Tuff - Religious Fix
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1995
Label
Mausoleum
Besetzung
Gesang: Stevie Rachelle
Gitarre: Jorge deSaint
Bass: Jamie Fonte
Schlagzeug : Jimi Lord
Gitarre: Jorge deSaint
Bass: Jamie Fonte
Schlagzeug : Jimi Lord
Tracklist
1. Tied to the Bells
2. Daddy´s money
3. Better off dead
4. I like what I see
5. Sixteen Tons
6. Follow the Looser
7. Rattle my bones
8. In Dogs we trust
9. Electric Church
10. God bless this mess
11. Simon says
2. Daddy´s money
3. Better off dead
4. I like what I see
5. Sixteen Tons
6. Follow the Looser
7. Rattle my bones
8. In Dogs we trust
9. Electric Church
10. God bless this mess
11. Simon says
Datum: 25.05.2004 - Autor Jörg
Mit ihrem 2ten Werk legten sie dann 1995 nach, „Religous Fix“ stieß Anfangs bei mir eher auf Ablehnung, weil die Band doch ein wenig härter zu Werke ging. Es schlichen sich auch hier und da einige modern angehauchte Elemente in den Tuffschen Sound. Eben solche Songs wie „Follow the Loser“ oder „Simons Says“ leben von leicht verzerrten Vocals und ähnlichem. Der Gesamtstimmung der CD ist auch ein wenig düsterer ausgefallen, als wie man es von Tuff bisher gewohnt war. Wie schon erwähnt legen Tuff hier und da eine Schippe Heavyness drauf wie bei „Daddys Money“ oder „Rattle my Bones“ sind mal 2 Beispiele.
Gut ich persönlich finde das Sänger Steve Rachelle ein recht unsympathischer Genosse zu sein Scheint, fragt mich nicht warum, aber immer wenn ich Interview von ihm lese beschleicht mich so ein seltsames Gefühl.
Auf “Religious Fix“ gibt es den ein oder anderen richtigen Knüller zu vermelden, die Coverversion von “Sixteen Tons” ist ein Partykracher wie er im Buche steht. Das Original dürfte von irgendeiner Country-, oder Blueslegende stammen. Auch die Halbballade „Better of Dead“ ist ein feiner Song, welcher mich ein wenig an Skid Row zu „Slave to the Grind“-Zeiten erinnert.
Richtige Kritikpunkte für mich sind das üble Cover, welches eher auf eine schäbige Industrial-Scheibe schließen lässt, als auf ein gutes Rockalbum und der „Hiddentrack“ ist eine Zumutung. Wie wird da noch gesungen? „It makes me sick“, Yeah, wart wohl nicht auf dem richtigen Dampfer, als ihr das Stück Musik verbrochen habt. Aber es dauert einige Zeit bevor der Mist anfängt und man kann noch rechtzeitig die CD anhalten.
Bleibt am Ende noch zu sagen, das man hier nicht so vorschnell die Flinte ins Korn werfen sollte, falls einem „Religious Fix“ nicht auf Anhieb gefällt. Diese CD braucht eine kleine Gewöhnungsphase. Kommt sicher nicht an das Debüt heran, aber so arg wie der erste Eindruck ist es nach ein paar Runden auch nicht.





