Ted Nugent - Craveman
9.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2002
Label
Spitfire
Besetzung
Gesang, Gitarre: Ted Nugent
Bass: Marco Mendoza
Schlagzeug: Tommy Clufetos
Bass: Marco Mendoza
Schlagzeug: Tommy Clufetos
Tracklist
1.Klstrphnky
2.Crave
3.Rawdogs&Warhogs
4.Damned if ya do
5.At home there
6.Cum´n Gitya sum-o-this
7.Change my Sex
8.I won´t go away
9.Pussywhipped
10.Goin down hard
11.Wang Dang Doodle
12.My Baby like my butter on her gritz
13.SexPot
14.Earthtones
2.Crave
3.Rawdogs&Warhogs
4.Damned if ya do
5.At home there
6.Cum´n Gitya sum-o-this
7.Change my Sex
8.I won´t go away
9.Pussywhipped
10.Goin down hard
11.Wang Dang Doodle
12.My Baby like my butter on her gritz
13.SexPot
14.Earthtones
Datum: 24.11.2005 - Autor Jörg
2002 erschien dann sein letztes Studiowerk und „Craveman“ stopfte Kritikern das Maul, auch ich habe ihm so eine geile Platte nicht zugetraut. Doch einen Schwachpunkt hat diese CD, mit dem ersten Song macht sich Ted bei mir keine Freunde, denn das Ding dröhnt so was von modern und zerfahren aus den Boxen, das man meinen könnte es stimme was nicht. Doch spätestens mit „Rawdogs&Warhogs“ geht wieder Bergauf und man bereut den Kauf dieser CD nicht mehr. Puren, riffigen Hardrock, der easy aus der Hüfte gefeuert wird, kracht in die gute Stube. Zusammen mit Drummer Tommy Clufetos und Bass-Monster Marco Mendoza (Whitesnake, Soul Sirkus) begibt sich Nugent auf eine wilde Rock´n Roll-Reise und lässt es kräftig rauchen. Power, Feeling und Energie, das sind die Attribute mit denen man „Craveman“ beschreiben muss. Beim Song „Damned if ya do“ haben Ted, seine alten Damn Yankess-Kumpel Jack Blades und Tommy Shaw beim Songschreiben unter die Arme gegriffen, das Lied hat schon irgendwas von Damn Yankess, geil klingt der Titel alle Mal. Bis auf den am Anfang erwähnten Ausfall gibt hier unter den 14 Stücken keine Ausrutscher und die Party geht ab. Mit dem gewohnt krassen Humor von Ted Nugent hat es hier ein paar echte Zuckerli am Start, wer sich bei den Texten von „Wang, Dang Doodle“ oder „My baby like my butter on her gritz“ nicht ein schweinisches Grinsen verkneifen muss, hat keinen Funken Rock´n Roll im Blut, oder er kann eben kein Englisch. „Going down hard“ fährt mit Full-Speed und „Pussywhipped“ rockt die Mutti. Sicher die Texte sind sexistisch und chauvinistisch, aber was erwartet ihr von Ted Nugent?
Die Scheibe macht einfach von vorne bis hinten Spaß, rockt wie Sau und kann als eine der wirklichen Überraschungen angesehen werden, denn im Jahr 2002 hat so einen Kracher niemand mehr von Ted „Gonzo“ Nugent erwartet. Allein die Kommentare von Nugent im Booklet zu den Songs sind Schenkelklopfer. Hoffentlich verwirft Nugent die Idee mit dem Gouverneurs-Posten und macht an Stelle noch ein paar solcher Killer-Scheiben. Pure American Rock´n Roll to the Bone!





