The Almighty - Anth´f***in´ology

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Sanctuary

Besetzung
Gitarre und Gesang – Ricky Warwick
Gitarre – Tantrum (Tracks 1 – 6)
Gitarre – Pete Friesen
Schlagzeug – Stump Munroe
Bass – Floyd London

Tracklist
3. Wild & Wonderful
4. Free ´N´ Easy
5. Devil´s Toy
6. Little Lost Sometimes
7. Addiction
8. Over The Edge
9. Out Of Season
10. Wrench
11. Jonestown Mind
12. All Sussed Out
13. Do You Understand
14. Jesus Loves You…But I Don´t
15. Ongoing And Total
16. Broken Machine
17. Ruse

Dvd:
1. Destroyed
2. Power
3. Wild & Wonderful
4. Free ´N´ Easy
5. Devil´s Toy
6. Addiction
7. Out Of Season
8. Jonestown Mind
9. All Sussed Out
10. Do You Understand

Datum: 20.01.2008 - Autor Psychobimbo
The Almighty – Ein Name den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Gibt es einen cooleren Namen für eine Rockband? Wohl kaum. Leider muss man sagen das es die Band nach ihrem raketenhaften Start nie geschafft hat die Aufmerksamkeit zu erregen die ihr eigentlich zugestanden hat. Hat man mit den beiden ersten Alben noch im straighten Hardrockgewässer gefischt so haben einige turbulente Stilwechsel die Band bei der Presse und unfolgsamen Fans in argen Misskredit gebracht. Das hat natürlich nichts mit der Qualtität zu tun und genau diese gibt es mit dieser „Greatest Hits“ akustisch wie auch visuell nach zu erleben.

Remastered sollen die Songs sein aber davon merkt man (besonders bei den Debutnummern) nicht allzu viel. Und das ist auch gut so. Die Aufnahmen waren soundtechnisch immer genau passend.

Die Reihenfolge ist mehr oder weniger chronologisch und das macht es dem Einsteiger wie auch dem langjährigen Anhänger leicht die Entwicklung nachzuvollziehen oder zumindest so zu tun.

Die Anfangstage waren geprägt von Songs die wie eine Mischung aus Guns ´n´ Roses und The Cult klingen während man mit „Powertrippin´“ sich schwer an Alice In Chains orientierte. Das aber in einer Stärke welche den Originalen einiges an Respekt abgerungen hätte. Da sah Bandleader Ricky Warwick auch noch aus wie der Prototyp der verschwitzten Rocksau welche mal eben sein Bike reparieren geht. Da war der geschasste Gitarrist Tantrum leider schon nicht mehr an Bord und es ist schade das die Jungs auch heute noch kein gutes Haar an dem Mann lassen können. Da kann Pete Friesen noch hundertmal der bessere Gitarrist sein. War er doch entgegen aller Behauptungen für das Gesamtbild immens wichtig. Hier kann man das schön nachhören.

Es gibt aber auch noch zu „Just Add Life“ Zeiten so etwas wie einen roten Faden in der Musik auch wenn sie zu der Zeit es mit angesagten Klängen etwas übertrieben haben und so rein gar nicht auf die Wünsche ihrer Fans eingegangen sind. Auch hier muss man eingestehen dass die Lieder im Grunde nicht so schlecht sind wie sie damals gemacht wurden. Komplizierter und mutiger, aber was für Faith No More zum Beispiel gut war muss nicht für jede Gruppe das richtige sein.

Die Nachfolgescheiben sind immer unter ferner liefen abgehandelt worden und auch hier kommen sie bis auf vier Ausnahmen kaum zum Zug. Schade ist das, aber egal.

Wirklich wichtig und herausragend waren die ersten drei Alben (und unter vorgehaltener Hand gibt man auch zu das „Crank“ ein Mörderknaller ist) und die werden hier auch dementsprechend gewürdigt.

Als tolles Extra gibt es eine Bonus DVD welche 10, aber leider nicht alle, Videos enthält.

Zwar nur kostengünstig vom Videoband kopiert aber dennoch nicht weniger mitreißend.

Kaum zu glauben was für eine, auch optisch, coole Band The Almighty doch waren.

Heute ist Mittelpunkt Ricky meistens mit seiner Sologeschichte unterwegs und es gibt nur ab und an ein paar The Almighty Gigs und die finden ausschließlich in England statt.

Wenn man alle Alben der Band hat braucht man diese Sammlung vielleicht nicht (obwohl die Videos schon Kult Charakter haben) aber als Einstieg oder als Sampler für das Auto ist dieses Packet mit dem aufschlussreichen Booklet sein Geld allemal wert.





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