Sweet Teaze - Groovin´on the Backside
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Sun City Records
Besetzung
Gesang: Matt Matthews
Gitarre: Raymond Jay Eyeland
Bass/Keyboard: Mike "Snake" Edwards
Schlagzeug: Dave Press
Gitarre: Raymond Jay Eyeland
Bass/Keyboard: Mike "Snake" Edwards
Schlagzeug: Dave Press
Tracklist
1.Groovin´
2.Don´t kick me when i´m down
3.Broken Heart
4.Slippin Away
5.Can´t take no More
6.Criminal Attraction
7.Borrowed Time
8.Can´t find it, Grind it
9.Never was a good Boy
10.Heartless Woman
2.Don´t kick me when i´m down
3.Broken Heart
4.Slippin Away
5.Can´t take no More
6.Criminal Attraction
7.Borrowed Time
8.Can´t find it, Grind it
9.Never was a good Boy
10.Heartless Woman
Datum: 11.12.2006 - Autor Jörg
So kommen auch endlich Sweet Teaze in den Genuss ihr Album zu veröffentlichen. Die aus der Detroiter-Ecke stammende Band war damals fleißig am spielen und hatte einen Deal mit Capitol Records fast in trockenen Tüchern. Die Band wurde sogar ins Studio geschickt, das Album aber nie veröffentlicht. Das geschah alles in der Zeit um 1989 und 1990, also mitten im Boom für eine Musik die aus kernigen Hardrock, leichten Sleaze und Southernrock-Elementen besteht. Sweet Teaze kann man aus einer Schnittmenge von Southgang, Lynch Mob, Tyketto und Tesla beschreiben.
Das Album „Groovin on the Backside“ ist ein echtes Highlight und kommt frisch und druckvoll daher. Man merkt der Band beim spielen ihrer Songs an, was sie für eine Routine bei ihren zahlreichen Live-Gigs gesammelt haben.
Ein Rätsel warum diese Scheibe damals nicht veröffentlicht wurde. Die Band passt genau in das Schema der damaligen Megasellern. So eine großartige Ballade wie „Broken Heart“ mit einem entsprechenden Video und ein Charteinstieg wäre Sweet Teaze sicher gewesen. Laut den Liner-Notes fielen Sweet Teaze auch dem Umbruch in der US-Musik-Szene zum Opfer. Das Wort Grunge sei mal erwähnt und so kann sich jeder denken, warum die Bosse von Captitol Records diese geile Scheibe einfach in den Archiven verschwinden lassen haben.
Ein Blödsinn sondergleichen würde ich mal behaupten, denn die Band hatte das Potential sich noch gut durchzusetzen. Das hört man Songs wie „Don´t kick me when i´m down“, „Criminal Attraction“ oder „Slippin away“ (eine weitere fantastische Ballade), heute noch an und jeder Hair-Metal-Fan wundert sich über diese Entscheidung.
Zum Glück gibt es Sun City Records, welche sich nicht scheuen heute solche Mühen und Risiken auf sich zu nehmen und legen ein Album auf, welches schon vor 14 Jahren hätte erscheinen sollen.
Liebhaber von amtlichen Powerballaden und prachtvollen Stadionrock-Songs mit kapitalen Refrains müssen sich „Groovin on the Backside“ einfach sichern.
Surft zu www.suncityrecords.com





