The Almighty - Crank

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1994

Label
Chrysalis

Besetzung
Floyd London – Bass & Vocals
Stumpy – Hitting Things
Pete Friesen – Guitars
Ricky Warwick – Vocals & Guitars

Tracklist
1. Ultraviolence
2. Wrench
3. The Unreal Thing
4. Jonestown Mind
5. Move Right In
6. Crank And Deceit
7. United State Of Apathy
8. Welcome To Defiance
9. Way Beyond Belief
10. Crackdown
11. Sorry For Nothing
12. Cheat

Datum: 09.07.2007 - Autor Psychobimbo
Nicht die längste Praline der Welt aber sicher das brutalste und heftigste Album von den britischen Hardrockern um Ricky Warwick, The Almighty, bekam man 1994 um die Ohren gehauen. Die Fans waren enttäuscht und regelrecht entsetzt, hat sich die Band doch ein sehr großes Stück von ihrem Angestammten Sound entfernt. Dies hat sich zwar schon beim Vorgänger „Powertrippin´“ abgezeichnet aber das der Stiefel so konsequent durchgezogen wird, das hat niemand erwartet. So wie sich die Jungs die Matte abrasiert hatten und im modischen Frühe-Neunziger Look rumturnten so hat man sich auch musikalisch an den derzeit angesagten Acts orientiert. Ganz speziell Pantera und auch ein wenig Biohazard (natürlich nur die Gangshouts) haben einen starken Einfluss auf „Crank“ ausgeübt ohne das man aber die Motörhead Anleihen gänzlich Beiseite geschoben hätte. Es kommt ja vor das Alben erst Jahre später die Beachtung und Anerkennung erfahren die ihnen gerechterweise hätte zuteil werden müssen und „Crank“ wäre eben eine von jenen.

Mit dem nötigen Abstand und nach abklingen der frühzeitigen Verwirrung kommt man nicht umher der Scheibe richtige Klasse zu attestieren. Da kann man noch so viel rumheulen von wegen „Fähnchen im Wind“, dieser Blödsinn sollte heute absolut irrelevant sein und in der Beurteilung keine Rolle mehr spielen.

Für einen Vorschlaghammer der Marke „Wrench“ würden cleane Riffschmieden wie Machine Head heute hausieren gehen. Ja, so heftig ist man hier zu Gange das man beinahe den Eindruck haben könnte man wird beim Hören von einer Baggerschaufel zerquetscht.

Die Produktion mischt dich erst auf und legt dich dann lahm. Doch die alleine würde ohne dem technisch sehr fitten Acting auch nichts nützen.

Jeder Hirsch der heute noch bei „Crank“ die Nase rümpft anstatt im Moshpit unterzugehen der soll mit sofortiger Herausgabe der letzten Motörhead Alben bestraft werden. Denn genau in diese Kerbe schlägt die Axt.

Kann man „Jonestown Mind“ oder „Welcome To Defiance“ nicht gut finden ohne seine Hardrocksporen bei Mutti abgegeben zu haben? Ich denke nicht und aus dem Grund besorgt euch gefälligst die Scheibe.

Ich habe meine Meinung hierzu korrigiert und ihr könnte das auch. Ricky und seine Jungs haben es verdient.







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