Tigertailz - Bezerk 2.0
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Demolition Records
Besetzung
Vocalz & Guitarz: Kim Hooker
Guitarz & Vocalz: Jay Pepper
Bass & Backing Vocalz: Pepsi Tate
Drumz: Matthew Blakout
Guitarz & Vocalz: Jay Pepper
Bass & Backing Vocalz: Pepsi Tate
Drumz: Matthew Blakout
Tracklist
1. Bezerk
2. Do it Up
3. One Beat of Your Heart
4. I Believe
5. TVOD
6. Falling Down
7. Make me Bleed
8. Get Real
9. Annie’z Song
10. For Hate’z Sake
11. Sugar Fever
12. Dirty Needlez
2. Do it Up
3. One Beat of Your Heart
4. I Believe
5. TVOD
6. Falling Down
7. Make me Bleed
8. Get Real
9. Annie’z Song
10. For Hate’z Sake
11. Sugar Fever
12. Dirty Needlez
Datum: 10.09.2006 - Autor Vince
Der Silberling wird durch „Do it Up“ eröffnet, genau diesen Titel habe ich schon gehört und auch jetzt kann ich an diesem Lied nichts Besonderes abgewinnen, einer der ganz schwachen Momente von „Bezerk 2.0“ da der Refrain einfach zu emotionslos geworden ist. „Bezerk“ Feeling kommt dann aber glücklicherweise schon bei „One Beat of your Heart“ auf, typisches Techno Riff, coole Gitarren und ein rattenscharfer Chor, yeah genau das wollen wir hören. Mit „Heaven“ hatten „Tailz“ damals eine geniale Ballade am Start, hier gibt es für alle Liebhaber von Liebesliedern den Song „I Believe“ der wirklich unter die Haut geht. Hier gibt es einen genialen Chor, phantastisches Orchestral Ambiente und grossartige Gospel Einlagen, ehrlich gesagt gefällt mir dieser Track noch besser als „Heaven“, yes I Believe in Tigertailz!!
Catchy geht es weiter mit „TVOD“, einem Titel den ich als mittelmässig einstufen muss, der Refrain ist Live sicher nett, aber ansonsten etwas kitschig. „Falling Down“ wird von vielen Digitalen Effekten unterstützt, hier würde mich auch interessieren wie das Live rüber kommt, ansonsten, sicher nicht „Bezerk 1.0“ würdig. Neben dem genialen „I Believe“ habe ich noch einen weiteren Favoriten und zwar „Make me Bleed“ der geht richtig Heavy zur Sache und weist einen göttlichen Pre Chorus auf, „We Could be Together for the Rest of our Livez, But only you Can Set me Free“ einfach nur geil und ein CD Kauf lohnt sich nur schon wegen diesem Track. “Get Real“ hat mir erst nicht so wirklich gefallen, doch irgendwie hat der Song was, die Hookline ist ziemlich klasse und der Beat kickt Ass! Bei „Annie’z Gone“ bin ich mir nicht ganz schlüssig ob ich begeistert sein soll oder nicht, die Hookline ist hier zwar sau geil, aber der Refrain etwas zu einfach, ach was…..das Lied rock!! Beim Rocker „For Hate’z Sake“ hat man den Pre Chorus bei „Heaven“ geklaut und den Refrain von einem anderen Lied, leider kommt mir auf Teufel komm raus nicht in den Sinn, von wem das ist, aber jedenfalls nicht von „Tailz“. Zum Schluss gibt es noch einen grandiosen Catchy Party Song mit Ohrwurm Charakter und zwar „Sugar Fever“ der abgeht wie ein „Love Bomb Baby“. Mit „Dirty Needlez“ geht „Bezerk 2.0“ dann auch schon zu Ende, der sich mit „Tigertailz“ auskennt dem ist bekannt das dies kein neuer Song ist, sondern die einzige Hit Single (unter Sleaze Fans) vom Album „WazBones“! „Natürlich haben „Hooker“ und Co. nicht einfach die alte Version genommen, sondern das Ganze neu eingespielt mit einwenig mehr Though und Sleazeness, mir gefällt die neue Version sehr gut, um ehrlich zu sein….wie ich schon beim „Wazbones“ Review geschrieben habe, hätte dieser Titel durchaus auch auf dem ersten „Bezerk“ Album sein können. Nun, um hier endlich mal zu einem Fazit zu kommen, „Bezerk 2.0“ gefällt mir wirklich ganz gut, obwohl es nie und nimmer an den Erstling herankommt. Für Sleaze Fans sollte die Scheibe aber trotzdem einen Pflichtkauf darstellen, schliesslich wollen wir ja von solchen Bands auch noch in Zukunft hören und das passiert nicht, wenn wir die Alben nicht kaufen. Hier gibt es durchaus einige Diamanten die das lasche „Do It Up“ schnell vergessen machen, ich denke da an „I Believe“, „Make Me Bleed“ und „Sugar Fever“ die durchaus „Bezerk“ würdig sind!!! Dass die Jungs das Album „Bezerk 2.0“ getauft haben, finde ich etwas unpassend, man fällt mit solchen Sachen meist auf die Schnauze, aber wie schon gesagt, die Platte ist dennoch cool geworden und ich wurde doch eines positiven überrascht, ich hätte schlimmeres erwartet.
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