Thunderhead - Ugly Side

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1999

Label
SPV

Besetzung
Vocals: Ted Bullet
Guitars: Jimi Bell
Bass: Mark Franco
Drums: B.J. Zampa

Tracklist
1. Liar
2. Rock Bottom
3. Footsteps Of Fear
4. Blood
5. Pull The Plug
6. Ugly Side
7. High And Don`t Care
8. Pieces Of Pain
9. 35 Minutes
10. Got 2 End It
11. A Real Hard Time

Datum: 25.12.2007 - Autor Vince
“Thunderhead” meldeten sich 1999 mit dem Album Ugly Side” aus der Versenkung zurück. Eigentlich konnte man hierbei fast nicht mehr von „Thunderhead“ sprechen denn der amerikanische Frontman „Ted Bullet“ hat die Band in den Staaten reanimiert und von den Deutschen Jungs ist hier keiner mehr mit dabei. Zwei davon gründen Jahre später übrigens die Band „Donnerkopf“ aber dass wisst ihr ja wahrscheinlich bereits. Ich habe kürzlich mal die „Thunderhead“ CD „Crime Pays“ rezensiert und dabei bin ich nicht gerade in Euphorie ausgebrochen, bei „Ugly Side“ sieht das Ganze schon etwas anders aus denn hier knallt uns Rotz Röhre „Ted Bullet“ ein ganz geiles Teil vor den Latz. Titel wie „Liar“ oder das endgeile „Rock Bottom“ gehen runter wie Honig und rocken tierisch ab. Ne echt, die ersten paar „Thunderhead“ Scheiben haben mir noch nie sonderlich gut gefallen, aber bei dem Ding hier wackeln die Wände. Die Refrains auf „Ugly Side“ sind einfach nur geil, ein Beispiel dafür gibt es bei „Footsteps of Fear“ einem Lied das sich gleich im Ohr festkrallt. Mit „Blood“ gibt es dann noch eine unglaublich starke Ballade und man kann denn Herrn „Bullet“ wirklich nur noch huldigen. Von „Thunderhead“ mag ich zwei Alben, die eine ist die hier und die andere nennt sich „Killing with Style“. Auf „Ugly Side“ stimmt wirklich alles und natürlich wurde die Platte nicht mit Euphorie Stürmen überhäuft, man schrieb das Jahr 1999 und die Mucke war damals überhaupt nicht gefragt. Von daher hat „Bullet“ hier ein Meisterwerk abgeliefert denn er hat sich daran erinnert wie geiler Hard n’ Heavy Rock zu klingen hat und dies ist im wirklich fabelhaft gelungen. Der Titeltrack ist übrigens ne geile Hymne die hochkant in den Arsch tritt und wiederum mit einem hervorragenden Refrain gesegnet wurde. Mit „Pieces of Pain“ gibt es übrigens eine zweite Ballade die sich nicht verstecken muss, nicht ganz so toll wie „Blood“ aber erneut ein Sahnestückchen. „Ugly Side“ kann ich wirklich nur empfählen, die Scheibe rockt wie Sau und schade dass es die letzte war.

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