Erscheinungsjahr
2006
Label
Own Production
Besetzung
Vocals, Guitars & Keyboards: Dave Hunter
Guitars, Vocals, Keyboards, Piano, Violin: Jan
Guitars: W.B.
Bass: Frank
Drums: Widius
Tracklist
1. Burning
2. Gimme More Rockin’
3. Black Rose
4. I.N.F.I.L.A. (Song for Mercury)
5. God TV
6. Bad Boy’s Rock
7. Stay
8. Quick Fix
9. Fueled by Love
10. A Golden Dream
11. The Invisible Sandglass of Memories
Datum: 24.11.2006 - Autor Vince
Ich gebe es offen zu, ich habe eine Schwäche für junge Bands aus Italien, keine Ahnung wieso, aber Italo Rock rult irgendwie speziell. „Sybilla“ existieren seit 2004 und haben für ihr letzten Demo bereits gute Kritiken erhalten. Als erstes gibt es ein Lobesgesang an die ganze CD Aufmachung, welche verdammt professionell wirkt. Man hat wirklich nicht das Gefühl das die Jungs noch keinen Deal haben, etwa gleich gelungen ist die pompöse Produktion, die für einen Eigenproduktion wirklich mehr als gelungen klingt. „Sybilla“ spielen irgendetwas zwischen AOR und Hard Rock, Catchy Melodien sind also angesagt. Der Opener „Burning“ sorgt schon mal für gute Stimmung, toller Refrain und netter Beat, kann ich da nur sagen. Die Party startet dann aber mit „Gimme More Rockin’“ und dem fabelhaften „Freddy Mercury“ Tribute Song „I.N.F.I.A.“ bei dem vor allem Sänger „Dave Hunter“ eine gute Figur macht. „Queen“ Fans werden bestimmt auf diesen Track abfahren, aber mag man die Band als Rock Liebhaber nicht automatisch? Eine kleine Anmerkung am Rad, genau heute vor 15 Jahren, verstarb „Freddie Mercury“ (24.11.), von daher passt das Tribute doch bestens. Weiter geht es nun aber mit „God TV“ welches unweigerlich an die 80er Jahre erinnert und an all die Tennie Movies, die man auch heute immer mal wieder gerne sieht. Der Anfang von „Bad Boy’s Rock“ hört sich einwenig schräg an, der Song kann sich aber glücklicherweise noch etwas steigern, ich könnte mir vorstellen dieser Titel tritt Live ziemlich in den Arsch. Das „Sybilla“ auch andere Klänge anstimmen können, beweisen die Italos mit der Folk angehauchten Ballade „Stay“, welche übrigens klasse ist. In Italien findet man nebst den Schweden am meisten Glam Fans und so gelten auch diese Dudez als grosse Sleaze Fans, dass sich das auch in der Musik widerspiegelt sieht man am Titel „Fix“, welcher abgeht wie Sau. Dasselbe gilt für „Fueled by Love“…eine echte Sleaze Perle. „A Golden Dream“ ist ein Intro welches dem Abschluss und Titeltrack „The Invisible Sandglass“ gilt. Auch hier gibt es überhaupt nichts zu meckern, astreiner Song der unter die Haut geht, Hut ab!!
Professionalität zeichnet sich schon zu Beginn einer Musiker Karriere ab und „Sybilla“ sind mit „The Invisible Sandglass“ auf dem einzig richtigen Weg. Es ist nur eine Frage der Zeit bis „Sybilla“ bei einem Label unter Vertrag genommen werden, die Lieder und die Aufmachung dieser CD sind einfach zu gut, um ignoriert zu werden. „Sybilla“ fucking Roxx!!!!!