The Cult - Rise (Single)



Erscheinungsjahr
2001

Label
Atlantic

Besetzung
Gesang – Ian Astbury
Gitarre – Billy Duffy
Schlagzeug – Matt Sorum
Bass – Chris Wyse

Tracklist
1. Rise (Radio Edit)
2. Rise (Album Version)
3. Libertine (Non LP Bonus Track)

Datum: 19.05.2008 - Autor Psychobimbo
Die letzte The Cult Scheibe „Born Into This“ ist zwar nicht wirklich ein Rohrkrepierer, hinterließ jedoch einen ähnlich zwiespältigen Eindruck wie der Vorgänger „Beyond Good & Evil“. Habe ich die Band etwa in besserer Erinnerung als sie denn wirklich war?

Beim Sichten und Lauschen des Backkatalogs fiel mir in der hinterletzten Ecke eine längst vergessene Single vom „Beyond Good & Evil“ Album in die Hände und ergriff die Gelegenheit die mal wieder in den Player zu werfen.

Zweimal bekommt man von den Herren Duffy, Astbury und Sorum den Track „Rise“ geboten, welcher eigentlich das Highlight des Albums darstellt. Als Single, also für sich gestellt gewinnt die Nummer ungemein, während er inmitten der Scheibe ziemlich abgeschmiert ist.

Das liegt einerseits daran das die Nummer ziemlich die Stilelemente der „Sonic Temple“ Zeit in sich aufgesogen hat und somit tanzflächentauglich ist und vor allem auch an dem bombastischen Dampfhammerklang von Bob Rock. Der Typ gehört neben Rick Rubin einfach zu den großartigsten Produzenten. Leider ist die unsägliche Unsitte wieder zum Zug gekommen das man „Rise“ gleich zweimal, also einmal in der Studioversion und einmal in dem fast komplett identischen Radio-Edit auf die CD gepackt hat.

Der wirkliche Kaufgrund ist das ansonsten unveröffentlichte „Libertine“, was mal so eben ganz locker alle Nummern auf dem Studioalbum zum Frühstück frisst.

Warum die so einen Top Song als Single B-Seite verbraten will mir nicht eingehen, aber zumindest bekommt man ihn überhaupt noch zu hören.

Wer mit späteren The Cult noch was anfangen kann und mal eben ein paar Cent zuviel in der Tasche hat sollte sich vom Sofa „rise“en und die Maxi Cd abstauben. Hier bekommt man für billig das Beste von „Beyond Good & Evil“ aufs Wesentliche reduziert.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Born From Pain


RANDOM REVIEWS