ganz schön das Teil.

Man muss sich sicher ein wenig, an dem schleppenden und zähflüssigen Sound von Tyrant gewöhnen, doch nach einiger Zeit öffnet sich das Album und es wird Liebe. Der Durchschnitts-Metal-Fan, welcher zwischendurch noch Krampf wie Cradle of Filth oder Boehse Onkelz hört, der wird es nie verstehen mit was für einem Meisterwerk er es hier zu tun hat, doch auf solche Leute konnte der Metal schon immer verzichten. Tyrant ist eine von diesen Götterbands welche sich leider nur 3 Mal ins Studio bewegt haben um uns an ihrer stählernen Hymen teilhaben zu lassen und „Legions of the Dead“ ist das erste Mal, das sie zu uns sprachen. Sie sind einfach nicht von dieser Welt. Wie steht es in der „Tyrants Revalation“? -„Joining his Legions of the Dead,Your times ´runnin low.So take heed the word of the Tyrant”! Richtig und -Listen to the Preacher.



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Soulfly


RANDOM REVIEWS