The Heart Attacks - Hellbound And Heartless

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Hellcat Records / SPV

Besetzung
Chase – Lead Vocals
Tuk – Lead Guitars
Dave – Rhythm Guitars
Paulie – Bass
Brad - Drums

Tracklist
1.You Oughtta Know By Now
2.Summer Of Hate
3.Eyes
4.Travelin´ Band
5.Guilty
6.Widowmaking
7.Heart Attack
8.Fast Times Attached
9.Hellbound And Heartless
10.Tearstained Letters
11.Runnin´ With A Gang
12.City Sickness

Datum: 08.11.2006 - Autor Psychobimbo
Explosiver Rock kommt derzeit vor allem aus Skandinavien? Richtig, aber auch jenseits des großen Teiches brodelt es gewaltig im Untergrund. Rotzig, roh, funkenschlagend und energiegeladen wirkt das Debüt der Youngsters The Heart Attacks wie eine Adrenalinspritze für die Hörorgane. Von Punkikone und Rancid Frontmann Tim Armstrong entdeckt und gesignt sowie von Lars Frederiksen produziert kann man durchaus von einem neuen Stern am versifften und Angekokelten Rock ´n Roll Firmament sprechen.

Um Längen besser und authentischer als die Hypeband The Towers Of London, schwitzen die Lausbuben zwölf Vollgasnummern aus den tattowierten Leibern, das man als Fan von Bands wie den Backyard Babies bis hin zu Motörhead keine andere Wahl hat als zuzugreifen und den Pogopit zu starten. Tief in den klassischen Punkroots und mit der nötigen Portion Glam sollte es keine Schwierigkeiten geben die Anhänger von Oldies wie den Ramones, Hanoi Rocks und den New York Dolls zu begeistern, sowie auch das jüngere Publikum für sich zu gewinnen, welches man eher bei Hardcore Superstar, Crashdiet und den The Bones antrifft.

Konnte man auf der amerikanischen Vans Warped Tour schon für Aufsehen sorgen, wird jetzt zum Sturm auf die restliche Welt geblasen.

Das es sich hier um eine Mischung aus allerhand bekannten Rock ´n´ Roll Zutaten handelt und wirklich neue Ideen fehlen tut dem Spaß keinen Abbruch, zumal das Songwriting spektakulär frisch und mitreißend klingt. Ich wage zu behaupten das den Jungs die selbe Energie innewohnt welche vor Jahren Bands wie Skid Row, Faster Pussycat und die L.A. Guns zu Szenespeerspitzen werden lies.

Mir dünkt das die Zeit reif ist für Bands wie Dirty Rig, die Crank County Daredevils oder eben The Heart Attacks. Denn wenn man bedenkt mit welchen haarsträubend geilen Scheiben die neue Rotzrockgeneration aufwartet, bleibt es nur eine Frage der Zeit bis die Medien das kommerzielle Potential entdeckt. Und die Heart Attacks sollten in der ersten Reihe mitspielen. Wer das bezweifelt soll sich ruhig mal die kongeniale Coverversion des Creedence Clearwater Revival Songs „Travelin´ Band“ oder das mit Joan Jett im Duett dargebotene „Tearstained Letters“. Auch wenn der Albumtitel etwas von Herzlosigkeit verspricht, so sprüht die Scheibe nur so vor Blut aus der Pumpe und rockt wie Wildsau. Ob nun jung oder jung im Herzen, kauft euch die Scheibe und unterstützt eine hoffnungsvolle, neue Band.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Born From Pain


RANDOM REVIEWS