The Almighty - Soul Destruction
9.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1991
Label
Polydor
Besetzung
Gesang/Gitarre: Ricky Warwick
Gitarre: Tantrum
Bass: Floyd London
Schlagzeug: Stump Munroe
Gitarre: Tantrum
Bass: Floyd London
Schlagzeug: Stump Munroe
Tracklist
1.Crucify
2.Free´n Easy
3.Joy bang on time
4.Love Religion
5.Bandaged Knees
6.Praying to the Red light
7.Sin against the Light
8.Little lost sometimes
9.Devil´s Toy
10.What more do you want
11.Hell to pay
12.Loaded
2.Free´n Easy
3.Joy bang on time
4.Love Religion
5.Bandaged Knees
6.Praying to the Red light
7.Sin against the Light
8.Little lost sometimes
9.Devil´s Toy
10.What more do you want
11.Hell to pay
12.Loaded
Datum: 30.08.2006 - Autor Jörg
Der Opener „Crucified“ mit seinem powervollen Doubelbass lässt die Weichspüler ihren Sekt über die Theke spucken und wenn das fiese Riff losgeht, dann is Polen offen. Dazu kommt noch die Whiskey-Röhre von Sänger Ricky Warwick, fertig ist die ultimative Powerhymne.
Ohne mit der Wimper zu zucken legen The Almighty mit „Free&Easy“ einen „Easy Rider“- Hymne nach und lassen die Banger verzückt mit den Haaren wirbeln.
„Soul Destruction“ liefert uns nicht einen einzigen auch nur ansatzweise schwachen Song. Egal ob sich die Band mit harten Up-Beat und Killer-Riff bei „Joy bang on time“ verausgabt oder mit „Devils Toy“ den Höherer erst vorgaukelt einen schöne Ballade käme auf ihn zu, nur um dann hinterrücks die Amps aufzudrehen und den Baseballschläger auf die versiffte Theke zu schmettern.
Schaut man sich die Photos der Band im Bookelt an, so merkt man gleich, das sind echte Rocker und mit denen ist nicht zu spaßen. „Love Religion“ lässt beim Nachbarn unten den Kronleuchter wackeln.
Wenn sich The Almighty mal eine kleine Verschnaufpause gönnen, dann in Form von solchen Gänsehautlieder wie „Little lost sometimes“, diese Ballade ist alles andere als lieb, schnuckelig und einfach nur geil.
Ultimativer Höhepunkt auf „Soul Destruction“ ist ohne Frage der Song „Bandaged Knees“, hier wird mit soviel Gefühl, Power, Emotion und Herz ein Song zelebriert, der einfach jedem wieder auf die Beine helfen würde, der einfach mal ganz down ist. Mich selbst hat dieses Stück Musik schon aus so manchem Loch gezogen und ich kann nur jedem der nicht weiß wie es weiter geht empfehlen diesen Song mal zu lauschen. Einfach wohl aus dem Grund, weil man dann weiß, das es einem nicht allein so geht. Das Lied gibt unheimlich Kraft und Ricky Warwick erzeugt hier eine Stimmung die einfach nur göttlich ist.
Nach dem Hörgenuss von „Soul Destruction“ lässt es sich heute noch wundervoll nachvollziehen, warum The Almighty damals als eine der Hoffnungsträger des dreckigen Rock´n Rolls von der Insel gefeiert wurden.
Leider können Nachfolgende Veröffentlichungen von The Almighty meine persönliche Erwartungshaltung nicht mehr befriedigen und ich habe es damals wie heute der Band recht übel genommen, dass sie sich sehr Wendehalsartig verhalten haben und jedem Trend von MTV hinterher gehechelt sind. Rickiy hättest deiner Ollen mal eher den Laufpass, geben denn ehrlich war das nicht was du da verzapft hast. Ich bin immer noch der Meinung das die Band ein wenig von der EX-Miss Warwick gesteuert wurde, so wie die sich Mitte der 90ger jeden Brunztrend angepasst haben.
Das ist aber kein Grund beim nächsten kramen im Landen diesen Killer zu ignoriren, kaufen!





