Ted Nugent - Cat Scratch Fever

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1977

Label
Epic Records

Besetzung
Ted Nugent vocals, bass, guitar, percussion
Derek St. Holmes rhythm guitar, backing vocals
Montego Joe percussion
Cliff Davies drums, backing vocals
Rory Dodd backing vocals
Rob Grange bass
Tom Werman percussion, backing vocals


Tracklist
1. Cat Scratch Fever
2. Wang Dang Sweet Poontang
3. Death by Misadventure
4. Live It Up
5. Homebound
6. Workin' Hard, Playin' Hard
7. Sweet Sally
8. A Thousand Knives
9. Fist Fightin' Son of a Gun
10. Out of Control


Datum: 23.06.2006 - Autor Jörg
Mann muss es nicht gut finden was Ted Nugent in seinem verdrehten Wahn in Sachen Patriotismus oder ähnlichem ablässt. Da gebe ich jedem Recht, der sagt das „The Nuge“ nicht mehr alle Sterne auf der US-Flagge hat. Aber seine Musik ist stellenweise echt vom Feinsten und Ted Nugent hat einige Klassiker auf dem Kerbholz. Aus dem Jahr 1977 stammt sein wohl bekanntestes Album „Cat scratch Fever“, mit dem unendlich geilen Titelsong. Eben jener der schon so häufig gecovert wurde. Großes Riff –Das kennt nun wahrlich fast jeder Rockfan und wenn nicht dann bitte unbedingt kennen lernen, ein kerniger Rhythmus rundet das Stück Musik edel ab.

Bedenkt man die Zeit in der „Cat scratch Fever“ erschien, so ist das Ding schon ein echt Heavy-Album geworden. So dürfte auch klar sein, das die Eltern damals bei einem Song wie „Wang Dang Sweet Poontang“ nicht gerade begeistert waren, als ihre Kids das mit Inbrunst aus dem Kinderzimmer mitgrölten. Aber das Lied ist eines der Nugent-Ober-Hammer-Songs und ich kann mich auch nicht wirklich dran satt hören. Im Soloteil lässt Ted einiges an Pfeile fliegen und hämmert sich prächtig ins Gehirn. „Death by Misadventure“ kommt nicht minder heavy daher und ein „Out of Control“ als Abschlusstrack ist einfach nur guter Heavyrockstoff.

Ted Nugent war nie der Große in Europa, was auch an seinem extremen Gimmick gelegen haben könnte, doch in den USA war er spätestens mit diesem Album zu einem Großverdiener geworden. Die Energie welche auf diesem Album freigesetzt wird ist schon kaum in Worte fassbar und wenn man sich einmal auf die Musik von Ted Nugent eingelassen hat, dann rockt das auch wie Hölle. „Live it Up“ kommt auch mit einem speziellen Riff an und der stampfen Rhythmus lässt einem beim hören, mit dem Unterkörper Kopulierende Bewegungen vollführen. Ja, nicht umsonst ist der Rock´n Roll die dreckigste Musik welche es gibt.

Beim betrachten des Covers kann sich jeder sicher vorstellen wie sehr Ted Nugent beim einspielen des Albums auf Draht war und irgendwie ist diese Scheibe schwer elektrisierend.

Gitarrenfreaks lieben Ted Nugent eh und auch wer sich für kernigen Hardrock interessiert muss sich einfach mit den Scheiben des „Motorcity Mad Man“ auseinander setzen. Ich bin ja kein Freund von Instrumentalstücken, doch was hier bei „Homebound“ abgeht ist einfach nicht normal, Hölle was zaubern die hier aus den Saiten. Ich hole mir jetzt Pfeil und Bogen und schnappe mir meinen Hund, um auf die Pirsch zu gehen. Irgendwo wird uns schon ein nettes „Rehlein“ unterkommen. Aber wahrscheinlich werde ich alles Viehzeugs im Wald verscheuchen, weil ich eben die Melodie von „Homebound“ vor mich her pfeifen werde. Dann jagen wir eben junge Hasen in kurzen Röcken, hehehe und Ted Nugent liefert den Sound dazu. Sich Stolz auf die Männerbrust klopf!

































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