Sworn Amongst - And so it begins

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Rising Records/SPV

Besetzung
Gesang/Gitarre: Liam „Frank“ Liddell
Gitarre: Harvey Fox
Bass: Rob Ellwood
Schlagzeug: Johnny Harper

Tracklist
1. And so it gegins
2. The Rules of Engagement
3. Herodotus
4. Blind faith
5. Drive
6. Unleash the Power
7. Lord of War
8. The Wait
9. No Turning back
10. Rejection

Datum: 02.08.2008 - Autor Jörg
VÖ:15.08.08

SPV haben mit Rising Records nun ein kleines Unterlabel gegründet und dort haben nun die jungen Briten von Sworn Amongst eine Heimat gefunden.

Wer von der Band bisher noch nichts gehört, der braucht sich nicht die Haare zu raufen, denn die Gruppe ist ein echter Newcomer von der Insel. Nur gehe ich mit dem im Info angegebenen Genre nicht so ganz konform, weil Thrash-Metal ist das nun eher nicht was Sworn Amongst da spielen. Sicher nennen es die Promoter in ihrem Info Edel-Thrash, was auch immer das sein soll? Eine Gegenbewegung zum Rumpelthrash? I dunno.

Egal, ich würde Sworn Amongst eher in die deftige Power-Heavy-Metal-Schublade packen, auch wenn diese dann nicht so ganz zugeht. Ich höre hier einiges an Iced Earth heraus und wenn Sänger Liam „Frank“ Liddell anfängt zu singen, dann komme ich nicht Drumherum die Finischen Wizzard als Vergleich hinzuzuziehen. Möglicherweise erinnert sich noch der eine oder andere an die Underground-Band? welche im Laufe der 90ger 4 Scheiben veröffentlichte. Liam könnte ohne Frage der gesangliche Bruder vom Wizzard-Frontman Teemu sein, denn die dunklen, rauen Stimmen sind sich schon arg ähnlich.

Hört man sich den Opener „And so it begins“ an, kommt sicher nicht nur mir die Erinnerung an die Finnen von Sentenced in den Sinn. Beim nächsten Song „Rules of Engagement“ kann ich sogar etwas Thrash-Metal heraus hören. Im Laufe der Scheibe findet man sogar einen balladenähnlichen Song, der irgendwelche Versuche Sworn Amongst zu kategorisieren noch mehr ad absurdum führt. Finde ich jetzt alles gar nicht mal so wirklich schlimm, denn die jungen Briten haben gute Ideen und finden immer wieder ansprechenden Leads und Riffs für ihre Songs. Lediglich einen besonderen Knaller haben Sworn Amongst nicht gepachtet, so ein paar Stücke welche die Platte aus dem gehobenen Mittelfeld in die Oberliga katapultieren würde. Das gute Niveau des Beginns wird über die gesamte Dauer des Albums gehalten. Da sich leider alles auf einem Niveau oder einem Level befindet, welches ja gar nicht mal schlecht ist, wird die Scheibe auf Dauer ein wenig eintönig.

Wenn sich Sworn Amongst mal hinsetzen und noch intensiver an ihren Stücken feilen und versuchen mehr auf Hooklines zu setzen, dann wird das noch was. Das Quartett kann dem derzeitigen Thrash-Metal-Boom aus den USA zwar nicht das Wasser reiche, aber Sworn Amongst sind auf einem guten Weg und das macht Hoffnung. Ich glaube hier sollte man sich selber ein Bild machen und mal Hörproben einfahren.







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