Testament - The Legacy

9.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1987

Label
Megaforce

Besetzung
Gesang: Chuck Billy
Gitarre:Aley Skolnick
Gitarre: Eric Peterson
Bass: Greg Christian
Schlagzeug: Louie Clemente

Tracklist
1.Over the Wall
2.The Haunting
3.Burnt Offerings
4.Raging Waters
5.C.O.T.L.O.D.
6.First strike is deadly
7.Do or Die
8.Alone in the Dark
9.Apocalyptic City

Datum: 12.06.2004 - Autor Jörg
What the fuck!!Genau dies ging mir seiner Zeit durch die Birne als ich den Song “Burnt Offering” auf einem gerade gekauften Sampler hörte. Das Lied hatte Melodie, Power und war endgeil, dazu ein Sänger der die Aggressivität eines Pitbulls ausstrahlte, aber auch singen konnte. Sofort wieder zurück in die City und nach dem Album gesucht. Das Ganze spielte sich zu einer Zeit ab, wo ich noch auf mein Fahrrad oder Bus angewiesen war um schnell vorwärts zu kommen. Eigentlich hatte ich mein Monatliches Budget schon mit dem eben erwähnten Sampler überstrapaziert, aber die erste Scheibe von Testament musste ich haben. Ab in den ersten Laden und dann der Schock! 25 DM?? Wo) Wie? Was? Scheiße, Importscheibe. Zum Händler hin und gefragt ob er nicht die Inlands-Pressung habe? Nö, die käme erst nächste Woche. Shit, again. In meiner Not bin ich dann doch mal bei Karstadt rein und Bingo, für geniale 14,99 DM grinste mich der Schädel von „The Legacy“ an, noch eine der aktuellen Hard´n Heavy-Magazine eingesteckt, weil es war ja noch Geld übrig und das Testament-Poster machte sich sicher gut.

Wieder zuhause, sofort die Platte auf den Teller und was dann die nächsten 40 Minuten über mich hereinbrach war sagenhaft. „Over the Wall“ musste ich erst mal ordentlich aufdrehen. Man, die Hämmern ja alles in Schutt und Asche, aber immer auf Melodien bedacht. „The Hauting“ ist ein weiterer Killer, oh man, was für eine geile Scheibe. „Burnt Offering“ war mir schon bekannt, also war ich auf „Raging Waters“ gespannt. Hölle, aber auch, das Ding ist ein wahrhafter Ohrwurm, Thrash-Metal mit Ohrwurm-Charakter das ist doch einfach nicht zu fassen, total aufgedreht hüpfte und tobte ich zu „The Legacy“ durch mein Zimmer.

Die nächsten Beiden Speed-Granaten ließen mich bald nach Gnade winseln, einfach nur sagenhaft was da an meine Ohren drang und die Gitarristen toben sich mit Killerriffs und Mördersolos aus, als wenn es kein Morgen mehr gäbe. Über allen thront diese Wahnsinnige Organ von Sänger Chuck Billy, dieser Kerl ist ein echtes Monster. Ich hatte mittlerweile die gekaufte Zeitung durchgeblättert und war bei dem Poster hängengelieben. Ja, in der Tat, Chuck Billy ist ein Monster, er sieht mit seiner imposanten Statur aus, wie einer dieser verdammten Wrestler, auf die ich ebenfalls stehe. Oh, Gott, solch eine Stimme und dazu noch so ein Aussehen, dieser Man ist sicher gefährlich. OK, ich war ja damals noch jung.

Bevor ich es vergesse, die letzten Drei Lieder auf „The Legacy“ machen den Sack dann endgültig zu. “Do or Die“ streckt dich gefährlich nieder und “Alone in the dark” setzt mit seinem süchtig machenden Refrain, dem Album das Sahnehübchen auf. Am Ende schlägt dich dann „Apocatlytic City“ brutal KO. Eins, Zwei, Drei! Aus... and the Winer is.......TESTAMENT!!!!!!!!!!!!!!!!!!







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