Takara - Blind in Paradise

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1998

Label
Zero (Japan-Import)

Besetzung
Gesang: Jeff Scott Soto
Gitarre: Neil M. Grusky
Bass: Carl Demarco
Schlagzeug: Bob Duda
Keyboard: Eric Ragno

Tracklist
1. Take U Down
2. Your Love 2night
3. Fly 2 Your Arms
4. Love Is Gone
5. What Do U Want From Me
6. Time Waits 4 No One
7. Blind in Paradise
8. Don't Want to Be Alone
9. No Love's Enough
10. Lookin' Out
11. Say U'll Stay
12. Dance the Night Away
13. Always Be Mine


Datum: 04.06.2005 - Autor Jörg
War doch nur eine Frage der Zeit, bis auch diese CD den Weg in meine Sammlung fand, da ich ja alles haben muss, wo ein Jeff Scott Soto singt. Wer die anderen Reviews in Sachen Takara gelesen hat, wird wissen, dass ich die Band nur aus dem Grund höre, weil Mr. Soto hinter dem Mikrofon steht. Ansonsten ist die Musik okay wenn nicht auch sogar gut. Aber was Bahnbrechendes bekommt der Höher hier nicht geboten. Soliden Melodikrock mit Keyboard, netten Riffs und schönen Melodien. Das ein oder andere Lied sticht dann auch bei Takara mal mehr heraus, wie hier das rockigere „Your Love tonight“, welche ein echt toller Ohrwurm ist. Da hätte man sicher nichts gegen wenn Soto den Song auch mal auf seinen Konzerten auspacken würde.

„Blind in Paradise“ ist das dritte Album von Takara und auch das letzte auf dem Sänger JSS seine Stimme hören lässt. Es gibt soweit ich weiß noch ein weiteres Album, das aber nicht wirklich der Rede wert ist. Die Band ist ja eher das Kind von Gitarrist Neil M. Grusky und der lenkte seine Band dann später in die Belanglosigkeit. Sicher ist diese CD hier auch nicht schlecht, doch der Überflieger-Klassiker ist es nicht, da haben wohl wieder bestimmte Leute ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Ohne den Sänger wäre es nur eine schöne, nette, aber sehr harmlose Melodikplatte. Die Songs sind alle samt gut komponiert und auch technisch ohne Makel umgesetzt, doch irgendwie sollte es doch möglich sein den ein oder andere Hit mehr hätte „Blind in Paradise“ sicher gut getan. Sicher ist die Ballade „Love is Gone“ ein echtes Highlight, doch dann hat es wieder etliche Lieder die einfach an mir vorbeirauschen.

Ziehen wir mal ein Fazit in Sachen Takara, ich sehe in dem Debüt das Stärkste der Scheiben, wobei ich dann wieder die 2te CD (Taste of Heaven) nicht so dralle fand. „Blind in Paradise“ liegt dann also genau zwischen diesen beiden Alben. Es ist ein gutes Album, was seine Durchhänge hat, der Käufer muss sich aber auch nicht ärgern wenn er sein Geld in diese CD investiert hat. Soto-Freaks greifen eh blind zu.







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