Two Bit Thief - Gangster Rebel Bop
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1993
Label
We Bite
Besetzung
Gesang: Andy A Andersen
Gitarre: Billy Rowe
Bass: Chris Scaparo
Schlagzeug: Johnny Tempasta
Gitarre: Billy Rowe
Bass: Chris Scaparo
Schlagzeug: Johnny Tempasta
Tracklist
1. On Parole
2. Mother Of Misery
3. White Trash A Go Go
4. Hang 'Em High
5. Do You Wanna Dance
6. Bible And A Cigarette
7. Out Of This Town
8. Police Brutality
9. Preacher's Son
10. One Of The Boys
2. Mother Of Misery
3. White Trash A Go Go
4. Hang 'Em High
5. Do You Wanna Dance
6. Bible And A Cigarette
7. Out Of This Town
8. Police Brutality
9. Preacher's Son
10. One Of The Boys
Datum: 23.12.2006 - Autor Jörg
Bei Two Bit Thief mischt Andy Andersen seine Vorlieben für Punk, Southern, Sleaze und Gospel zu einem gefährlichen Gebräu und sorgt für offene Münder.
An Schlagzeug sitzt hier ein Johnny Tempesta, kann sein das es sich um den White Zombie Drummer John Tempesta handelt, der hier noch für um einiges geilere Mucke den strammen Beat gibt.
„Gangster Rebel Bop“ besticht in meinen Augen durch seine Vielfalt an musikalischem Spektrum, weil hier nicht nur volle Möhre Strassenköter-Sleaze-Bikerrock gefahren wird. Klar sind auch hier solche Songs vorhanden, wie bei den beiden ersten Songs. Doch schon „White Trash A GoGo“ kommt weitaus Sex Pistoliger rüber. Andy Andersens Vorliebe für Southern, Country und Western-Music kommt beim grandiosen „Hang ém High“ wunderbar zum Vorschein. Mit „Do you wanna Dance“ gibt es dann einen beinharten Blues, der in jeder dunkeln Kaschemme in den USA die abgewrackten Ladys dazu animiert ihre Blusen unter dem Busen zusammen zu knoten und sich an die argen Bierbäuchigen Trucker ranzumachen.
Mit „Bibel and a Cigarette“ kommen die Gospeleinflüsse durch und Two Bit Thief legen hier mit das Album Highlight hin. Andy Andersen ist eine recht coole Rocksau, der sich in seiner Musik heimisch fühlt. Vor jedem Song hat er einen kurzen gesprochenen Part gestellt, der ein wenig auf das Thema des Liedes eingeht.
„Preacher Son“ ist eine tolle Ballade, die ebenfalls im Southern/Country-Style daher kommt und zum mehrfachen benutzen der Repeat-Taste des CD-Players animiert.
Bei „Police Brutality“ schlagen die Punkrock-Wurzeln von Andy durch und man dreht amtlich auf. Zum Ende des Albums verneigt sich Andy Andersen und seine Two Biet Thief noch einmal vor seinen großen Vorbildern, Rose Tattoo und legt eine vorzügliche Coverversion von „One of the Boys“ aufs Band.
Two Bit Thief haben ja leider nie die Aufmerksamkeit bekommen welche sie verdient hatten und nach 3 Studioalben war dann auch wieder Schluss. Andy Andersen machte noch einige tolle Solo-CDs. Wer es bisher versäumt hatte Two Bit Thief anzuchecken der sollte das mal flugs nachholen.





