Talisman - Same
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1990
Label
GMR
Besetzung
Gesang: Jeff Scott Soto
Gitarre:Christopher Stahl
Bass: Marcel Jacobs
Schlagzeug: Mats Lindfors
Gitarre:Christopher Stahl
Bass: Marcel Jacobs
Schlagzeug: Mats Lindfors
Tracklist
1.Break your Chains
2.Standin´on Fire
3.I´ll be waiting
4.Dangerous
5.Just between us
6.System of Power
7.Queen
8.Lightning Strikes
9.Day by Day
10.Women, Whiskey and Song
11.Great Sandwich
2.Standin´on Fire
3.I´ll be waiting
4.Dangerous
5.Just between us
6.System of Power
7.Queen
8.Lightning Strikes
9.Day by Day
10.Women, Whiskey and Song
11.Great Sandwich
Datum: 25.12.2004 - Autor Jörg
Marcel Jacob, liefert meist gute Alben ab. Sicher hat auch diese Band die ein oder andere Scheibe im Programm, wo man sagt: Na Ja! –Bestes Beispiel „Truth“ aus dem Jahr 1999. Vor allen Sänger Jeff Scott Soto ist ein Grund warum man sich bei Talisman immer auf Qualität verlassen kann. Das Debüt aus dem Jahre 1990 gehört wohl mit zu den besten Scheiben der Schweden. Kraftvoller, und super produzierter Hardrock, wird uns hier kredenzt. Die Gitarren sind amtlich und lassen die scharfen Riffs gut zur Geltung kommen. Das ganze wird mit netten Keyboards untermalt, die aber eher im Hintergrund bleiben, als wie sie das Ganze gnadenlos zukleistern. Höhepunkt auf dem ersten Talisman-Album ist ohne Zweifel die Hymne „I´ll be Waiting“, der Song ist ein Ohrwurm aller bester Kajüte macht abhängig. Man spurtet unwillkürlich zur Stereoanlage um die Lautstärke aufzudrehen.
Der Rest des Albums hält noch den ein oder anderen Knüller als Überraschung bereit, sei es der coole Rock´n Roller „Women, Whiskey &Song“, das treibende „System of Power“ oder grandioses wie „Standin´on fire“ und „Dangerous“.
Fans von alten Europe, Dokken, oder Axel Rudi Pell tun gut dran mal in Talisman rein zuschnuppern. Gutes Material, welches auch noch 15 Jahre nach Veröffentlichung einen frischen Eindruck macht.
Die CD wurde 2003 amtlich Wiederveröffentlicht und kommt mit einer gut gefüllten Bonus-CD daher. Hier findet man Demo-Songs des Albums, diese wurden noch von Göran Edman (der ja auch mal für 2 Scheiben bei Yngwie Malmsteen landete) gesungen. Er ist sicher ein netter Sänger, in meinen Augen wird er aber von einigen Leuten etwas zu überschätzt. Einen Jeff Scott Soto kann er nicht das wasser reichen, macht sich aber ordentlich. Hinzu erwarten uns noch einige Live-Stücke (aber eher mäßige Qualität, was den Sound angeht). Diese Live-Stücke bieten ein paar kleine Überraschungen, wie zB. Den Europe-Song „Scream of Anger“ oder das John Norum-Stück „Let me love you“, diese Songs sind aus dem Grund hier mit drauf, weil Marcel Jacobs seine Finger in beiden Gruppen wohl mit drin hatte.
Eine CD welche man als Fan von melodischen und knackigen Hardrock schon haben sollte und hier kann ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Wenn ihr die entgültige Entschidung braucht, dann lasst euch mal den Krachersong „Queen“ vordudeln, dann sind wohl alle Fragen geklärt.





