Transvision Vamp - Velveteen

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1989

Label
MCA

Besetzung
Vocals: Wendy James
Guitars: Nick Christian Sayer
Bass: Dave Parsons
Drums & Keyboards: Tex Axile

Tracklist
1. Baby I Don't Care
2. Only One
3. Landslide of Love
4. Falling for a Goldmine
5. Down on You
6. Song to the Stars
7. Kiss Their Sons
8. Born to Be Sold
9. Pay the Ghosts
10. Bad Valentine
11. Velveteen

Datum: 21.07.2008 - Autor Vince
Wenn man von Bands mit Female Vocals der 80er spricht, dann kommen einem spontan „Joan Jett“, „Lita Ford“, „The Bangles“, „Robin Beck“ oder „Heart“ in den Sinn, nicht wahr? Es gab damals eine Band die mir ziemlich gut gefallen hat, die heute praktisch niemand mehr kennt und zwar handelt es sich um „Tranvision Vamp“ mit der rotzigen Frontgöre „Wendy James“. Die Kapelle hat drei Alben gemacht, das erste Werk nennt sich „Pop Art“ und das zweite welches ich hier rezensiere trägt den Namen „Velveteen“. „Transvision Vamp“ spielten Micke der Sorte „Billy Idol“, damit meine ich dass „Wendy James“ und ihre Mannen zwar teilweise ordentlich abrocken aber phasenweise auch sterile Pop Songs fabrizieren. „Velveteen“ stellt den Durchbruch der Band dar der allerdings nur von kurzer Dauer war, die Single „Baby I don’t care“ gastierte lange Zeit in den Charts speziell in England war die Band der Renner. „Baby I don’t care“ ist ein ultra cooler Track wobei das Riff ganz klar von „Wild Thing“ geklaut wurde. Mit „The Only One“ gibt es gleich den nächsten Kracher, speziell erwähnen sollte man die kernige Rockröhre von sexy „Wendy James“! Das 60’s angehauchte „Landslide of Love“ erinnert mich sehr an den Stil dehn die „Bates“ pflegten, wie auch immer ein nettes Momentum. Wenn ich von „Billy Idol“ sprach meinte ich Titel ala „Falling for a Goldmine“ die mir dann wirklich zu popig klingen. Auch „Down on you“ ist sehr sanft, wäre da nicht die sleazy Stimme von „Wendy“ die hier mit ihren prächtigen Vocals die Kohlen aus dem Feuer holt. Mit „Song to the Stars“ wird es dann mal so richtig schnulzig, wobei ich auch hier die Stimme der Frontfrau herausheben möchte. Bei „Kiss their Sons“ wird dann endlich wieder punkig drauf los gerockt, leider taugt das Lied an sich nicht wirklich. Nach zwei weiteren laschen Songs in Form von „Born to be Sold“ und „Pay the Ghosts“ gibt es dann das unglaublich schlechte „Bad Valentine“ da nützt es auch nichts dass „Wendy James“ erotischer denn je singt. Den Titeltrack zu „Velveteen“ gibt es dann zum Abschluss und es wird nochmals die Rock Keule ausgepackt was leider auch nicht mehr viel bringt denn alles in allem ist „Velveteen“ ein schwaches Album mit zwei Killer Songs (Baby I don’t care & The Only One). Die Band hätte sich auf ihre Stärken beruhen sollen und das sind nicht Pop Songs sondern Rock Röhren, schade eigentlich denn mit so einer Sängerin hätte man mehr herausholen können. Nach einem weiteren Album 1991 war der Ofen übrigens aus für „Transvision Vamp“.





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