Swingin´ Thing - Keep on Swingin´

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Sun City Records

Besetzung
Gesang: Paul E. Bardot
Gitarre: Chris Penketh
Gitarre:Sunny Phillips
Bass: Henry Kelly
Schlagzeug: Michael Penketh

Tracklist
1.Hazy, Lazy, Crazy Daze of Summer
2.I want your Body
3.Pump!
4.Better left unsaid
5.Coconut Cream
6.Groove of Love
7.No one but myself to blame
8.Hook,Line &Sink her
9.Cowboy on the Run
10.Precious
11.Underground
12.Hey Kidd
13.Do you feel alight?
14.Generation
15.Cat´s got your Tongue
16.Sugar Shock
17.For You

Datum: 18.06.2006 - Autor Jörg
Immer wieder Begrüßenswert wenn sich Label an vergessenen Bands und Scheiben versuchen, welche Früher zu spät kamen, oder einfach übersehen wurden. Im Fall von Sun City Records ist das ja schon im Falle von Blue Tears gut gegangen und im gleichen Zeitraum haben sie sich Swingin´ Thing gewidmet.

Die Band um die Penketh-Brüder wurde, laut Liner-Notes irgendwann 1985 gegründet und hat dann kräftig versucht 1988 als Sunset Strip Band einen Namen zu bekommen. 1991 reichte es dann endlich für eine 5-Track-EP und einer Tour in Japan. Ein Jahr später folgte dann noch ein Album, dann aber unter dem Namen „The Things“.

Soweit mal ein wenig Bandgeschichte, was ja bei Unbekannteren Bands doch mal recht hilfreich sein kann. Der Sound von Swingín´Things ist schwer in Ordnung und orientiert sich an Poison und Mötley Crüe –hier würde ich so die „Theater“ und „Girls,Girls, Girls“-Phase als Vergleich anführen. Partykompatiblen Glamrock der besseren Güteklasse haben sich Swingin´Thing auf die Fahne gepinselt. Zudem hat man hier dafür gesorgt dass die Scheibe ordentlich klingt und nicht auf irgendwelche abgeleierten Proberaumbänder zurückgegriffen. Mit starken Sound macht so eine CD doch sicherlich mehr Spaß als wie wenn es dünn und erbärmlich rumpelt.

Auf „Keep on Swingin´“ Tummelt sich so ziemlich alles was die Band je aufgenommen haben soll, schließt also das Album und die EP mit ein. Lohnt sich unter Umständen nach dem Teil zu suchen, ist jetzt nicht so schwer. Leider wird in den deutschen CD-Shops so eine Bands eher selten geführt und so sind Mailorder wohl die einfachste Lösung um an das Album zu gelangen.

Die gewohnt eindeutig, zweideutigen Texte runden das Glam-Fest hier mit Klasse ab, einige der Texte sind wieder echt zum schmunzeln, doch bei den 80ger Bands wirkt es nicht so arg aufgesetzt wie bei einigen Youngsters. „Better left Unsaid“ ist eine von den starken Big-Ballads, welche seinerzeit die Charts unsicher machten und diese hier hätte schon gute Chancen gehabt.

Großartig auf Songs einzugehen, tut nicht zur Sache ich denke mir wer sich mit Poison´s „Open up and say ahhh“ einen bunten Abend machen kann, der wird bei „Keep on Swingin`“ nicht enttäuscht sein.







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