The Stooges - The Weirdness

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Virgin Music/EMI

Besetzung
Vocals: Iggy Pop
Guitars: Ron Asheton
Drums: Scott Asheton
Bass: Mike Watt
Sax: Steve MacKay

Tracklist
1. Trollin’
2. You can’t have Friends
3. ATM
4. My Idea of Fun
5. The Weirdness
6. Free & Freaky
7. Greedy Awful People
8. She took my Money
9. The End of Christianity
10. Mexican Guy
11. Passion Cloud
12. I’m Fried

Datum: 03.03.2007 - Autor Vince
Heilige Mutter Gottes, unglaublich aber wahr, “The Stooges” um Frontsau “Iggy Pop” sind wieder da! Es ist das erste Studioalbum seit 1973 und alle Augen sind natürlich auf die Erfinder des Punk n’ Roll gerichtet wie eh und je. Fast schon unglaublich, wenn man bedenkt dass „The Stooges“ im Jahr 69 gegründet wurden und ein gewisser „Iggy Pop“ fast durchlaufend im Musik Geschäft aktiv geblieben ist. Auch 34 Jahre nach dem legendären „Raw Power“ trifft „Iggy“ kaum einen Ton und wird wohl nie auf einer Ebene mit Wundersängern „Freddie Mercury“ oder „Elvis“ stehen, doch dass ist ihm sowieso scheiss egal, denn er ist hier zum rocken und das macht er auch heute noch so abgefuckt wie in früheren Tagen. Bis auf Bassist „Mike Watt“ sind die „Stooges“ wiedervereinigt und wer in der heutigen Zeit eine fette Produktion erwartet wird bitter enttäuscht. Natürlich sollte man damit rechnen, dass die alten Herren keinen Wert auf solche Details legen, es hätte mich doch sehr verwundert und es rumpelt hier wie in den 70er. Ich persönlich kann mit den „Stooges“ genauso wenig anfangen wie mit „Iggy Pop“ auch wenn er ohne Zweifel schon seit Jahren als lebende Legende gilt. Seine Musik war und ist mir einfach ein Stück weit zu simpel obwohl der abrock Faktor natürlich teilweise wirklich grossartig, so ala „Lust for Life“. Nun, auch auf „The Weirdness“ hat es ein paar Songs die mir gefallen, „Free & Freaky“ als Beispiel, aber grösstenteils muss ich mir hier fast schon die Ohren zuhalten. Die Musik der „Stooges“ ist einfach nicht für die Masse gemacht und entweder liebt man ihren Stil oder man lässt es bleiben. „She Took my Money“ und „The End of Christianity“ gehen wirklich amtlich ab, aber ansonsten ist die Platte wirklich nur etwas für die wirklichen Fans. Dennoch glaube ich an ein gelungenes Comeback der „Stooges“ schliesslich spielen sie immer noch die gleiche Mucke wie früher und die Herren um „Iggy Pop“ sind dieselben Schweinerocker wie früher und deshalb: Hut ab!

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