The Gates Of Slumber - Hymns of Blood And Thunder
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Rise Above Records
Besetzung
Gesang/Gitarre/Keyboard: Karl Simon
Bass/Keyboard: Jason McCash
Schlagzeug: "Iron" Bob Fouts
Bass/Keyboard: Jason McCash
Schlagzeug: "Iron" Bob Fouts
Tracklist
01. Chaos Calling
02. Death Dealer
03. Beneath the Eyes of Mars
04. The Doom of Aceldama
05. Age of Sorrow
06. The Bringer of War
07. Descent Into Madness
08. Iron Hammer
09. The Mist in the Mourning
10. Blood and Thunder
02. Death Dealer
03. Beneath the Eyes of Mars
04. The Doom of Aceldama
05. Age of Sorrow
06. The Bringer of War
07. Descent Into Madness
08. Iron Hammer
09. The Mist in the Mourning
10. Blood and Thunder
Datum: 26.10.2009 - Autor Claudio
Musikalisch erwartet euch eine Mischung aus Epic Metal und klassischem Doom. Natürlich kommen jetzt Gedanken an Bands wie Manilla Road oder alte Manowar auf, aber da der Doom doch das Hauptaugenmerk des Trios ist, halten sich die Vergleiche mit Bands aus der Epic Metal Ecke glücklicherweise stark zurück. Eher würde ich Bands wie Revelation, Saint Vitus oder Spriritus Mortis in die Runde werfen. Einen Song wie “Behind The Eyes Of Mars” muss man einfach lieben, denn den geneigten Fan schleudert er in die Hochzeit des legendären Hellhound Records Label zurück und man fühlt sich jung. Anfang der neunziger Jahre haben mich solche Songs dem Doom näher gebracht und gezeigt, wie sehr Black Sabbath den Metal doch geprägt haben. The Gates Of Slumber reihen sich nahtlos ein und doch haben sie sich weiterentwickelt. Weiterentwickelt in der Form, dass sie noch stärker alle Konventionen hinter sich lassen, teilweise Folkeinflüsse einbauen und Keyboardteppiche hinter die bratenden Riffs und den Gesang von Karl Simon legen. Auch wirre Songs wie die beiden ersten des Albums “Chaos Calling” und “Death Dealer”, welche im Falle von The Gates Of Slumber bereits als Hochgeschwindigkeitsrasereien durchgehen, passen ins Gesamtkonzept von “Hymns Of Blood And Thunder”.
Man muss einfach sagen, dass The Gates Of Slumber eines wirklich sind und zwar Metal. Keine verkifften Tagträumer, nein Metaller von Schrot und Korn. Der Trueness-Faktor ist bei den drei Kauzen so hoch, das sich sogenannte true Metal Bands lieber verstecken sollten und so sollten sich auch alle Fans von True Metal unbedingt mal The Gates Of Slumber geben, wenn es nicht schon längste geschehen ist. Mich verwundert alleine die Tatsache, wie viel hochwertige Musik in diesem Genre, dem Doom natürlich, in den letzten Monaten herauskommt und kindischerweise hoffe ich ja auch, dass diese Sparte der Spartenmusik Metal endlich auch mal die Aufmerksamkeit bekommt, die sie schon ewiglich verdient hat, denn es sind die harten Ursprünge der Musik der wir alle verfallen sind.
Man darf von “Hymns Of Blood And Thunder” alles erwarten, Ehrlichkeit, sehr gute Gitarren und auch viel Herzblut, aber keine technischen Spielereien oder hochglanzpolierte Songs und Produktionen. Das Album ist eine Reminiszenz an die Musik, ein Bollwerk gegen alle Trends und doch so Heavy, dass sich vieles verstecken muss. Das Trio hat mal wieder bewiesen, dass sie wissen was sie wollen, wie sie es bekommen und wie sie dies auch umsetzen können. Für Doomer, Metaller und alle anderen Kauze ist das Album ein absoluter Pflichtkauf und wenn ich einen Heiopei nochmal von Ausverkauf reden höre, dann gibt es was mit der groben Kelle, denn diese Herr und Damschaften geben sich damit der absoluten Lächerlichkeit preis...
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