Tarot - Crows Fly Black

9.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Nuclear Blast

Besetzung
Gesang: Tommi Salmela
Gesang/Bass/Gitarre: Marco Hietala
Gitarre: Zachary Hietala
Schlagzeug: Pecu (Spede) Cinnari
Keyboard: Janne Tolsa

Tracklist
01. Crows Fly Black
02. Traitor
03. Ashes to the Stars
04. Messenger of Gods
05. Before the skies come down
06. Tides
07. Bleeding Dust
08. You
09. Howl!
10. Grey


Datum: 14.02.2007 - Autor Odette
Crows Fly Black ist das neue Album der finnischen Band Tarot, wo kein anderer als Marco Hietala, der Basser von Nightwish seine Finger drin hat. Das Baby wird zusammen mit seinem Bruder Zachary Hietala an der Gitarre, Tommi Salmela der den Gesang mit Marco teilt, Pecu Cinnari am Schlagzeug und Janne Tolsa am Keyboard geschaukelt. Nein, nein! Hier handelt es sich um keine neue Band, sondern eher um eine Band, die in den 80igern auch von den Hietala Brüdern gegründet wurde, jedoch unter dem Namen Purgatory und führte nach einem Deal zur Namensänderung in Tarot. Die Bandmitglieder sind alle außer Tommi Salmela und Janne Tolsa, die nach und nach gekommen sind, von Anfang an dabei gewesen. Die Nordmänner haben bereits sechs Alben gezaubert, wobei „Spell of Iron“ (1986) und „Follow Me Into Madness“ (1988) eher dem Heavy Metal Bereich zu zuschreiben sind und man danach erst mit dem 2003er Album „Suffer Our Pleasures“ in die Powermetalschiene sich rantastete. Mit ihrem siebten Werk Crows Fly Black punkten sie hoch hinaus. Nach nur einem Durchgang bekam ich das Album nicht mehr aus meinem Player heraus und die Songs gefielen mir immer besser und besser. Nachdem ich auch erst kürzlich das Vergnügen hatte sie in München live zu sehen, bin ich 100% überzeugt, dass es das erste Highlight Album in 2007 für mich ist. Möchte man hier noch meinen, dass irgendwie Nightwish Klänge heraus zu hören sind, dem ist aber nicht so. Hier wird durchgehend mit flottem Tempo das Schlagzeug gerädert und mit voller Power die Gitarren geschwungen, wobei man aber auch dezente Keyboardeinlagen eingebaut hat, mit einem einprägsamen Rhythmus und schöne Melodien nicht vergisst. Das etwas düstere Coverbild passt sehr gut zu den Songtexten und sollte niemanden abschrecken. Fängt man auch noch mit einem Super Aufmacher wie „Crows Fly Black“ an, wird man automatisch gleich mitgezogen zum schnellen „Traitor“ und „Ashes To The Stars“, das nah an eine Hymne erinnert. Aber erst „Messenger of Gods“ blässt einem so richtig die Ohren weg und macht den geilen Mitwipprhythmus mit dem knurrenden Text zu einem Killersong. Das Tempo reißt auch mit den Mid-Temposongs wie „Before The Skies Come Down“, „Bleeding Dust“, „You“ und „Howl!“ nicht ab. Abgesehen von den ruhigeren Songs wie „Tides“ und „Grey“ ist das Album perfekt abgestimmt. Vorzüglich bekommt man hier Marcos Stimme pur mit und wird auch nicht durch eine weibliche Zweitstimme gestört. Sicherlich ist mit „Crows Fly Black“ nichts bedeutend Neues abgeliefert worden, trotzdem bekommt man für sein Geld, kräftig was auf die Ohren geboten. Das macht Metal zu einem Hörgenuss und Spaß, dass auch für alle Nicht-Nightwish Fans was bietet. Sollte man sich nicht entgehen lassen, weder auf der Scheibe noch live!











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