TRW - Rivers of Paradise

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Frontiers Records

Besetzung
Gesang/Bass: Mark Williamson
Gitarre: Michael Thompson
Schlagzeug: John Robinson

Tracklist
1.Set my Spirit free
2.Rivers of Paradise
3.Hold On
4.Indiscretion
5.Gonna be some Changes
6.Only A Letter
7.Hard time love
8.One good woman
9.Love comes calling
10.Alimony Blues

Datum: 03.06.2007 - Autor Jörg
VÖ:08.06.07

Das neue Trio TRW setzt sich aus 3 Sessionmusikern zusammen, welche schon für Acts wie Michael Jackson, Eric Clapton, Madonna, Jennifer Lopez oder Phil Collins gearbeitet haben. Da wären dann Mark Williamson am Gesang und Bass, Drummer John Robinson und Gitarrist Michael Thompson, die uns mit „Rivers of Paradise“ eine Excelente CD bieten.

Mann darf jetzt nicht auf die Musik schließen, wenn man die Betätigungsfelder der 3 liest. Diese CD ist eine tolle Melodik-Rock-CD geworden die man am ehesten mit Toto oder auch ab und an mit den Scheiben von Richie Kotzen vergleichen kann. Es wurde hier komischerweise kein Keyboard eingesetzt und die Songs rocken alle gut und kernig ab.

Sänger Mark Williamson macht hier eine enorm starke Figur und setzt mit seiner markanten Stimme von Beginn an Duftmarken und lässt die CD, meiner Meinung nach, herausstechen.

Bei solchen Projekten bin ich auch immer recht skeptisch was die Umsetzung angeht, meist sind es ja laue im Keyboard-Dunst verwimmerte Alben. Doch „Rivers of Paradise“ ist da recht kernig und rockig.

Recht schneidige Kompositionen bieten uns die 3 und die Gitarre von Michael Thompson gibt hier den Ton an. Der Mann schüttelt sich schon beim Opener ein Gitarrensolo aus dem Ärmel, das ich nur so staunen kann. „Hold On“ bedient dann die etwas melodischere Schiene, doch weichgespült wird der Song deswegen noch lange nicht.

Sicher werden sich einige Leute Anfangs gewundert haben wie ich bei dem Vergleich der Musik Toto und Richie Kotzen angeführt habe? Logisch, die Melodien und Hooklines bzw. die Gesangsharmonien haben eindeutig was Toto-Haftes an sich. Doch der Gitarrensound und die Art wie Thompson hier seine Axt einsetzt hat eindeutig etwas von Richie Kotzen.

Großartig wie sich das Trio über die gesamte Länge der CD die Bälle immer wieder zuspielt und auch mit tollen Background-Gesängen zu punkten weiß, auch hier wieder mal bei „Hold On“ reinhören.

Ich glaub ich brauch hier gar nicht mehr weitere Songs im Einzelnen herauszupicken, denn die Leute welche es anspricht werden eh jeden Titel mögen. Ich kann hier schon wieder von einer echten Überraschung reden. So langsam wird das Jahr aber mal mehr als Interessant.

TRW könnte ich mir wunderbar in einen kleinen Club vorstellen, wo die drei dann so richtig geil abrocken können. Also los Frontiers steckt die 3 hier in ein Flugzeug und ab in die kleinen Clubs und Kneipen.



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