Ted Poley - Collateral Damage

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Kivel rec

Besetzung
Gesang: Ted Poley
Gitarre, Bass, Schlagzeug: Vic Rivera
Keyboard: Alex Salzman
Solo-Gitarre: Bill Leverty, Andy Timmons, Pete Lesperance, Kenneth E. Kristiansen,Xavier Paladian

Tracklist
1. Yeah, You Want It
2. Breathing Doll
3. Curtain Call
4. Endgame
5. Maybe
6. Good Enough
7. Hero Falling
8. Let Go
9. (Heads Up!) Look Out Below!
10. Rise

Datum: 31.08.2007 - Autor Jörg
Sänger Ted Poley ist uns allen sicher am Besten als Sänger von Danger Danger her bekannt. Mit der Band machte Ted in den Früh-90gern 3 Alben und sorgte in Japan, USA und auch hier, für eine Menge feuchte Höschen von kleinen Hair-Metal-Ladies. Dann kam irgendwann der Bruch und Ted Poley flog raus, zwischenzeitlich durfte er ja mal wieder mitspielen und so. Tut jetzt auch nichts weiter zur Sache, warum sich die Sonnyboys in die blonden Haare bekamen.

Ted machte 2006 mit „Collateral Damage“ einen kleinen Solo-Ausflug und bringt uns eine wirklich nette CD in die gute Stube. Man darf hier keine scharfen Riffs oder heavy Attacken erwarten, so auf dem Härte-Level des Danger Danger-Debüts befindet sich „Collateral Damage“. Zusammen mit Adrian Gale-Gitarrist Vic Rivera, bastelte Ted an dieser CD. Fast die komplette Instrumentierung lag in den Händen von Vic Rivera, neben der Gitarre spielte er mal eben auch Bass und Schlagzeug ein. Sicher besser als wenn Ted Poley einfach einen stumpfen Drumcomputer programmiert hätte.

Damit das Ganze ein wenig spektakulärer klingt lud Ted Poley etliche Gast-Gitarristen ein, um auf seiner CD Solos zu spielen. So sorgte Andy Timmons (Danger Danger) fürs Soli beim Opener „Yeah, U want it“. Der Titel ist sehr platt, aber auf diesem Level bleibt das Album. Bill Leverty (Firehouse) soliert gewohnt fantastisch bei „Maybe“ und Harem Scarems Pete Lesperance verhilft „Rise“ und „Breathing Doll“ ein wenig aus der Durchschnittsware herauszustehen.

Versteht mich nicht falsch, schlecht ist etwas anderes. Doch so ein richtiges „Must Have“ ist die Ted Poley-Solo-CD nicht unbedingt. Wie würde ein Bekannter von mir sagen: Für 99 Cent kannste die wohl mitnehmen. Zur Not gehen auch die berühmten 4,99 bei Ebay.

Fans und Liebhaber vom Danger Danger –Sound der ersten Scheiben, es tobt ja immer noch die Diskussion unter den DD-Fans ob nun Ted Poley oder sein Nachfolger Paul Laine besser zu DD passten, ist „Collateral Damage“ sicher eine nette Ergänzung zur Sammlung. Kann man haben, muss aber nicht sein.







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