Tommy Funderburk - Anything for You

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Frontiers

Besetzung
Gesang:Tommy Funderburk
Gitarre: JM Scattolin
Gitarre: Rob Vanni, Phil Brown
Bass: Fabrizo V.Zee Grossi
Keyboard: Arny Rothstein
Schlagzeug: Joachim Cannaiulo,Biggs Bruce

Tracklist
1.Learning how to love
2.Remember our love
3.Anything for you
4.Only you can give me
5.To say you love me
6.You got the Love
7.Skin
8.The Garden
9.Second Chance
10.Say a little Prayer

Datum: 17.01.2005 - Autor Jörg
Wer ist denn jetzt dieser Herr, welcher uns hier seine erste CD vorlegt? Genau, das Gleiche habe ich mir auch gedacht als mir „Anything for You“ ins Haus flatterte und ich war auch recht neugierig. Tommy Funderburk ist hauptsächlich bekannt geworden, das er als Backgroundsänger arbeitet. Er hat schon für Bands und Künstler wie Mötley Crüe, Whitesnke, Boston, Rick Springfield, Steve Lukather und vielen anderen gearbeitet. Das dadurch konnte sich Tommy eine Menge Erfahrung und Wissen anarbeiten. Auf dem Boston-Album „Walk on“ übrigens als Leadsänger zu hören und auch bei einer Band welche sich King of Hearts nennt, war er zu hören. Eine schon recht beachtliche Liste als Referenz.

Da wundert es mich auch nicht das sich das erste Solo-Album unter seinem richtigen Namen, richtig gut anhört. Die CD ist einfach nur schön und gelungen. Man kann sich das Album in einen Rutsch anhören und man findet keinen einzigen Ausfall. Die Musik tendiert in relaxten bis sanften AOR, welcher sich am besten mit Bands wie Toto, Richard Mary oder ähnlichen Gruppen/Interpreten vergleichen lässt.

„Anything for You“ ist seltsamerweise auch eine CD, welcher ich als „Grower“ bezeichnen würde, denn nach den ersten Durchläufen, denkt man sich es ist Okay. Aber mit fortgeschrittener Zeit und intensiven beschäftigen, stößt Man auf immer bessere Songs, welche nicht sofort aufgefallen sind. Der Song „Anything for you“ ist so ein gutes Beispiel, war mir das Stück Anfangs erst als nette Ballade im Gedächtnis geblieben, ist es mittlerweile zu einem Titel mit Ambitionen zum kommenden Klassiker gereift. „Skin“ ist auch noch so ein Lied welches mir zu Beginn gar nicht richtig aufgefallen ist und nun ist es eines der Stücke, an die man denkt, wenn man die CD in der Hand hält. Seltsamerweise ist „Skin“ auch ein ruhigeres Lied. Nicht das man nun den Eindruck bekommt, das Tommy Funderburk auf seiner CD nur auf Kuschelsongs setzt, er rockt auch in cooler Manier, mit strammen Ohrwürmern ab, hierzu höre man mal „Remember our Love“ oder „Learing how to Love“. Kurz und knapp, hier kommt der AOR-Fan, wohl nicht drumherum, die Geldbörse zu zücken und sich das erste Highlight des Jahres zu sichern.









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