Erscheinungsjahr
2007
Label
Demolition Records
Besetzung
Vocals: Kim Hooker
Guitars: Jay Pepper
Bass: Pepsi Tate
Drums: Matt Blakout
Tracklist
01. Brain the Sucker
02. Long Live The New Flash
03. Twisted
04. Thrill Pistol
05. Milez Away
06. Natural Born Animal
07. Only You
08. Tongwynlais Fly
09. Hanging By The Heelz
10. Serpent Queen
Disc Two: U.S. Wazbonez '92:
01. TYFHO
02. Wazbonez
03. Make Me Bleed
04. Dirty Needlez
05. I Believe
06. Love Junkie
07. One Beat Of Your Heart
08. Show Me
09. Love Can Kill
10. The Final Solution
Datum: 21.07.2008 - Autor Vince
Auf „Thrill Pistol“ kann man das letzte Mal den Bass Klängen von „Pepsi Tate“ lauschen, der Waliser verstarb ja leider letztes Jahr. Hoch waren die Erwartungen als „Tigertailz“ „Bekerz 2.0“ angekündet haben und wie so oft wurden viele enttäuscht und man war schon fast sauer dass man es wagen konnte das Album „Berzerk 2.0“ zu taufen. Die Erwartungen an „Thrill Pistol“ waren also relativ klein und das ist meistens besser für die Band. Vom Stil her hat man sich teilweise wieder eher der „Wazbonez“ Era orientiert was die Samples betrifft. „Brain the Sucker“ dröhnt schon mal los als gebe es kein Morgen, sind das „Tigertailz“? Die Ganghart ist ziemlich hart und man hat fast Mühe „Kim Hooker“ zu erkennen. „Long Live the New Flash“ ist ein etwas seltsamer Track, die ganzen Samples geben dem an und für sich netten Song einen Industrial Touch, müsste meiner Meinung nach nicht sein. Mit „Twisted“ bringen die Jungs aus Walez dann einen fechten Abrock Song der ordentlich für Stimmung sorgt und auch beim Titeltrack „Thrill Pistol“ gibt es glücklicherweise keine nervigen Samples. Balladen waren schon immer eine Stärke von „Kim Hooker“ und Co. und so versuchen die Jungs mit „Milez Away“ ein weiteres Mal auf die Tränendrüse zu drücken und das gelingt fast aber auch nur fast denn die harten Gitarren machen dem eigentlich wunderschönen Song fast den Gar aus. Die Melodie ist super aber die Riffs knallen hier eindeutig zu hart was an der Abmischung des Songs liegt. Mir fällt auf das auf dem ganzen Album die Gitarren Arbeit überhaupt nicht „Tigertailz“ typisch ist sondern fast an „AC/DC“ erinnert, das Parade Beispiel hier für „Narutal Born Animal“. Die Songs sind wirklich relativ gut geworden aber die Produktion ist phasenweise absoluter Müll und versaut einem den Hörspass. So richtig sleazy wird es dann bei „Hanging by the Heelz“ man würde wiederum kaum erkennen dass hier „Hooker“ singt, der Refrain ist leider etwas flach. Mit „Serpent Queen“ geht „Thrill Pistol“ dann auch schon zu Ende und so richtig überzeugt bin ich aus als Hardcore Fan der Band nicht wirklich. Das Songwriting ist über weise Strecken ok aber leider auch nicht mehr und die Samples hätte man sich wirklich sparen können. Als Bonus gibt es hier übrigens noch eine CD mit dem „Wazbonez“ Album, ein echter Fan hat die Scheibe natürlich bereits. Eine wirklich Empfehlung kann ich hier nicht aussprechen, für mich sind „Tigertailz“ leider nicht mehr das was sie mal waren und fast schon schade wie man hier an einer Legende rüttelt.