Thin Lizzy - Bad Reputation

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1977

Label
Vertico

Besetzung
Gesang& Bass: Phil Lynott
Gitarre: Scott Gorham
Gitarre: Brian Robertson
Schlagzeug: Brian Downey

Tracklist
1. Soldier of Fortune
2. Bad Reputation
3. Opium Trail
4. Southbound
5. Dancing in the Moonlight
6. Killer without a cause
7. Downtown Sundown
8. That Woman´s gonna break your Heart
9. Dear Lord

Datum: 03.06.2004 - Autor Jörg
Die Band um den einzigartigen Sänger/Songschreiber Phil Lynott war gerade in den zweiten Hälfte der 70ziger Jahre auf ihrem kreativen Höhepunkt und 2 Alben in einem Jahr war kein Problem für die irische Band. Gehört der Vorgänger "Johnny the Fox" und das Nachfolger-Album "Black Rose", das unvergleichliche "Live&Dangerous" lasse ich mal außen vor, zu 2 meiner Lieblingsscheiben von Thin Lizzy. So ist es auch nicht weiter verwunderlich das "Bad Reputation"auch zu meinen Faves aus dem Bandback-Katalog zählt. Hier ging man ein klein wenig härter zur Sache wie auf dem Vorgänger und lieferte hier nicht weniger als Fünf Stücke die auf keiner Thin Lizzy-Best –Of heutzutage fehlen. Beginnt die Scheibe mit dem herrlichem "Soldier of Fortune" schon mal großartig, schwingen sich Lizzy in der folgenden halben stunde zur unvergessenen Großtaten auf. Der Titlesong ist ungewohnt hart und rockt so richtig schön ab. Dann kommt das, ebenfalls harte Stück "Opium Trail" bevor man mit "Southbound" ein melancholisches Meisterstück an Rockmusik vom Stapel lässt. Diese Lied ist einfach zum sterben schön, obwohl gar keine Ballade ist, aber sensationell. Dann kommt ein recht bekanntes Stück, "Dancing in the Moonlight" hat wohl fast jeder Rockmusik-Fan einmal in seinem Leben gehört. Zwar recht untypisch mit Saxophon und sehr funkig, aber ein klasse Lied, eben eine der Überraschungen für die Thin Lizzy immer schon gut waren. Danach legt man wieder ein paar Schippen Kohle mehr ins Feuer und macht mit den nächsten beiden Songs mehr Dampf. "That Woman´s gonna.." ist eine unwiderstehliche Ballade die einfach nur von Thin Lizzy bzw. Phil Lynott sein kann. "Dear Lord" beschließt das Album dann wieder etwas nachdenklicher, irgendwie schimmerte die Tragödie die sich mit Phils Tot im Jahre 1986 ereignen sollte, schon hier und da mal durch. OK, hinterher kann man immer viel hineininterpretieren, aber ich meine hier und da kleine versteckte Andeutungen zu finden, das sich der Lebensstil von Phil ja auch nicht gerade als der eines Klosterschülers beschreiben lässt.





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